Dann wage ich mich auch mal Fragen zu stellen

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

Symbiont
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Beitrag von Symbiont » 22.03.2005, 10:02

Hyperion hat geschrieben:Ein Shot hat die Wirkung (idealisiert dargestellt) einer Kugel die auf eine Kneteschicht fällt. Da der Strahl in der Mitte am energiereichsten ist, wird hier am meisten Material verdampft.
Sehr nett formuliert
Hyperion hat geschrieben:Unser Auge besitzt kein homogenes Gewebe, daher wird der Laser nie eine "glatte" Oberfläche hinbekommen. Die hat die Natur uns von Geburt an aber auch nicht mitgegeben.
Das ist schon richtig, aber verschiedene Laser produzieren verschiedene Rauhigkeiten. Und man geht davon aus, je geringer die verursachte Rauhigkeit, desto schneller ist die Wiederherstellung der vollen SehKraft.

Hyperion hat geschrieben:Durch die Deckelung mit dem Flap fällt die Rauheit der bearbeiteten Oberfläche nicht ins Gewicht. Wohl aber die Narbenbildung, sollte zu energiereich behandelt werden.
Um das zu verhindern, schießt der Laser auch nie nebeneinander liegende Zonen ab, sondern tanzt, um die Wärmeeinwirkung auf die Nachbarzonen zu begrenzen.
Bei PRK gibt es keinen Flap.
Den "tanzenden" Spot "Der mit dem Laser tanzt" nennt man auch Flying Spot

Hyperion hat geschrieben:@Simbiont, das mit den behandelten Polymeroberflächen stimmt. Der Vergleich hinkt aber insofern, dass eine Oberfläche eines künstlich hergestellten Stoffes wie z.B. ein Polymer ideal auf die Energiedichte des Lasers reagiert, also voraussagbar abgedampft werden kann. Da ist unsere Biomasse nicht ganz so kompatibel.

Sicherlich ist das ein Ansatz um zu zeigen, was der Laser kann.
Wobei die Profile schon weitestgehend identisch sind auf beiden "Stoffen". Bezüglich der Tiefen des Abtrags glaube ich auch nicht das dies direkt vergleichbar ist, da Bio anderes Verhalten aufweist als Plastik.
Wenn das auf der Biomasse "Hornhaut nicht vorraussagbar wäre, wie du sagst, dann wäre dieses Verfahren nicht möglich und unsinnig oder nicht ??
Grüße Symbiont

regina_garbe
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Beitrag von regina_garbe » 22.03.2005, 12:22

An Alle - macht euch nicht verrückt. :shock:
Je mehr man darüber erfährt desto weniger versteht man es. :D
So ist es!!! Deswegen bin ich vor meiner Lasik auch überhaupt nicht in diese Details eingestiegen. (Ich bin Juristin, keine Technikerin und hätte sowieso keine vertieften Kenntnisse erlangen können).
Die technische Seite scheint aber auch eher ein mit Männern belegtes Gebiet zu sein. Mir reichten dazu allgemeinere Auskünfte.
Übrigens ist eine typische Mann-Frage in diesem Zusammenhang: "Wie funktioniert das?" Typische Frau-Frage dagegen: "Wie fühlt sich das an?"
(Ist nicht von mir, das hat mal ein Psychologe herausgefunden).

Regina :D

RubberDuck
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Beitrag von RubberDuck » 22.03.2005, 12:58

Wenn das Verhalten der Hornhaut perfekt vorhersagbar wäre, dann gäbe es wohl noch weniger Leute bei denen eine Relasik erforderlich ist.

Die Kunst besteht nun aber nicht nur darin einen sauberen Flap zu schneiden und richtig zu klappen, sondern eben auch darin an der richtigen Stelle die richtige Menge Hornhaut zu zerstören und abzutransportieren. Der Laser-Scanner muss also die richtige Position finden, ggf. zuckende Augen ausgleichen, und berücksichtigen, das mehr oder minder viel Wasser und bereits abgetötetes Gewebe über dem noch abzutragenden Material ist. Das Spülen ist also eine ebenso wichtige Kunst wie die laufende "Aufklärung" der Situation. Wenn der Laser z.B. nur "Wasser kocht" bringt das schließlich nichts...

Je mehr ich mir darüber Gedanken mache, desto mehr respektiere ich meine schlechte Sicht... Es gibt einfach unheimlich viele Fehlerquellen, da sind rund 90% zufriedene Kunden, nach dem 1. Durchgang, schon ein extrem gutes Ergebnis.

Ich gehöre aber leider wohl zu den anderen 10%, oder vielleicht auch nur zu den Leuten bei denen der Visus unangenehm langsam besser wird.
Nun da ich, durch Fehler hoher Ordnung (Brille bessert nicht), gewissermaßen gefangen bin (ich kann bei meinem derzeitigen Visus nicht im gewohnten Umfang arbeiten), und als Poliallergiker erst im nächsten Winter die Chance auf eine Relasik habe, mache ich mir um so mehr Gedanken, wie eine Lasik funktioniert, und ob ich im Job nicht vielleicht zu einem der OP-Laser Hersteller wechseln sollte, falls sich die Chance ergibt. Das Thema finde ich jedenfalls sehr interessant, und man soll ja möglichst immer das machen was man als interessant empfindet.

Jennie_
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Beitrag von Jennie_ » 22.03.2005, 19:18

regina_garbe hat geschrieben:
An Alle - macht euch nicht verrückt. :shock:
Je mehr man darüber erfährt desto weniger versteht man es. :D
So ist es!!! Deswegen bin ich vor meiner Lasik auch überhaupt nicht in diese Details eingestiegen.
War bei mir genauso, zuu genau wollte ich das gar nicht wissen. Mir reicht's wenn der Arzt weiß was er tut....
Seit dem 07.01.2003 endlich brillenlos. :)

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Beitrag von Hyperion » 22.03.2005, 21:42

Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Das ist wie Kneipkur für die Seele.

Echt super die Beiträge! Das mit den Frauen - Männern muß man eingestehen.

Alle haben ja irgendwie Recht. Die Entscheidung liegt letztlich immer bei Einem selbst. Die muss man einsam und verlassen treffen.

Ich denke auch "Augen auf und durch".

Die Restrisiken vermindern sich mit zunehmenden Stand der Technik je eh immer mehr.
Ich ziehe das jetzt durch und werde dann berichten. Meinen Termin, denke ich, werde ich Mitte - Ende Mai anberaumen.

Gruß an Alle Schreiber---

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