C-TEN Customized TransEpithelial Noncontact - Erfahrung

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Taurusli007
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Re: Erfahrungswerte ....

Beitrag von Taurusli007 » 15.05.2008, 20:19

April hat geschrieben:Der Eyetracker muss zum Laser passen. Und daher stellt sich die Frage:
ist auch das Eyetracking System dieses besonders schnellen Lasers besonders schnell und somit präzise genug ?
Diese Frage ist berechtigt. Die Informationsseite dieses und anderer Laserherstellers geben zu ihren jeweiligen Eyetracking Systemen oft umfangreiche und für uns Laien nicht immer einfach verständliche Hinweise, so auch zu Themen wie Ausgleich der Augenrotation, Iriserkennung usw. Diverse Faktoren beim Eyetracking spielen eine Rolle für den Erfolg. So ist sicher nicht nur die Geschwindigkeit von Bedeutung, sondern auch der Ausgleich einer nicht optimalen Kopfposition, Verdrehungen usw. Was nützt aber das schnellste System, wenn beispielsweise dann die Daten zu wenig rasch verarbeitet an die Steuerung des Laserspots gelangen oder dieser nur verzögert darauf reagiert und nachkorrigiert?
April hat geschrieben:Mir würde ganz was anderes Sorgen bereiten:

Wie sieht es mit der Heilung der Oberfläche aus? Sind Narben zu befürchten? Eher als bei anderen Verfahren?
Insbesondere wenn höhere Dioptrienzahlen korrigiert werden sollen, scheinen die Oberflächenverfahren generell höhere Narbenrisiken zu bergen. Kann man bezüglich des neuen Verfahren C-TEN zu diesem Thema etwas sagen?
Für mich ist das ein zentrales Problem denn ich neige im allgemeinen, also bei Brand-, Schürf- und Schnittwunden am sonstigen Körper, zu deutlicher Narbenbildung.]
Die Hornhautoberfläche braucht in der Tat bei diesem Verfahren Zeit zur Erhölung. Unterstützt wird dieser Prozess auch mittels Tropfen. Generell gilt was auch bei PRK oder LASEK gesagt wird bezüglich dem exakten Vorgehen mit den verschriebenen Tropfen. Diese stündliche Tropferei 8) soll tatsächlich auch die 'Feinschleifung' der obersten Hornhautschicht (Epithel) nicht unwesentlich beeinflussen. Soweit ich bisher auch aus diesem Forum gelernt habe, darf die optimale Regeneration der Hornhaut nicht zu schnell (Narbenbildung), aber auch nicht zu langsam (Gefahr von Bakterien usw.) erfolgen. Die C-TEN-Methode hat eine kleinere Behandlungsfläche als dies beispielsweise bei der klassischen PRK der Fall ist. Das unterstützt die rasche Heliung und senkt die Komplikationsrisiken. Vielleicht weiss jemand genaueres zum Thema Oberflächenheilung zu berichten?
Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten unter die Augen.

Dan
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Beitrag von Dan » 06.06.2008, 13:56

das cTEN-Verfahren existiert auch bereits in den USA. Es heißt dort jedoch anders: "Supralase". Bin ich gestern durch Zufall drauf gestoßen. Hab mich auch mal ein bisschen im Internet informiert und sehr viele positives und vor allem positive patientenberichte zu diesem verfahren gelesen. scheinbar kann man damit auch höhere fehlsichtigkeiten als mit der herkömmlichen prk behandeln. also für mich als laien ist wirklich nciht mehr ersichtlich, welche vorteile lasik noch haben soll gegenüber den all-laser-verfahren wie cTEN oder SUPRALASE. Ich denke, dass das wirklich die nächste stufe in der entwicklung der augenlaser technik darstellt. na ja ich werde es ja selbst bald erfahren. :)

Taurusli007
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Femtolaser ...

Beitrag von Taurusli007 » 07.06.2008, 01:32

... ja, und zusätzlich übertrumpft es in einem Punkt sogar noch ein vielleicht bald mögliches all-Femtoverfahren. Beim Femtolaser muss heute immer noch das Auge mit einem Kontaktglas angesaugt werden. Beim C-TEN-Verfahren ist keine Berührung notwendig. Das senkt ein paar bekannte Risiken und behebt Sorgen von Laserpatienten ... :)
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Donauwelle
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Beitrag von Donauwelle » 07.06.2008, 11:35

Endlich wieder einmal zwei Artikel, die zum Nachdenken anregen.

Mich fasziniert immer wieder, mit welcher Begeisterung manche Fehlsichtige - sogar oft mit unwesentlicher Fehlsichtigkeit - ihre Hornhaut spalten lassen (LASIK), obwohl es (wenn man nicht zur kleinen Risiko- bzw. Ausschlussgruppe zählt) die Möglichkeit der risikoärmeren Oberflächenbehandlungen gibt.

Mangelnde Information? Die Angst (häufig unbegründet) vor einigen Tagen Schmerzen? Die etwas längere Heilungsdauer?
Kein Interesse etwas länger Urlaub zu verschwenden (es sind ja nur die Augen)?
Oder Pech, dass man gleich bei der Erstinformation auf einen (der wenigen) Gegner von Oberflächenbehandlungen gestoßen ist und weitere Erkundigungen zu mühsam sind?

LG


Dan: Vielleicht berichtest du auch wieder, wenn du es hinter dir hast. Alles Gute

Dan
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Beitrag von Dan » 09.06.2008, 01:41

http://www.firstcolonialeyecenter.com/p ... ocedure=21

hier nochmal der link, zu der amerikanischen klinik, die das supralase verfahren anbietet.

ich denke, der hauptpunkt ist die art und weise, wie die ganze sache in den medien und teilweise auch von den kliniken dargestellt wird. beispielsweise hatte ich mal im augenklinikum frankfurt a.M. angerufen. Dort behandelt ja unter anderen Prof. Dr. Kohnen. Am Telefon wäre für mich leicht der eindruck enstanden, dass das Lasik-Verfahren, das einzige ist, das überhaupt existiert, wenn ich es nicht besser gewusst hätte. Die Sekretärin antwortete mir auf meine Fragen mit folgendem Satz: " Sie müssen zuerst einen Termin für eine Voruntersuchung mit uns vereinbaren und dann können wir entscheiden ,ob sie für das Lasik-Verfahren geeignet sind." Obwohl ich gar nicht explizit nach Lasik gefragt habe, wurde mir indirekt suggeriert, dass Lasik in den meisten Fällen das Verfahren der Wahl ist. Sie erwähnte nicht mit einem Satz, dass es auch noch einige andere Verfahren zur Visuskorrektur gibt, wie beispielsweise die Oberflächenverfahren.

Meiner Meinung nach wird Lasik aber auch extrem gut vermarktet. Und die Sache mit dem Flap wird gerne auch mal ein bisschen verschleiert. Wenn jede Klinik explizit auf ihren Websites oder in ihren Informationsbrochüren schreiben würde, dass bei diesem Verfahren eben die Hornhaut eingeschnitten wird, und diese "Hornhautklappe" nie wieder richtig anwächst, dann würden sich sicherlich wesentlich weniger leute diesem verfahren unterziehen. Auch ich habe nur durch dieses Forum davon erfahren, dass das cTEN-Verfahren überhaupt existiert. Es ist ja sowieso nahezu unmöglich sich zu einem Thema eine fundierte Meinung zu bilden, über das sich sogar sog. Experten streiten. Ich für mich persönlich bin zu dem schluss gekommen, dass die möglichen komplikationen bei oberflächenverfahren nicht vergleichbar sind mit den möglichen ( vor allem vll auch langfristigen ) risiken und komplikationen bei Lasik. ich bin fest davon überzeugt, dass ich damit auf lange sicht auch recht behalten werde...in 20-30 Jahren weiß ich mehr, wenn ich bis dahin noch keine hornhauttransplantation gebraucht habe, kann ich mit meiner entscheidung zufrieden sein!!! :D

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