Sehr nett formuliertHyperion hat geschrieben:Ein Shot hat die Wirkung (idealisiert dargestellt) einer Kugel die auf eine Kneteschicht fällt. Da der Strahl in der Mitte am energiereichsten ist, wird hier am meisten Material verdampft.
Das ist schon richtig, aber verschiedene Laser produzieren verschiedene Rauhigkeiten. Und man geht davon aus, je geringer die verursachte Rauhigkeit, desto schneller ist die Wiederherstellung der vollen SehKraft.Hyperion hat geschrieben:Unser Auge besitzt kein homogenes Gewebe, daher wird der Laser nie eine "glatte" Oberfläche hinbekommen. Die hat die Natur uns von Geburt an aber auch nicht mitgegeben.
Bei PRK gibt es keinen Flap.Hyperion hat geschrieben:Durch die Deckelung mit dem Flap fällt die Rauheit der bearbeiteten Oberfläche nicht ins Gewicht. Wohl aber die Narbenbildung, sollte zu energiereich behandelt werden.
Um das zu verhindern, schießt der Laser auch nie nebeneinander liegende Zonen ab, sondern tanzt, um die Wärmeeinwirkung auf die Nachbarzonen zu begrenzen.
Den "tanzenden" Spot "Der mit dem Laser tanzt" nennt man auch Flying Spot
Hyperion hat geschrieben:@Simbiont, das mit den behandelten Polymeroberflächen stimmt. Der Vergleich hinkt aber insofern, dass eine Oberfläche eines künstlich hergestellten Stoffes wie z.B. ein Polymer ideal auf die Energiedichte des Lasers reagiert, also voraussagbar abgedampft werden kann. Da ist unsere Biomasse nicht ganz so kompatibel.
Sicherlich ist das ein Ansatz um zu zeigen, was der Laser kann.
Wobei die Profile schon weitestgehend identisch sind auf beiden "Stoffen". Bezüglich der Tiefen des Abtrags glaube ich auch nicht das dies direkt vergleichbar ist, da Bio anderes Verhalten aufweist als Plastik.
Wenn das auf der Biomasse "Hornhaut nicht vorraussagbar wäre, wie du sagst, dann wäre dieses Verfahren nicht möglich und unsinnig oder nicht ??
