trans-PRK bei -6 dpt? Euer Rat?

Antwort erstellen

Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist ausgeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: trans-PRK bei -6 dpt? Euer Rat?

Re: trans-PRK bei -6 dpt? Euer Rat?

von HamsterAuge » 31.10.2011, 12:05

Hallo,
danke erstmal für eure Ratschläge und Meinungen.
Ich habe jetzt noch mal im Augenlaserzentrum angerufen:

Die Größe der optischen Zone ist bei beiden Augen 6,75 mm. Dazu kommt noch eine "Übergangszone" also werden insgesamt 8,25 mm bzw. 8,5 mm gelasert.

Damit würden rechts 456 µm und links 423 µm Hornhaut stehenbleiben.

Für mich hört sich das ganz ordentlich an, da man ja sagt, es sollten mindestens 300 µm stehenbleiben. Also um die Resthornhautdicke mache ich mir somit keine Gedanken....

Zum Thema Cortison wurde mir gesagt, dass in dieser Klinik NICHT jeder Patient nach einem Oberflächenverfahren über längere Zeit Cortison tropfen muss. Dies wird zunächst einmal nur direkt nach der OP getropft also einmalig. Nur wenn der Arzt bei einem Patienten individuell entscheidet, dass der Patient zur Narbenbildung neigt, würde Cortison verschrieben werden.
Wenn dies bei mir nicht der Fall wäre, müsste ich mir also auch keine Gedanken über einen zu hohen Augeninnendruck durch Medikamente machen.

Ich konnte jetzt auch meinen Termin abklären. Meine Augen hätten nach der OP ganze 6 Wochen Zeit, bis ich wieder Uni habe. In den 6 Wochen kann ich mich komplett erholen, muss auch nicht lernen oder am PC arbeiten. Ich denke, dass ist eine sehr lange Zeit und die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass ich nach 6 Wochen noch massive Probleme mit trockenen/müden Augen etc. haben werde.

Von daher lautet nun mein Fazit: Ich traue mich!
Ein Restrisiko, dass etwas schiefgeht, kann ich natürlich nicht ausschließen. Aber die Vorteile eines Lebens ohne Brille wiegen für mich so stark, dass ich das nun doch recht geringe Restrisiko in Kauf nehme.

Ich werde erst kurz vor Weihnachten gelasert. Danach gibt es von mir einen Erfahrungsbericht :)

HamsterAuge

Re: trans-PRK bei -6 dpt? Euer Rat?

von krace1984 » 15.10.2011, 14:03

Hallo Hamster Auge,

Ich kann deinen Wunsch nach einem brillenfreien Leben gut verstehen und finde es gut dass du dich im Vorfeld so gut wie möglich zu informieren versuchst.
Augendruck rechts 19 mmHg, links 18 mmHg
(Ist der Augendruck eigentlich leicht erhöht?
Werte bis 21mmHg gelten als normal. Also kein Grund zur Sorge.
Abberometrie: RA-4, 61-0,66 A48°, LA-6,35-0,86 A3° @ 4mm
(Diese Werte sagen mir gar nichts... weiß jemand was das bedeutet?)
Diese Werte wurden am Aberrometer gemessen und beziehen sich ebenfall auf deine Refraktion/ Brechwertfehler deines optischen Systems.
Pupillometrie: RA 6,47 mm, LA 6,24 mm
VAA-OCT/Pachymetrie: RA 600µm, LA 593µm
Deine Hornhautdicke ist grundsätzlich für eine Laser-OP geeignet.
Aber Aufgrund deiner relativ grossen Pupillen müsste eine grosse optische Zone gelasert werden um bei Nacht keine Probleme zu bekommen. Somit erhöht sich natürlich auch der notwendige Gewebeabtrag. Man stösst bei dir mit der konventionellen lasik ( wo geschnitten wird ) somit an gewisse Grenzmasse.

Mit dem Femtosekundenlaser sieht es bezüglich der Grenzwerte etwas besser aus. Bei einer gelaserten optischen Zone von 8mm wärst du schlussendlich bei 80µm über der minimum HH-Dicke, laut Kornea-Kalkulator auf dieser Website.

Entschuldigung, du bevorzugst ja eher ein Oberflächenverfahren.
Bei deinen Dioptreinwerten steigt natürlich das Risiko einer Trübung bzw. Narbenbildung. Auch ein Oberflächenverfahren kann trockene Augen verursachen.

Mit deinem Hintergrund bezüglich Studium und Laborarbeit würde ich mit deinen Dioptrienwerten eine Laser-Op im Moment nicht durchführen lassen. Du wärst doch stark eingeschränkt wenn es zu Komplikationen oder Nebenerscheinungen kommen würde.

Eine Linsenimplantation könnte für dich später Interessant sein. Erkundige dich doch in diese Richtung, denn sie kann bei Problemen meist rückgängig gemacht werden.

Liebe Grüsse

Re: trans-PRK bei -6 dpt? Euer Rat?

von HamsterAuge » 10.10.2011, 20:09

Die Aussage, dass du schon vor der OP Halos und Starbursts siehst, wird vielleicht schon dick und rot in deiner Kartei vermerkt sein :oops:
Oh nein, jetzt machst du mir etwas Angst.... :(
Hätte ich mal die Klappe gehalten, habe aber im Gespräch nie im Leben daran gedacht, dass es nachher heißen könte "Aber das hatten Sie doch vorher schon genau so, nach eigenen Angaben!" Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, dass der Operateur so fies sein könnte.... aber nach dem, was man hier im Forum list, sind anscheindend viele Operateure nur vor der OP nett und einfühlsam... ich hoffe mal meiner wird's auch nach der OP sein, FALLS es irgendwelche Schwierigkeiten geben wird.
Es ist nämlich ein großer Unterschied, ob man minimale Starbursts sieht, oder ob die Starbursts auf einmal x-mal so lang und x-mal so dicht (und schön dick) sind.
Von daher hatte ich seine Aussage auch beim Wort genommen, dass er es so meint, dass die Halos und Starbursts unverändert bleiben und nicht hefitger werden....

Aber irgendwie beruhigt es mich ein bisschen, dass meine Freundin bei dem gleichen Arzt eine LASIK hat machen lassen, und ihre Nachtsicht ist unverändert gut. Naja aber ich weiß auch nicht wie groß ihre Pupillen sind.

Argh, ich bin einfach ein Angsthase! Meine OP liegt noch 2.5 Monate entfernt (mindestens) bis dahin überlege ich mir bestimmt noch 1000000 Gründe, noch mehr Angst zu kriegen... am Ende traue ich mich vielleicht gar nicht mehr. Dabei habe ich doch schon so viel Zeit investiert und scharfes Sehen ohne Brille ist so ein großer Traum.... aber das kennt ihr ja sicherlich auch....

Re: trans-PRK bei -6 dpt? Euer Rat?

von Donauwelle » 10.10.2011, 19:55

Ich habe eigentlich gemeint, dass längere Cortisongaben nach der OP den Augendruck erhöhen können. Fast alle Ärzte verschreiben nach Oberflächenverfahren für längere Zeit Cortison.
Ich habe danach im 1. Gespräch gefragt. Der Arzt sagte, er würde die optische Zone dementsprechend wählen, dass ich keine Probleme mit den großen Pupillen in der Nachtsicht bekomme. Er hat mich gefragt, ob ich bereits Halos, Starbursts etc. sehe und ich habe gesagt, ja schon, aber das ist für mich ganz normal und nicht störend. Laut Arzt würden diese durch die OP natürlich nicht verschwinden, aber sie werden nicht schlimmer werden. Hört sich das realistisch an?
Ich habe die gleiche Frage gestellt und die gleiche Antwort erhalten.
Die Antwort hat sich bei mir auf lange Sicht leider als nicht richtig herausgestellt.
Es ist nämlich ein großer Unterschied, ob man minimale Starbursts sieht, oder ob die Starbursts auf einmal x-mal so lang und x-mal so dicht (und schön dick) sind. Die Aussage, dass du schon vor der OP Halos und Starbursts siehst, wird vielleicht schon dick und rot in deiner Kartei vermerkt sein :oops:

Re: trans-PRK bei -6 dpt? Euer Rat?

von HamsterAuge » 10.10.2011, 19:12

Hallo Donauwelle,

vielen Dank für deine Antwort!
Ob bei trans-PRK auch Mitomicin verwendet wird, um das Vernarbungsrisiko zu minimieren, müsstest du mit dem Arzt abklären.
Ja, der Arzt hat gesagt, dass er Medikamente einsetzen würde gegen das Vernarbungsrisiko. Ich habe aber nicht nachgefragt, welches. Danke für den Tipp, anzusprechen, ob durch das Medikament der Augendruck ansteigt. Ich werde mal im ALZ anrufen und danach fragen.
Ich würde auch ansprechen, wie hoch die Gefahr ist, dass die großen Pupillen nachts zum Problem werden könnten.
Ich habe danach im 1. Gespräch gefragt. Der Arzt sagte, er würde die optische Zone dementsprechend wählen, dass ich keine Probleme mit den großen Pupillen in der Nachtsicht bekomme. Er hat mich gefragt, ob ich bereits Halos, Starbursts etc. sehe und ich habe gesagt, ja schon, aber das ist für mich ganz normal und nicht störend. Laut Arzt würden diese durch die OP natürlich nicht verschwinden, aber sie werden nicht schlimmer werden. Hört sich das realistisch an?
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, aber garantieren kann dir niemand, dass deine Augen nach 1 Monat wieder voll funktionsfähig sind.
Ok, das hört sich für mich erst mal gut an. Mit einer guten Wahrscheinlichkeit kann ich leben.
Häufiges Benetzen würde ich dabei als kleineres Übel sehen.
Das würde mich extrem einschränken, da ich in einem Labor arbeite. Dort ist die Luft besonders trocken. Wenn ich also bei normaler Luft alle 30 min tropfen müsste, wären es bei der Laborluft bestimmt alle 5-10 Minuten. Und zum Tropfen müsste ich aus Sicherheitsgründen das Labor verlassen. Ich könnte also nicht arbeiten. Das kann ich mir nicht leisten, echt nicht. Mein Uni-Abschluss ist wichtiger als die Augen-OP, und genau den würde ich aufs Spiel setzen, wenn ich 4-6 Wochen nach der OP noch größere Schwierigkeiten mit trockenen Augen oder Ähnlichem hätte.

Habe ich es richtig verstanden, dass bei der trans-PRK das Risiko der Trübung und Vernarbung der Hornhaut sehr viel höher ist als bei einer LASIK, ins Besondere bei meinen hohen Werten?

Erst mal vielen Dank für die Antwort. Ich hoffe, dass ich ein bisschen mehr Mut finden kann.... freue mich weiterhin über jede Meinung.

HamsterAuge

Nach oben