trans-PRK bei -6 dpt? Euer Rat?

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Moderator: Frankyboy

krace1984
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Re: trans-PRK bei -6 dpt? Euer Rat?

Beitrag von krace1984 » 15.10.2011, 14:03

Hallo Hamster Auge,

Ich kann deinen Wunsch nach einem brillenfreien Leben gut verstehen und finde es gut dass du dich im Vorfeld so gut wie möglich zu informieren versuchst.
Augendruck rechts 19 mmHg, links 18 mmHg
(Ist der Augendruck eigentlich leicht erhöht?
Werte bis 21mmHg gelten als normal. Also kein Grund zur Sorge.
Abberometrie: RA-4, 61-0,66 A48°, LA-6,35-0,86 A3° @ 4mm
(Diese Werte sagen mir gar nichts... weiß jemand was das bedeutet?)
Diese Werte wurden am Aberrometer gemessen und beziehen sich ebenfall auf deine Refraktion/ Brechwertfehler deines optischen Systems.
Pupillometrie: RA 6,47 mm, LA 6,24 mm
VAA-OCT/Pachymetrie: RA 600µm, LA 593µm
Deine Hornhautdicke ist grundsätzlich für eine Laser-OP geeignet.
Aber Aufgrund deiner relativ grossen Pupillen müsste eine grosse optische Zone gelasert werden um bei Nacht keine Probleme zu bekommen. Somit erhöht sich natürlich auch der notwendige Gewebeabtrag. Man stösst bei dir mit der konventionellen lasik ( wo geschnitten wird ) somit an gewisse Grenzmasse.

Mit dem Femtosekundenlaser sieht es bezüglich der Grenzwerte etwas besser aus. Bei einer gelaserten optischen Zone von 8mm wärst du schlussendlich bei 80µm über der minimum HH-Dicke, laut Kornea-Kalkulator auf dieser Website.

Entschuldigung, du bevorzugst ja eher ein Oberflächenverfahren.
Bei deinen Dioptreinwerten steigt natürlich das Risiko einer Trübung bzw. Narbenbildung. Auch ein Oberflächenverfahren kann trockene Augen verursachen.

Mit deinem Hintergrund bezüglich Studium und Laborarbeit würde ich mit deinen Dioptrienwerten eine Laser-Op im Moment nicht durchführen lassen. Du wärst doch stark eingeschränkt wenn es zu Komplikationen oder Nebenerscheinungen kommen würde.

Eine Linsenimplantation könnte für dich später Interessant sein. Erkundige dich doch in diese Richtung, denn sie kann bei Problemen meist rückgängig gemacht werden.

Liebe Grüsse
Andreas

HamsterAuge
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Re: trans-PRK bei -6 dpt? Euer Rat?

Beitrag von HamsterAuge » 31.10.2011, 12:05

Hallo,
danke erstmal für eure Ratschläge und Meinungen.
Ich habe jetzt noch mal im Augenlaserzentrum angerufen:

Die Größe der optischen Zone ist bei beiden Augen 6,75 mm. Dazu kommt noch eine "Übergangszone" also werden insgesamt 8,25 mm bzw. 8,5 mm gelasert.

Damit würden rechts 456 µm und links 423 µm Hornhaut stehenbleiben.

Für mich hört sich das ganz ordentlich an, da man ja sagt, es sollten mindestens 300 µm stehenbleiben. Also um die Resthornhautdicke mache ich mir somit keine Gedanken....

Zum Thema Cortison wurde mir gesagt, dass in dieser Klinik NICHT jeder Patient nach einem Oberflächenverfahren über längere Zeit Cortison tropfen muss. Dies wird zunächst einmal nur direkt nach der OP getropft also einmalig. Nur wenn der Arzt bei einem Patienten individuell entscheidet, dass der Patient zur Narbenbildung neigt, würde Cortison verschrieben werden.
Wenn dies bei mir nicht der Fall wäre, müsste ich mir also auch keine Gedanken über einen zu hohen Augeninnendruck durch Medikamente machen.

Ich konnte jetzt auch meinen Termin abklären. Meine Augen hätten nach der OP ganze 6 Wochen Zeit, bis ich wieder Uni habe. In den 6 Wochen kann ich mich komplett erholen, muss auch nicht lernen oder am PC arbeiten. Ich denke, dass ist eine sehr lange Zeit und die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass ich nach 6 Wochen noch massive Probleme mit trockenen/müden Augen etc. haben werde.

Von daher lautet nun mein Fazit: Ich traue mich!
Ein Restrisiko, dass etwas schiefgeht, kann ich natürlich nicht ausschließen. Aber die Vorteile eines Lebens ohne Brille wiegen für mich so stark, dass ich das nun doch recht geringe Restrisiko in Kauf nehme.

Ich werde erst kurz vor Weihnachten gelasert. Danach gibt es von mir einen Erfahrungsbericht :)

HamsterAuge

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