Diagnose: grauer Star - Frage zu Linsen

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Adlerauge273
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Re: Diagnose: grauer Star - Frage zu Linsen

Beitrag von Adlerauge273 » 05.12.2013, 09:52

Kann ich leider nicht, da die meisten renommierten Fachzeitschriften kostenpflichtig sind.

Wie ich bereits im anderen Thread sagte, schau Dich mal auf den Internet-Seiten der grossen Kliniken/Institute um, die das anbieten, da findest Du auch viele Infos über die verschiedenen Linsenmodelle (der Markt ist riesig, da der Graue Star ja recht weit verbreitet ist).

LG,
Adlerauge.

iclv4c
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Re: Diagnose: grauer Star - Frage zu Linsen

Beitrag von iclv4c » 05.12.2013, 10:08

Was sind "selbst-akkomodierende Linsen"? Ich verstehe nur Bahnhof.
die körpereigene linse ist ein flexibles organ, das durch kleinste muskeln (zillarmuskel) "bewegt" werden kann, sich also zusammenziehen oder entspannen kann. dieser vorgang tritt auf, wenn man seinen blick aus der ferne in die nähe richtet - also bspw. vom fernseher auf die fernbedienung :mrgreen: - und heißt "akkomodation. dein auge akkomodiert, um "scharf zu stellen". je älter wir werden, desto unflexibler, ja härter wird die körpereigene linse, das akkomodieren in die nähe fällt uns immer schwerer, wir leiden an der sogenannten "altersweitsicht" oder presbyopie.

beim grauen star trübt sich unsere linse (zusätzlich) ein und muss operativ gegen eine kunstlinse getauscht werden. die kunstlinsen-hersteller versuchen linsen zu entwickeln, die ebenfalls durch den zillarmuskel angsprochen werden können und so die natürliche akkomodation zu imitieren, damit der patient theoretisch so sehen kann, wie mit einem normal-gesunden auge.

das ganze klappt aber nicht so richtig bislang. siehe auch:
http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw ... d=32565866

sehnix
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Re: Diagnose: grauer Star - Frage zu Linsen

Beitrag von sehnix » 05.12.2013, 19:30

Danke für die vielen - leider entmutigenden - Antworten...

Der Bericht der "Bild der Wissenschaft" ist - ...eigenartig... Eine 10 jährige Linse, der Bericht hinterlässt den Eindruck, als ob da seitder nicht weitergeforscht wurde... Wäre kaum zu glauben, wo doch mit flexiblen Polymeren (?) in den letzten 5 Jahren so starke Fortschritte gemacht wurden...

Hatte heute wieder eine Fahrt (PKW) in der Dämmerung; also ich werd mich morgen auf alle Fälle um nen Termin kümmern zwecks Diagnose bestätigen (nicht das ich mich hier verrückt mache) und beraten...

iclv4c
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Re: Diagnose: grauer Star - Frage zu Linsen

Beitrag von iclv4c » 05.12.2013, 22:56

sehnix
schau doch mal nach der "light adjustable lens" ... diese technologie ist wohl recht weit und m.e. das interessanteste überhaupt auf dem gebiet der katarakt-linsen

sehnix
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Re: Diagnose: grauer Star - Frage zu Linsen

Beitrag von sehnix » 05.12.2013, 23:20

Von der hab ich schon gelesen...

Löst jedoch nicht mein Problem: ich brauch die Akkomodation... (oder ich bastel mir so ein Brillenkonstrukt, wie man es von "post apokalyptischen Katastrophenfilmen" kennt; normale Brille, und dann 3 Linsen wie beim Optiker - einfach das reinklappen, was man grad braucht)

Vgl. meine "Einsatzbereiche":
Bildschirmarbeit - spricht für Sehen auf mittlere Distanz (d.h. Brille fürs Nah-Sehen, Brille für Fernsicht)
LKW Fahren - Fernsicht (d.h. Brille für Mitte, Brille für Nähe)
lesen - Nahsicht (Brille für Mitte und eine für Ferne)

Ich hab eh eine Hornhautverkrümmung und ein verstecktes Schielen; werde also immer eine Brille benötigen (schön wär's einfach wenn ich nicht mehr auf -6 korrigieren müsste); ich will einfach nicht für jedes Scenario dann eine andere Brille aufsetzen müssen...

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