Hallo an Alle,
ich wurde vor 11 Jahren am rechten Auge operiert (epiretinale Gliose) und habe nun als Spätfolge grauen Star auf diesem Auge.
Werte: RA -3,5 + zyl.6,5
LA: - 5,75
Ich werde Ende August operiert und bekomme ins rechte (Star)Auge eine torische Linse implantiert. Das linke Auge wird gelasert, weil es nicht auf -5,75 Dioptrien stehen bleiben darf.
Dies wird auch mit dem Femtosekundenlaser gemacht.
Wer hat Erfahrungen mit diesen OP's und kann mir (hoffentlich nur Gutes) berichten ?
Nichtsdestotrotz bin ich fest entschlossen, beide OPs durchführen zu lassen. Denn im Moment sehe ich mit rechts fast garnix mehr und Sternen- und Strahlenbilder habe ich auch, Autofahren fällt mir nachts auch sehr schwer.......von daher.........habe ich nix zu verlieren und bin eigentlich guter Dinge.
Freue mich auf Eure Erfahrungsberichte, die mir hoffentlich Mut machen !
Constance
Femtosekundenlaser und Katarakt OP
Moderator: Frankyboy
Femtosekundenlaser und Katarakt OP
Constance
Hallo constance,
erstmal wie alt bist, weil dein vergangenes Krankheitsbild "epiretinale Gliose" ist eher typisch im höheren Alter.
Grauer Star, also eine Trübung der natürlichen Linse ist eine mögliche Folge der ganzen Geschichte und daher auch nicht dramatisch, weil man ja, wie es auch bei dir gemacht wird die Linse austauschen kann.
In deinem Falle ist es gar noch zusätzlich geplant deinen Refraktionsfehler gleich mit zu korrigieren, was man aber nicht müsste und dann müsste man auch keine Laser OP machen. Du müsstest dann halt wie immer schon Brille tragen. Die Blendungseffekte die du vermutlich durch die Linsentrübung erhalten hast wären bei normaler Linse ohne Korrektur auch weg. Von einer Verbesserung über das Maß, wie es nach der ersten OP vor 11 Jahren war, würde ich erstmal nicht erwarten.
Wenn man die natürliche Linse austauscht gegen eine Linse, die deinen Sehfehler korrigiert, ist das tragen einer Brille nicht mehr möglich. Die zu großen Refraktionsunterschiede deiner Augen (nach Katarakt-OP rechts hoffentlich 0 und links weiterhin -5,75) würden sicher zu Doppelbildern führen. Man kann die Korrektur links aber auch mit einer Kontaktlinse durchführen, vorrausgesetzt man verträgt diese.
Wenn du die Kontaktlinse verträgst würde ich erst die Katarakt-OP durchführen lassen, dann ein bißchen warten und im Übergang links eine Kontaktlinse tragen und dann die Laser-OP. Wenn Probleme auftauchen, hast du immer noch ein Auge um deinen Alltag zu bewältigen. Das ist aber nur meine Meinung, so wie ich es machen würde, wie du es machst musst du selbst entscheiden und alles abwägen.
Ob mit Femto oder ohne, genauer gesagt ob Lasik oder nicht hängt dann eher doch von deiner Hornhautdicke und deiner Pupillengröße ab.
erstmal wie alt bist, weil dein vergangenes Krankheitsbild "epiretinale Gliose" ist eher typisch im höheren Alter.
Grauer Star, also eine Trübung der natürlichen Linse ist eine mögliche Folge der ganzen Geschichte und daher auch nicht dramatisch, weil man ja, wie es auch bei dir gemacht wird die Linse austauschen kann.
In deinem Falle ist es gar noch zusätzlich geplant deinen Refraktionsfehler gleich mit zu korrigieren, was man aber nicht müsste und dann müsste man auch keine Laser OP machen. Du müsstest dann halt wie immer schon Brille tragen. Die Blendungseffekte die du vermutlich durch die Linsentrübung erhalten hast wären bei normaler Linse ohne Korrektur auch weg. Von einer Verbesserung über das Maß, wie es nach der ersten OP vor 11 Jahren war, würde ich erstmal nicht erwarten.
Wenn man die natürliche Linse austauscht gegen eine Linse, die deinen Sehfehler korrigiert, ist das tragen einer Brille nicht mehr möglich. Die zu großen Refraktionsunterschiede deiner Augen (nach Katarakt-OP rechts hoffentlich 0 und links weiterhin -5,75) würden sicher zu Doppelbildern führen. Man kann die Korrektur links aber auch mit einer Kontaktlinse durchführen, vorrausgesetzt man verträgt diese.
Wenn du die Kontaktlinse verträgst würde ich erst die Katarakt-OP durchführen lassen, dann ein bißchen warten und im Übergang links eine Kontaktlinse tragen und dann die Laser-OP. Wenn Probleme auftauchen, hast du immer noch ein Auge um deinen Alltag zu bewältigen. Das ist aber nur meine Meinung, so wie ich es machen würde, wie du es machst musst du selbst entscheiden und alles abwägen.
Ob mit Femto oder ohne, genauer gesagt ob Lasik oder nicht hängt dann eher doch von deiner Hornhautdicke und deiner Pupillengröße ab.
Grüße Symbiont
Hallo Symbiont, vielen Dank für Deine Infos. Ich antworte erst heute, da ich zwei Wochen im Urlaub war.
Also, zum Alter: die OP w/ epiretinaler Gliose hatte ich vor elf Jahren, da war ich 32 Jahre alt. Jetzt, also mit 43 habe ich grauen Star. Alles sehr früh eben. Ich möchte die torische Linse und das Lasern wählen, weil ich die Brille irgendwie leid bin. Jetzt im Urlaub z.B. konnte ich nur in Begleitung ins Meer gehen, weil ich ohne Brille einfach orientierungslos bin. Ich empfinde das als echte Behinderung. Die Kontaktlinsen (harte) vertrage ich auch nicht besonders, ich trage sie nur beim radfahren oder sonstigem Sport. Schon nach kürzester Zeit habe ich jedoch ein Kratzen im Auge und jetzt auch (wahrscheinlich durch den Grauen Star) Schleier vor den Augen. Dies alles ist kein haltbarer Zustand für mich. Und da mich der graue Star sowieso zu einer OP zwingt, habe ich mich nun entschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen. Am 31. werde ich am Grauen Star operiert und am 1.9. gelasert. Ich werde mich an den Rat des Arztes halten wegen dem Laser (Femto oder nicht). Die Ärzte in Lohr haben mir diese OP (also torische Linse und Laser) keinesfalls aufgeschwätzt. Im Gegenteil, sie haben mehrfach darauf hingewiesen, dass auch die "normale" Linse ausreicht, ich dann eben weiter Brille tragen muss. Aber die Vorstellung, mal ohne das Nasenfahrrad auszukommen (bis auf die PC/Lesebrille, die ich brauchen werde) ist für mich wie ein Sechser im Lotto, eine totale Verbesserung der Lebensqualität, denke ich. Deshalb freue ich mich schon auf die OP und die Zeit danach.
Ich kann ja mal berichten, falls es interessiert.
Gruss
Constance
Also, zum Alter: die OP w/ epiretinaler Gliose hatte ich vor elf Jahren, da war ich 32 Jahre alt. Jetzt, also mit 43 habe ich grauen Star. Alles sehr früh eben. Ich möchte die torische Linse und das Lasern wählen, weil ich die Brille irgendwie leid bin. Jetzt im Urlaub z.B. konnte ich nur in Begleitung ins Meer gehen, weil ich ohne Brille einfach orientierungslos bin. Ich empfinde das als echte Behinderung. Die Kontaktlinsen (harte) vertrage ich auch nicht besonders, ich trage sie nur beim radfahren oder sonstigem Sport. Schon nach kürzester Zeit habe ich jedoch ein Kratzen im Auge und jetzt auch (wahrscheinlich durch den Grauen Star) Schleier vor den Augen. Dies alles ist kein haltbarer Zustand für mich. Und da mich der graue Star sowieso zu einer OP zwingt, habe ich mich nun entschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen. Am 31. werde ich am Grauen Star operiert und am 1.9. gelasert. Ich werde mich an den Rat des Arztes halten wegen dem Laser (Femto oder nicht). Die Ärzte in Lohr haben mir diese OP (also torische Linse und Laser) keinesfalls aufgeschwätzt. Im Gegenteil, sie haben mehrfach darauf hingewiesen, dass auch die "normale" Linse ausreicht, ich dann eben weiter Brille tragen muss. Aber die Vorstellung, mal ohne das Nasenfahrrad auszukommen (bis auf die PC/Lesebrille, die ich brauchen werde) ist für mich wie ein Sechser im Lotto, eine totale Verbesserung der Lebensqualität, denke ich. Deshalb freue ich mich schon auf die OP und die Zeit danach.
Ich kann ja mal berichten, falls es interessiert.
Gruss
Constance
Constance
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