Entscheidungshilfe prk-lasern

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

Donauwelle
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Re: Entscheidungshilfe prk-lasern

Beitrag von Donauwelle » 19.03.2013, 06:41

Hat sich deine Frau schon Gedanken darüber gemacht, wie sehr es sie stören würde, wenn sie nach der OP altersweitsichtig wäre? Den Bonus zum Lesen die Brille abzunehmen hat man nach einer erfolgreichen OP nicht mehr.
Es gibt auch Methoden zum Beseitigen der Altersweitsichtigkeit (Kamra). Ich weiß aber nicht, wie gut erprobt dieses Verahren schon ist.

In der Regel werden beide Augen gleichzeitig behandelt (auch bei Lasek oder PRK). Davon abgesehen dass kaum ein Arzt in Begeisterung ausbricht, wenn man den Vorschlag unterbreitet, dass man beide Augen zeitversetzt operieren lässt glaube ich, dass es bei der Fehlsichtigkeit deiner Frau nicht unproblematisch wäre. Meist kommen Personen mit zwei stark unterschiedlichen Augen nicht gut mit der Sicht zurecht (außer man gleicht vorübergehend das unoperierte Auge mit CL aus).
LG
Donauwelle

lemdet
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Entscheidungshilfe prk-lasern

Beitrag von lemdet » 21.03.2013, 19:42

Hallo Leute,
heute haben wir ein weiteres Institut besucht. AUREGIO in Düsseldorf.
Dort eröffnete man meiner Frau nach einer Untersuchung, das sie bereits die Vorzeichen eines beginnenden Grauen Stars hätte. Aus diesem Grund wäre Lasern nicht sinnvoll sondern es müssten angefertigte Linsen eingesetzt werden.
Hier stellt sich die Frage, warum das mit dem Grauen Star nicht bei der Untersuchung bei Care Vision festgestellt worden ist.
Die Kosten für die Linsen - die hochwertige Version - belaufe sich, nach Abzug eines Kassenanteiles, auf ca. 2000 Euro je Auge. Hinzu kämen noch Kosten für Nachuntersuchungen. Die normale Linsenversion - deutlich preiswerter - wäre nichts, man könne nicht gut durch sehen. Setzen die den Leuten Mist ein?
Alles in allem riecht das deutlich nach Abzocke. Wenn im Nachgang wieder eine Unschärfe einträte, könne man diese mit normalen Nachlasern beheben - zum Freundschaftspreis von 500 Euro pro Auge.
Da fällt mir nichts mehr zu ein. Offensichtlich gibt es keinen echten Wettbewerb und der Markt scheint gut aufgeteilt zu sein. Was sagt eigentlich die EU-Wettbewerbskomission zu so etwas.
Gibt es noch einen sinnvollen Tipp?
Gruß Detlef aus Düsseldorf

SherlockHolmes
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Re: Entscheidungshilfe prk-lasern

Beitrag von SherlockHolmes » 22.03.2013, 12:28

Hallo Lemdet,

das hört sich ja seltsam an.
Bei meinem Vater wurden die Linsen wegen grauem Star getauscht ( Routine-OP), jetzt braucht er selten noch seine Brille - er war vorher kurzsichtig. Und mein Dad hat keine anderen Linsen als die Kasse zahlte. Mit den Linsen lebt und guckt er nun schon über 5 Jahre gut bis sehr gut.

Ob Deine Frau tatsächlich Anfänge grauen Stars hat, würde ich durch eine Zweit- oder Drittmeinung von AA abfedern lassen, die "normal" arbeiten, also weder für ein Institut stehen, das Linsen implantiert noch die Laser-OPs anbieten.
Vielleicht kann der ja eine Aussage treffen, ob überhaupt grauer Star in den Anfängen vorliegt und wielange man bis zum Tausch der Linsen warten kann. Wenn das noch zig Jahre wären, würde ich mich trotzdem erstmal lasern lassen, da die "Zwischenjahre" mit der Lebensqualitätssteigerung mir das wert wäre.

Mein Vater war mit Anfang 60 bzgl. grauem Stars operiert worden, dann hätte ich noch 25 Jahre; solange warte ich nicht, sondern werde mich lasern lassen.
Linsen implantieren bzgl. Korrektur Fehlsichtigkeit - das würde ich überhaupt nicht machen wollen, aber muß jeder selbst entscheiden nach korrekter Beratung durch einen AA.

Nach der OP meines Vaters habe ich bei ihm übrigens ab und an ein "Flattern" der Linse gesehen. Das scheint sich gegeben zu haben. Über Beschwerden klagt er nicht und gucken kann er auch gut - jetzt überwiegend ohne Brille, nur zum Lesen benötigt er eine.
LASEK/PRK 08.04.2013 in Hannover
ehemals kurzsichtig mit ca - 2,5 beidseitig Endergebnis: um 140% mit exzellenter Sehqualität ( keine HALOs oder sowas )

Maeve
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Re: Entscheidungshilfe prk-lasern

Beitrag von Maeve » 22.03.2013, 15:24

Das kommt mir aber spanisch vor. Ich kenne einige Leute die, aufgrund des Grauen Stars, einen Linsentausch hatten. Und die können alle wunderbar gucken mit den "Kassenlinsen". Bei einer Bekannten wurde sogar auch nachgelasert weil die Sehleistung nicht optimal war (ohne Freundschaftspreis sondern kostenlos). Vielleicht ist das aber auch von der Krankenkasse abhängig. Will ich jetzt nicht bestreiten. Ich würde mir da auf jeden Fall auch eine unabhängige Meinung einholen.

Gruß
Maeve
ehemals
rechtes Auge: -7,75
linkes Auge: -8
HHV beidseitig: -0,75
Erfahrungsbericht: http://augenlaser.operationauge.de/prk-am-27-03-13-care-vision-koeln-t9369.html
momentaner Sehstatus: rechts 0,0 links -0,5

lemdet
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Re: Entscheidungshilfe prk-lasern

Beitrag von lemdet » 22.03.2013, 21:55

Danke für die Hinweise. Wir werden das mit den "Kassenlinsen" prüfen und uns auf das Lasern konzentrieren.

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