Panik vor anstehender LASIK

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Moderator: Frankyboy

Gast

Panik vor anstehender LASIK

Beitrag von Gast » 06.01.2003, 12:53

Übermorgen (8.01.03) ist meine grosse Untersuchung, kurz darauf werde ich wohl sehr wahrscheinlich mit LASIK in der Euro-Augen-Laser Klinik in Fürth behandelt. Dieses Forum habe ich leider erst sehr spät gefunden, aber ich habe mich schon in einigen amerikanischen Foren durchgelesen. Trotz allen Gefahren und Warnungen bin ich (24J, -5 dpt) immernoch entschlossen, die Operation hinter mich zu bringen, da ich jetzt ein Jahr nach Thailand gehe, und mit Brille/Kontaktlinsen schlecht zurechtkomme. Bei all den möglichen Risiken, die mir permanent vorgehalten werden, wird mir ganz flau in der Magengegend. Unzählige Fragen wiegen mich jeden Tag in den Schlaf: Wie hoch ist die Fehlerquote? Wächst das Flap jetzt nun wieder richtig an oder nicht? (Ich mache Kampfsport :-) Halos, Ghostings, Starbursts ...
Die Aussage auf der Homepage der Uni-Klinik Regensburg zu LASIK ist auch nicht gerade aufbauend:
"Zunehmend werden Probleme der Biomechanik und damit Instabilität der Hornhaut nach einer LASIK bekannt. Dieses stellte eine ernsthafte postoperative Komplikation dar und lässt sich zum Teil nur mit einer Hornhauttransplantation beheben."
Ist davon abzuraten, beide Augen an einem Tag lasern zu lassen? (Wenn was schiefläuft, sind evtl. gleich beide Augen hinüber :-(
Andererseits muss man auch wieder relativieren, was alles so in den Internetforen steht, denn im Durchschnitt tun mehr Geschädigte ihre Meinung kund, als die Leute bei denen alles reibungslos lief... Könnt ihr mich irgendwie aufbauen? *g* Hat jemand Erfahrungen mit der Privatklinik in Fürth (bei Erlangen/Nürnberg). Danke!

Gast

Re: Panik vor anstehender LASIK

Beitrag von Gast » 06.01.2003, 18:25

Ich will dich nicht beunruhigen, aber bei Kampfsport würde ich nie im Leben eine LASIK machen. Wenn ich mich recht informiert habe, dann ist LASEK die deutlich besser geeignete Methode. Aus diesem Grund habe ich am 14.1. meinen LASEK-Termin bei Realeyes in München...

In diesem Sinne, Elmo

Elke
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Re: Panik vor anstehender LASIK

Beitrag von Elke » 06.01.2003, 20:16

Hallo Andy,
auch ich hatte eine Voruntersuchung zwecks Lasik mit dem Aberometer (-6, -5,75)in der Augenklinik in Fürth. Mit der Untersuchung war ich noch sehr zufrieden, mir wurde auch gesagt, dass es bei mir keine Probleme geben würde, obwohl ich immer wieder trockene Augen habe (darum habe ich auch immer Schwierigkeiten mit den Linsen). Auch auf meine Nachfrage nach evtl. Risiken/unzufriedene "Kunden" hieß es, das käme kaum vor, sie hätten in all der Zeit erst einen Problemfall gehabt, und das wäre auch was ganz besonderes gewesen usw. Kurz und gut, ich war absolut überzeugt, das machen zu lassen (trotz ursprünglicher Bedenken). Zum Glück habe ich im Wartezimmer aber eine Frau kennengelernt, die gerade die "große" Untersuchung machte und demnächst (auch mit Aberometer) operiert werden würde. Diese war sehr nett und gab mir ihre Telefonnr., damit ich mich bei Ihr nach der Operation erkundigen konnte, wie zufrieden sie wäre. Sie hatte auch trockene Augen (obwohl sie keine Linsen trägt). Kurz und gut, ich rief im Abstand von ca. 4 Wochen immer wieder bei ihr an und es war ziemlich ernüchternd. Sie hatte große Probleme nach der Operation, (gerade am Anfang)konnte nicht länger wie ca. 1 Stunde was lesen, hatte Kopfschmerzen usw. Die Augen waren total gerötet und schlimmer wie je zuvor, sie musste ständig tropfen und hatte dadurch einen Schmierfilm, konnte also nicht richtig sehen usw. Sie meinte, sie hätte in diesem Zustand (ca. 1/2 Jahr) unmöglich auf die Arbeit gehen können, was ich ziemlich schockierend fand, denn ich bin voll berufstätig und kann mir das überhaupt nicht leisten (sie war im Erziehungsurlaub). Solange ich Kontakt mit ihr hatte, meinte sie, sie hätte das ganze bereut und würde es nicht noch einmal machen lassen. Gut, man könnte jetzt sagen, das ist vielleicht ein Einzelfall oder durch ihre trockenen Augen ne Ausnahme, bloß die Klinik hat ihr nicht weitergeholfen, meinte nur, nach ihren Kriterien ist die Operation gelungen und sie bräuchte nicht mehr kommen (trotz den ganzen Problemen). Und das fand ich wirklich schlimm!!! Von wegen keinen unzufriedenen Kunden usw. Danach war für mich klar, lieber quäle ich mich weiter mit den Linsen und roten Augen als sowas.
Ich hoffe, ich hab Dich jetzt nicht zu sehr gefrustet oder verunsichert, es kann bei Dir natürlich auch total gut ausgehen. Aber von der Klinik selbst fand ich die Art und Weise ziemlich übel. Liebe Grüße und alles Gute! Elke

Gast

Re: Panik vor anstehender LASIK

Beitrag von Gast » 07.01.2003, 14:13

Hallo Elke!
Danke für deine Informationen! Nach dem Lesen deines Eintrags bekomme ich langsam immer mehr Angst vor LASIK :( - zumal ich ja auch etwas unter trockenen Augen leide (v.a. mit Kontaktlinsen)... Ich habe mich jetzt noch etwas in meinem hiesigen Bekanntenkreis umgehört; von den drei Leuten, die sich in Fürth haben lasern lassen, sind alle einigermaßen zufrieden. Aber der eine hat eben Glück, und der andere Pech :( Selbst wenn die Problem-Quote "nur" bei 1-10% liegt, ist das nicht gerade wenig. Ich habe wahrscheinlich keine andere Wahl, da ich nicht mit Brille/Linsen durch den thailändischen Dschungel trekken will...

: Hallo Andy,
: auch ich hatte eine Voruntersuchung zwecks Lasik mit dem Aberometer (-6, -5,75)in der Augenklinik in Fürth. Mit der Untersuchung war ich noch sehr zufrieden, mir wurde auch gesagt, dass es bei mir keine Probleme geben würde, obwohl ich immer wieder trockene Augen habe (darum habe ich auch immer Schwierigkeiten mit den Linsen). Auch auf meine Nachfrage nach evtl. Risiken/unzufriedene "Kunden" hieß es, das käme kaum vor, sie hätten in all der Zeit erst einen Problemfall gehabt, und das wäre auch was ganz besonderes gewesen usw. Kurz und gut, ich war absolut überzeugt, das machen zu lassen (trotz ursprünglicher Bedenken). Zum Glück habe ich im Wartezimmer aber eine Frau kennengelernt, die gerade die "große" Untersuchung machte und demnächst (auch mit Aberometer) operiert werden würde. Diese war sehr nett und gab mir ihre Telefonnr., damit ich mich bei Ihr nach der Operation erkundigen konnte, wie zufrieden sie wäre. Sie hatte auch trockene Augen (obwohl sie keine Linsen trägt). Kurz und gut, ich rief im Abstand von ca. 4 Wochen immer wieder bei ihr an und es war ziemlich ernüchternd. Sie hatte große Probleme nach der Operation, (gerade am Anfang)konnte nicht länger wie ca. 1 Stunde was lesen, hatte Kopfschmerzen usw. Die Augen waren total gerötet und schlimmer wie je zuvor, sie musste ständig tropfen und hatte dadurch einen Schmierfilm, konnte also nicht richtig sehen usw. Sie meinte, sie hätte in diesem Zustand (ca. 1/2 Jahr) unmöglich auf die Arbeit gehen können, was ich ziemlich schockierend fand, denn ich bin voll berufstätig und kann mir das überhaupt nicht leisten (sie war im Erziehungsurlaub). Solange ich Kontakt mit ihr hatte, meinte sie, sie hätte das ganze bereut und würde es nicht noch einmal machen lassen. Gut, man könnte jetzt sagen, das ist vielleicht ein Einzelfall oder durch ihre trockenen Augen ne Ausnahme, bloß die Klinik hat ihr nicht weitergeholfen, meinte nur, nach ihren Kriterien ist die Operation gelungen und sie bräuchte nicht mehr kommen (trotz den ganzen Problemen). Und das fand ich wirklich schlimm!!! Von wegen keinen unzufriedenen Kunden usw. Danach war für mich klar, lieber quäle ich mich weiter mit den Linsen und roten Augen als sowas.
: Ich hoffe, ich hab Dich jetzt nicht zu sehr gefrustet oder verunsichert, es kann bei Dir natürlich auch total gut ausgehen. Aber von der Klinik selbst fand ich die Art und Weise ziemlich übel. Liebe Grüße und alles Gute! Elke

Gast

Re: Panik vor anstehender LASIK

Beitrag von Gast » 07.01.2003, 14:22

Hier kommt mal ein positiver Erfahrungsbericht! Damit du nicht die totale Panik bekommst!
Ich hatte vor 6 Wochen meine OP (Laserlklinik in Frankfurt) und bin total zufrieden! Habe seit dem Tag nach der OP 100% Sehschärfe und keinerlei Probleme. Nehme sogar keine Tränen mehr, weil meine Augen überhaupt nicht trocken sind. Klar, wenn man sich ausversehen im Auge reibt, ist das nicht so toll, aber Schmerzen oder so habe ich überhaupt nicht und auch nicht gehabt. Die ersten zwei Stunde nach der OP waren zwar unangenehm, aber da das wirklich alles war, kann ich Lasik nur empfehlen. Mit dem Kampfsport ist das natürlich so eine Sachen. Der Flap ist ja nach einem halben Jahr so fest, dass er nicht einfach so wieder aufgehen kann, deshalb solltest Du vieleicht in dieser Zeit auf den Kampfsport verzichten.
Ich würde mich freuen, wenn du im Forum mitteilst, wie Du Dich entschieden hast!
Alles Gute
Franca

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