ich bin neu hier im Forum. Ich heiße Patrick und bin 21 Jahre alt.
Ab dem Beginn meiner Erinnerungen musste ich eine Brille tragen. Das war schon so etwa mit 3-4 Jahren. Meine Eltern hatten sich um regelmässige Augenartzbesuche gekümmert. Damals. War ich weitsichtig, d.h. +1,0 auf beiden Augen. Ehrlich gesagt hab ich mit oder ohne Brille gleich gut gesehen, habe sie allerdings getragen da es mir halt gesagt wurde.
Mit etwa 10-12 Jahren waren es dann nur noch +0,5. Mit ca. 13 sagte der Artzt das wir die Brille jetzt weglassen können. Meine Sehkraft war einfach nur perfekt. Ich konnte in Vergleichen mit andern immer am besten sehen. Beim Augenartz/Optiker die 100% sowieso und dann noch bis 1,5-1,6 ohne Anstrengung usw. Wenn ich jemand ins Gesicht gesehen habe, dann habe ich die Hautporen gesehen als würde ich heute mit eine Lupe sehen. Das gleiche galt für Fernsehen/Monitor. Bei genauerm betrachten aus normaler Entfernung erkannte ich das Metallgitter....
Mit 16 wurde es dann immer schlechter und schlecher. Lange Zeit habe ich mich davor gescheut zum Augenartzt zu gehen. Aber irgendwann musste ich, als ich im Dunkeln auf grö0ere Entfernung mir eingebildet habe das da ein Mensch steht, obwohl es nur ein Stein war. Das Ergebniss war schrecklich. Ich konnte gerade mal noch die ersten 2 Zeilen lesen was 20% ausmachte und das sind eigentlich riesige Buchstaben.
Leider bekam ich dann eine Brille. R -1,50 Zyl. -0,5 Achse 0. L das selbe. Auch mit Brille konnte ich nur etwa 85% sehen. Ich war sehr unzufrieden. Irgendwelche andern Augenkrankheiten wurden nicht festgestellt.
Dann war ich bei einem andern Augenartzt der auch schlecht war. Dann war ich bei noch einem andern und der hat mir dann eine andere Brille verschrieben, da dieser sich aber auch keine Zeit für die Anpassung genommen hat waren die Ergebisse unzufridenstellend. Diese Brille habe ich mir nicht anfertigen lassen. Ich bin zum Optiker gegangen und er hat (da ich den Augenartzt mehrfach angezweifelt habe) selbst in einer längern und entspanntern Zeit ganz in Ruhe mit mir ewig rumprobiert mit welchen werten ich besser sehe. Das Ergebniss war: L: -1,25 -0,75 162 Grad R: -1,25 -1,25 178 Grad. Linkes Auge mit brille 90% Sehschärfe und rechtes auge 90-100% (also die letze Reihe konnte ich zur Hälfte lesen).
Die Brille habe ich jetzt also schon mehere Jahre. Ich fühle mich mit ihr immer unschön, bin mit meiner Sehkraft unzufrieden und wünsche mir nichts mehr, als, wie auch so viele andere Menschen auch können einfach nur ohne Brille normal sehen zu können. Aber das ist leider zu viel verlangt
Seit dem ich ca. 18-19 war haben sich meine Augen noch weiter verschlechtert. Jetzt sind es mitlerweile nur noch 70% mit Brille und ich denke ich brauche dringend eine neue Brille (ohne kann ich sogar nur noch die 1. reihe lesen
Nun, so viel zu mir. Ein paar Fragen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurzsichtigkeit - Zitat: "Die Bedeutung exogener Faktoren, also äußerer Einflüsse, wie beispielsweise intensive Naharbeit oder viel Lesen, vor allem bei schlechtem Licht, ist für die Kurzsichtigkeitsentstehung umstritten. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass eine schlechte Bildqualität auf der Netzhaut die Entwicklung der Kurzsichtigkeit fördert." - Nun, ich konnte als Kind gut sehen. Jetzt müsste ich ausgewachsen sein mit 21 Jahren.
1. Wieso werden aber meine Augen noch schlechter? Schmerzen oder irgendwelche andern Krankheiten scheine ich nicht zu haben bzw. gab es auch darauf noch keinerlei hinweise.
2. Stimmt es das mit einer stärkern Brille sich meine Augen dran zu schnell gewöhnen und sie dadurch noch schlechter werden?
3. Wie viel ist wahr an: Viel Naharbeit --> Kurzsichtigkeit? Da Kurzsichtigkeit mehr ein 'Wachstumsproblem' ist düfte sich meine Kurzsichtigkeit hoffentlich nicht mehr verschlechtern bzw. durch Computerarbeit etc. verschlchtern, oder?
4. Wie kann sich im jugendlichen Alter noch eine Hornhautverkrümmung bilden? Ich habe nur gelesen das diese angebohren sei; allerdings wurde diese früher bei mir nie festgestellt und die Sehkraft war auch top. Ich hoffe diese leichte Hornhautverkrümmung bereitet keine Probleme...
5. Ich ziehe eine Laserbehandelung durchaus in Betracht. (meine neu gemessene Brillenstärke sollte bei 2,0 bis 3,0 liegen...)
- Klininkstandort sollte Deutschland sein (wäre besser für so ne wichtige op?)
- Geld spielt eine geringere Rolle, ich bin nicht reich aber ich verzichte liebend gerne auf andere Dinge und spare zu allerletzt an dieser Stelle. Von daher ist es mehr oder weniger 'irrelewant'.
- Unter dem Ergebniss würde ich mir wünschen auf beiden Augen mindestens 100% Sehkraft zu haben und dies bis ich irgendwann mal sterbe.
- Solange nur die Gefahr besteht das ich leicht weitsichtig werden (nur eine Brille zum lesen brauche) aber ich diese durch Akkommodation ausgleichen kann fände würde ich dies in Kauf nehmen. Mich stört nur extrem permanent für Sicht auf Entfernung eine Brille zu benötigen.
- Bei welchem Artzt sollte ich in Beobachtung gehen (zwecks ermitteln das die Sehstärke hoffentlich über längere Zeit unverändert bleibt). Zu einem normalen Augenartzt oder in eine Klinik für Augenkorrektur?
- Welche Methode wäre in meinem Fall ('relativ leichte' Kurzsichtigkeit, 'relativ sehr leichte Hornhautverkrümmung' und sonst keinen Beschwerden) unter den gerade genannten Gesichtspunkten empfehlenswert?
