Ich kann völlig nachvollziehen, dass diese Operation aus einem glücklichen Menschen einen unglücklichen Menschen machen kann. Vor allem trockene Augen können die Lebensqualität auf den Nullpunkt senken. Wenn ein Laser-Arzt dem dann auch noch mit völliger Gleichgültigkeit begegnet, dann ist das besonders schön. Man wird dann gerne in die depressive Ecke gestellt. Dass Ursache allein die Folgen der OP sind, das hört man nicht gerne. Der Patient ist dann halt generell depressiv und das ist dann das Problem. So kann man sein eigenes Gewissen auch beruhigen.
Die Ansicht vieler Laser Ärzte ist folgendermaßen:
- Restdiotrien unter 1: Was ist das schon, wenn man vorher 3 oder mehr hatte? (Ob ein wegen einer oder wegen drei Dioptrien eine Brille aufsetze, das ist mir nun wirklich völlig egal, Kopfschmerzen kriege ich jedenfalls in beiden Fällen, wenn ich keine aufsetze)
- trockene Augen: Ist ja nicht so schlimm, wenn man dauernd ein Fremdkörpergefühl hat, man sollte nach einer LASIK ohnehin 10 mal am Tag Augentropfen nehmen
, zur Not halt auch öfter. Wenn das dauerhaft ist, ist das ja wohl auch kein Problem (Ich dachte damals zunächst: Das kann ja wohl nicht ernst gemeint sein!!! Das kann wirklich nur jemand sagen, der noch nie selbst trockene Augen hatte. Die Augenlider reiben dann wie Schmiergelpapier auf dem Auge.)
- Erhebliche Blendungen/Kontrastverluste: Seien harmlos und ungefährlich. Das Gehirn blende diese irgendwann aus (So ein Unsinn, die Form der Hortnhaut wird künstlich verändert, so dass schräg eintretende Lichtstrahlen falsch auf der Netzhaut abgebildet werden!!!). Was hat das mit dem Gehirn zu tun?
Wenn man so denkt, dann ist jede OP ein Erfolg. Jeder der das nicht so sieht und darunter leidet ist halt depressiv, da kann ja dann der Arzt nichts für.
Ein interressanter Link aus America
Moderator: Frankyboy
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Matthias01
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- Registriert: 17.11.2011, 08:09
- Wohnort: Münster
Re: Ein interressanter Link aus America
Hallo Matthias,
da kann ich Dir nur recht geben.
Ich habe endlich einen Professor in einer Uniklinik gefunden, der das Problem " trockene Augen" nicht einfach so abtut.
Er war der eizigen, der mich fragte ob mir meine trockenen Augen mittlerweile auf die Seele drücken und ob ich deswegen langsam Probleme mit der Psyche bekomme. Ich war ganz erstaunt und sagte es sei nicht immer ganz einfach es auszuhalten.
Daraufhin meinte er, dass viele Augenärzte speziell dieses Problem und dessen mögliche psychische Folgen völlig unterschätzen und dass man die Leute ernst nehmen muss, weil diese unter Umständen katastrophal sein können und auch psychisch stabile Leute völlig aus der Bahn werfen können.
Ich konnte ihm da nur zustimmen...
LG
da kann ich Dir nur recht geben.
Ich habe endlich einen Professor in einer Uniklinik gefunden, der das Problem " trockene Augen" nicht einfach so abtut.
Er war der eizigen, der mich fragte ob mir meine trockenen Augen mittlerweile auf die Seele drücken und ob ich deswegen langsam Probleme mit der Psyche bekomme. Ich war ganz erstaunt und sagte es sei nicht immer ganz einfach es auszuhalten.
Daraufhin meinte er, dass viele Augenärzte speziell dieses Problem und dessen mögliche psychische Folgen völlig unterschätzen und dass man die Leute ernst nehmen muss, weil diese unter Umständen katastrophal sein können und auch psychisch stabile Leute völlig aus der Bahn werfen können.
Ich konnte ihm da nur zustimmen...
LG
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Markus1984
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- Registriert: 19.07.2011, 21:25
Gleichgültigkeit der Ärzte
Ich kann auch nicht verstehen, warum im Gesundheitswesen die Dinge so unterschiedlich bewertet werden. Jetzt zum Beispiel mit dem Grippeimpfstoff. Weil europaweit, ein Fall bekannt ist, bei dem es vermutlich zu Nebenwirkungen kam, die nicht einmal schlimm waren, wird die gesamte Produktion gestoppt.
Wenn tausende Menschen ihr Nacht und Dämmerungssehen aufgrund von zu kleinen optischen Zonen verlieren, und damit eine Gefährdung für sich und andere Menschen im Straßenverkehr sind, dann interessiert das niemanden. Es interessiert keine Politiker in den zuständingen Ministerien und es interessiert auch nicht die auch hier so hochgelobten Spezialisten wie Knorz, Kohnen, Neuhann usw., obwohl diese wohl noch die grössten Einflussmöglichkeiten haben, weil sie alle im Vorstand der KRC sitzen. Wie können diese Ärzte es moralisch aushalten, wenn dann jene Menschen wieder verzweifelt in ihre Praxen strömen, nur weil halt irgendein Arzt die offensichtlichen Lücken in den Richtlinien zu Laser OP's ausgenutzt hat, für welche die erstgenannten Herren mitverantwortlich waren.
Wenn tausende Menschen ihr Nacht und Dämmerungssehen aufgrund von zu kleinen optischen Zonen verlieren, und damit eine Gefährdung für sich und andere Menschen im Straßenverkehr sind, dann interessiert das niemanden. Es interessiert keine Politiker in den zuständingen Ministerien und es interessiert auch nicht die auch hier so hochgelobten Spezialisten wie Knorz, Kohnen, Neuhann usw., obwohl diese wohl noch die grössten Einflussmöglichkeiten haben, weil sie alle im Vorstand der KRC sitzen. Wie können diese Ärzte es moralisch aushalten, wenn dann jene Menschen wieder verzweifelt in ihre Praxen strömen, nur weil halt irgendein Arzt die offensichtlichen Lücken in den Richtlinien zu Laser OP's ausgenutzt hat, für welche die erstgenannten Herren mitverantwortlich waren.
Re: Ein interressanter Link aus America
Offensichtlich geht fast allen Personen, die mit der refraktiven Chirurgie Geld verdienen, das Wohl der Patienten am Allerwertesten vorbei.
Zudem handelt es sich ja um einen enormen Fortschritt in der Geschichte der Medizin und Menschheit, diesen wil man sich nicht durch diese psychisch labilen Patienten nehmen lassen, die ständig etwas zu meckern haben.
Dazu kommt noch dass es sich nicht um eine medizinisch notwendige Op handelt. Dies ist zusammen mit der Unterschrift des Patienten offensichtlich praktisch ein Freifahrschein für Pfusch Ops, wie sie täglich durchgeführt werden.
Kein Arzt der nicht persönlich gelasert wurde und die Probleme von Dezentrierungen, kleine opt. Zone, Aberrationen und trockenen Augen am eigenen Leib verspürt kann nur erahnen wie es sich anfühlt. Zudem ist der Wille für Verständnis natürlich nicht vorhanden, sobald man Kritik übt.
Das solche Probleme auf die Psyche schlagen, ist wohl keine Seltenheit und verständlich. Auch ich habe meine Hochs und Tiefs und bin chronisch depressiv. Zum Glück nur leicht Depressiv.
Zudem handelt es sich ja um einen enormen Fortschritt in der Geschichte der Medizin und Menschheit, diesen wil man sich nicht durch diese psychisch labilen Patienten nehmen lassen, die ständig etwas zu meckern haben.
Dazu kommt noch dass es sich nicht um eine medizinisch notwendige Op handelt. Dies ist zusammen mit der Unterschrift des Patienten offensichtlich praktisch ein Freifahrschein für Pfusch Ops, wie sie täglich durchgeführt werden.
Kein Arzt der nicht persönlich gelasert wurde und die Probleme von Dezentrierungen, kleine opt. Zone, Aberrationen und trockenen Augen am eigenen Leib verspürt kann nur erahnen wie es sich anfühlt. Zudem ist der Wille für Verständnis natürlich nicht vorhanden, sobald man Kritik übt.
Das solche Probleme auf die Psyche schlagen, ist wohl keine Seltenheit und verständlich. Auch ich habe meine Hochs und Tiefs und bin chronisch depressiv. Zum Glück nur leicht Depressiv.
Andreas
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Markus1984
- Forums-Benutzer
- Beiträge: 44
- Registriert: 19.07.2011, 21:25
Re: Ein interressanter Link aus America
In einigen Jahrzehnten wird man wohl doch zu der Einsicht kommen, dass es sich bei dieser Art von Operation um einen Irrweg gehandelt hat, sowie es mit den Vorgängeroperationen zur Behandlung der Fehlsichtigkeit in der Vergangenheit der Fall war. Leider wird das den geschädigten Personen auch nicht mehr helfen. Irgendwann kommt wieder ein völlig neues Verfahren, dass mehr Vorteile verspricht. z.B gibt es in der Linsenchirugie enorme Fortschritte. Dann wird halt das als der Stein der Weisen propagiert und an den Patienten ausprobiert, genauso wie es jetzt mit der Lasik der Fall ist. So geht es immer weiter. Meiner Meinung nach ist das Beste man lässt seine Augen im Naturzustand, solange man gut sieht. Ich will aber auch sagen, dass die refraktive Chirurgie durchaus seine Berechtigung hat, wenn Sie Menschen, die an einer Augenkrankheit leiden helfen kann. Zum Beispiel um irregulären Astigmatisumus nach einer Hornhautverpflanzung zu korrigieren oder Narben zu entfernen. Solange es in Deutschland so ein krankes Gesundheitssystem gibt, bei dem Ärzte mit Zusatzleistungen mehr Geld verdienen, als mit der Behandlung von Kranken, wird sich nichts ändern. Die Ärzte werden ja sogar noch von der Politik gefördert, damit sich ihre Einkommenssitutation verbessert. Ob man das als Fortschritt bezeichen kann, wenn Ärzte Higt-tech medizin anbieten, die aber zum größten Teil überflüssig ist, bezweifle ich
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