Komplikationen nach Trans PRK,LASEK, PRK, Epi-LASIK,C-TEN

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

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Banane19
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Komplikationen nach Trans PRK,LASEK, PRK, Epi-LASIK,C-TEN

Beitrag von Banane19 » 17.02.2019, 14:09

Hallo Forengemeinde,

ich spiele mit dem Gedanken mir meine Augen mittels einer TransPRK (SmartSurf) lasern zu lassen. Jetzt wollte ich mal nachfragen, wer denn hier langfristige Probleme/Komplikationen/Nebenwirkungen wie vor allem Trockene Augen, aber auch Nachtsichtprobleme, Sehschwankungen usw. nach einer Oberflächenbehandlung hat.

Bitte nur antworten, falls eure OP mindestens 6 Monate her ist und Ihr immernoch Probleme habt.

Kurz zu mir, ich bin 35 Jahre alt, habe etwa -2,5 Dioptrien und 0,25 HHV auf beiden Augen und eine ausreichend dicke Hornhaut von etwa 650 und bin daher prinzipiell für alle Verfahren gut geeignet.
Ausserdem habe ich eine Dunkelpupille von etwa 7mm, aber jetzt schon (leicht) trockene Augen, weswegen eine LASIK für mich persönlich eigentlich nicht in Betracht kommt.
Ich möchte meine Brille unbedingt loswerden, komme mit Kontaktlinsen gar nicht zu Recht und hoffe auf eine langfristig gute Sicht durch die OP, wobei mir klar ist, dass die ersten Monate nach einer Oberflächenbehandlung sehr belastend sein können und ich irgendwann eh eine Lesebrille brauchen werde.

Ich hoffe auf möglichst viele Antworten...

Viele Grüße

Banane19

Donauwelle
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Re: Komplikationen nach Trans PRK,LASEK, PRK, Epi-LASIK,C-TEN

Beitrag von Donauwelle » 19.02.2019, 09:04

Ich hatte mit ca. 40 meine erste Lasek, und meine Probleme kamen erst > 6 Monate nach der Erstoperation zum Vorschein; also zu einer Zeit, in der man sich schon sicher fühlt. Es zeichneten sich auf einmal leichte Nachtsichtprobleme ab, ich war aber immer guter Dinge (v.a. auch, da der Doc immer sehr begeistert von seiner Arbeit war). Leider war die Heilung noch immer nicht komplett abgeschlossen, auch wenn es sich so anfühlte. So kam es, dass ich ca. 1 Jahr nach der Lasek nicht mehr bei Dämmerung/Dunkelheit ans Steuer konnte, weil die Starbursts mittlerweile so intensiv waren. Nach 2 Jahren folgte auf mein Drängen hin eine Nachkorrektur, von der sich der Operateur wenig erwartete. - Seine Vorahnung hat sich leider bestätigt. Nach weiteren 2 Jahren erfolgte eine Nachkorrektur bei einem anderen Laserzentrum (diesmal in Köln). Es dauerte Monate, bis sich der Erfolg einstellte. Mittlerweile gehöre ich zum Glück aber auch zum Kreis der glücklich Gelaserten.

Empfehlen würde ich die OP niemandem, obwohl ich die Vorzüge der OP mittlerweile genießen darf. Schließlich vereinfachte die OP mein Leben über mehrere Jahre hinweg definitiv nicht (Vor der OP sollte man sich daher folgende Fragen stellen: Wie kommt man für längere Zeit zur Arbeit, falls etwas nicht nach Plan läuft? Wie kommt man wieder heim, falls es länger wird? Es kann passieren, dass man nicht einmal den täglichen Einkauf nach der Arbeit mit dem Auto erledigen kann, weil die Dämmerung 8 Monate lang im Jahr zu früh einbricht. Man könnte abends nicht einmal jemanden ins Krankenhaus fahren - man ist also immer auf andere angewiesen oder benötigt für diverse Erledigungen wesentlich länger als vor der OP, weil vieles nicht "ganz nebenbei" erledigt werden kann.......)

Der typische Verfechter von Oberflächenverfahren bin ich auch nicht mehr, obwohl ich dieses Verfahren für viele Fälle optimal halte.
Meine ehemals trockenen Augen wurden nach jeder Laseroperation merkbar trockener. Erschwerend war natürlich auch, dass mit zunehmendem Alter die Augen zusätzlich trockener werden. Momentan geht es; das kann morgen aber schon wieder anders sein.

Du hast im Gegensatz zu mir grundsätzlich ideale Werte. Meine Fehlsichtigkeit lag außerhalb des empfohlenen Bereichs für Oberflächenverfahren. Die eher große Dunkelpupille bzw. die trockenen Augen würden mir allerdings schon ein bisschen im Magen liegen.

Alles Gute.
LG
Donauwelle

Banane19
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Re: Komplikationen nach Trans PRK,LASEK, PRK, Epi-LASIK,C-TEN

Beitrag von Banane19 » 20.02.2019, 11:33

Hallo Donauwelle,

meine trockenen Augen halten mich bisher auch davon ab mich operieren zulassen. Ich werde mal diese Lipi Flow Behandlung ausprobieren, da mir für eine regelmäßige Lidrandpflege einfach die nötige Konsequenz fehlt.
Bezüglich meiner großen Dunkelpupillen, würde ich den Arzt einfach fragen, ob er eine Optische Zone von 8mm lasern kann, was ja bei meinen Werten kein großes Problem sein sollte.

Wie groß war denn deine Dunkelpupille und OZ? Haben dir spezielle Tropfen bei deinen Nachtsichtproblemen nicht helfen können? Und glaubst du, dass du dir eine der OPs (und damit 2 Jahre Leidenszeit) hättest sparen können, wenn du dich direkt in Köln behandeln lassen hättest?

Viele Grüße

Banane19

Lunapark
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Re: Komplikationen nach Trans PRK,LASEK, PRK, Epi-LASIK,C-TEN

Beitrag von Lunapark » 20.02.2019, 14:06

Kannst ja meinen Thread einige Zeilen drunter lesen, ich habe immer noch Probleme. Bzw. ist das rechte Auge, das bisher besser war, jetzt wieder schlechter in der Ferne, mit Doppelbildern, unscharf sehen. Nachts blenden mich die starbursts.

Donauwelle
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Re: Komplikationen nach Trans PRK,LASEK, PRK, Epi-LASIK,C-TEN

Beitrag von Donauwelle » 21.02.2019, 08:42

Wie groß war denn deine Dunkelpupille und OZ? Haben dir spezielle Tropfen bei deinen Nachtsichtproblemen nicht helfen können? Und glaubst du, dass du dir eine der OPs (und damit 2 Jahre Leidenszeit) hättest sparen können, wenn du dich direkt in Köln behandeln lassen hättest?
So genau weiß ich meine Dunkelpupille nicht auswendig (mag sein, dass ich die Werte im Forum schon einmal erwähnt habe). Bei der Untersuchung meines Erstoperateurs erfolgte die Messung allerdings im sehr mäßig abgedunkelten Raum. Wohl auch deswegen, weil er es nicht so eng sah. Schließlich gehen etliche Operateure davon aus, dass die Pupillenweite über 6 mm für das Sehen nicht relevant ist.
Bei einem anderen Zentrum wurde bei Dunkelheit und kurzer Wartezeit im Dunkeln über 6 mm gemessen; ein anderes Zentrum erwähnte, dass bei längerer Wartezeit meine Dunkelpupille vielleicht sogar über 7 mm groß wird.

Tropfen, die die Pupillen verkleinern kann ich nicht dauerhaft empfehlen. Bei mir setzte die Wirkung bei optimal ausgetesteter Dosierung ca. 3/4 Stunde nach der Anwendung ein. Während dieser Wartezeit sah ich sehr schlecht und ich hätte weder arbeiten können, noch wäre ans Lenken eines Fahrzeugs zu denken gewesen. Irgendwann (Ratespiel???) ließ die Wirkung dann wieder nach. Spontanfahrten wären also nicht möglich gewesen, die Nebenwirkungen bei regelmäßigem Gebrauch sind umstritten (es ist daher nicht einfach, ein Rezept zu erbetteln - schon gar nicht regelmäßig). Die offenen Tropfen halten leider nur wenige Wochen.

Ich gehe davon aus, dass ich bei einer Erstoperation in Köln weniger Probleme bekommen hätte (mehr Erfahrung, besserer Laser; eine Fülle von Diagnosegeräten). Ich gehe aber auch davon aus, dass man mir dort nicht zu einem Oberflächenverfahren geraten hätte, weil meine Myopie-Werte außerhalb des empfohlenen Bereichs lagen. Köln war für mich allerdings vorerst keine Option, da ich sehr weit weg wohne und ich einen Operateur im Umkreis von max. 200 km wegen der Nachbetreuung gesucht habe.

Du darfst deinen Fall aber nicht auf meinen ummünzen. Schließlich hast du mäßige Werte. Einen guten Operateur mit super Geräten würde ich trotzdem suchen. Natürlich kann auch ein hervorragender Operateur im Zuge der OP oder der Heilung von Unvorhergesehenem überrascht werden. Er kann aber vielleicht das Problem eher orten und an der Problemlösung arbeiten.

Alles Gute.
LG
Donauwelle

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