3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

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Donauwelle
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Re: 3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Beitrag von Donauwelle » 25.09.2018, 09:23

Ich würde auch vorerst nur das rechte Auge machen weil dieses deutlich kurzsichtiger ist als das linke.
Vernünftig, zuerst nur ein Auge in Angriff zu nehmen - v.a. wenn die Ursache nicht wirklich klar scheint.....
Als "Haken" sehe ich allerdings die Kurzsichtigkeit. Bei Kurzsichtigkeit solltest du in der Nähe eigentlich besser sehen bzw. nach dem Beheben der Kurzsichtigkeit kann die Nahsicht noch schwieriger werden.

Ich würde daher - wie Choddi -auch den Versuch mit der kleinen Lichtquelle im Dunklen probieren. Wenn die Sicht mit kleiner Pupille besser wird, liegt das Dilemma womöglich wirklich an der zu kleinen optischen Zone. Bei PRK bzw. Lasek mit höherem Abtrag (bzw. wenn keine flache Auslaufzone modelliert wurde/werden konnte) kann es durchaus vorkommen, dass sich die "Kante" wieder verwächst und die opt. Zone daher im Laufe der Zeit wieder etwas kleiner wird.
LG
Donauwelle

Martin287
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Re: 3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Beitrag von Martin287 » 01.10.2018, 12:09

Habe den Test gemacht. Also ein gutes Beispiel ist wenn ich im dunklen im Auto sitze. Wenn ich die innenraumbeleuchtung eisnchalte sehe ich direkt schärfer. Ich wunderte mich da dies anfangs nicht so war. Aber jetzt wo du schreibst das dort etwas zuwachsen kann mit der Zeit kann dann ja sogar sein.was wäre eine Maßnahme dagegen?

Unabhängig davon merke ich aber auch so das die Leistung total abgenommen hat. Nicht nur bei Dunkelheit.
PRK am 13.10.14
Vorher beide Augen um -4, -5 Dioptrien.

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L: -0,5 HHV
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Stefan026
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Re: 3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Beitrag von Stefan026 » 01.10.2018, 19:06

Ob Du alles im Auto besser siehst, ist uninteressant, dass ist normal. Du mußt für den Test draußen alles schärfer sehen.

Das am Anfang alles unscharf blieb ist auch normal, weil die Hornhaut durch die OP unregelmäßig war und erst langsam heilen und dabei wieder gleichmäßig werden mußte .

Donauwelle
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Re: 3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Beitrag von Donauwelle » 03.10.2018, 19:42

Aber jetzt wo du schreibst das dort etwas zuwachsen kann mit der Zeit kann dann ja sogar sein.was wäre eine Maßnahme dagegen?
Bei zu kleiner opt. Zone gibt es die Möglichkeit einer operativen Vergrößerung mit allen Chancen und Risiken sofern die HH eine Vergrößerung überhaupt zulässt.

Es gibt auch die Möglichkeit von Tropfen, die die Pupillen verengen. Wenn man hier im Forum nachstöbert, dann hält sich die Begeisterung der Anwender für täglichen Gebrauch in Grenzen. Ich zählte auch dazu, obwohl die Sehschärfe bei Nacht für einen (leider) sehr überschaubaren Zeitraum sehr gut war.

Falls man nicht mehr ganz jung ist, dann kann man darauf hoffen, dass sich die Pupillen bei Dunkelheit nicht mehr ganz so stark erweitern. Merken tut man das aber erst ab frühestens 40 oder 45.
LG
Donauwelle

Martin287
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Re: 3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Beitrag von Martin287 » 06.10.2018, 21:40

Es ist wie gesagt tatsächlich so das bei einer Lichtquelle wie im Auto die Sicht drastisch besser wird. Oder halt bei strahlendem Sonnenschein. Aber sobald es auch nur ein bisschen weniger sonnig ist geht es rapide abwärts mit der Sicht. Das schlimmste für mich ist, dass es nicht nur in der Ferne sondern auch auf kurze Entfernung wie am Handy lesen ist. Das macht mir am meisten zu schaffen... darum ist die Theorie mit fern optischen Zone ziemlich naheliegend.

Am 18.10. habe ich erneut einen Termin und dann werde ich den Arzt damit konfrontieren.

Eine Frage dazu. Hätte er die Zone größer operieren sollen oder haette das zuwachsen dieser auch so passieren können?
Die Augentropfen werde ich mal googeln und probieren.

Nichtsdestotrotz ist das rechte Auge definitiv um einiges kurzsichtiger geworden wieder.

Danke für eure Tipps !
PRK am 13.10.14
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