Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Birgitf
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Re: Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Beitrag von Birgitf » 12.09.2011, 12:49

Hi,

ich habe nicht viel, dafür aber nur Gutes zu berichten:

Meine "Altersweitsichtigkeit im Nahbereich (für Kleingedrucktes) liegt nach wie vor bei + 1 Diopthrin, damit werde ich wohl leben müssen. Das ist aber kein Problem und das hat mir Dr. Maus auch vorhergesagt.

Im Nahbereich komme ich auch ohne Brille zurecht wenn es nichts Kleingedrucktes zu lesen gibt, in der Ferne kann ich ganz gut sehen, ich renne nicht mehr täglich zum Optiker und meine selbsttönende Brille - ohne optische Werte - trage ich meistens noch, weil ich mir mit Brille besser gefalle als ohne. Ohne fühle ich mich nackt und meine Brille ist echt stylisch. Außerdem schützt die Brille die immer noch etwas empfindlichen Augen vor Staub und Wind.

Die Augentrockenheit hat nachgelassen und ich vergesse das Tropfen oft, meistens tropfe ich gar nicht bis max 3 x täglich.

Schminken kann ich mich auch wieder nur abgebröselte Wmperntusche mögen gelaserte Augen gar nicht. Dann hat man wieder ein nicht enden wollendes Fremdkörpergefühl.

Also ich bin zufrieden, muss aber gestehen, dass das gefühlte Sehvermögen immer noch nicht so "gut" ist wie vorher mit Brille. Alles ist natürlich jetzt viel kleiner und ich denke, dass dort der Knackpunkt der vorher stark Weitsichtigen liegt. Man sieht nicht schlechter, man sieht nur viel kleiner als vorher und die Umstellung nach so vielen Jahren "Lupensehen" ist schwer.

Ich würde es wieder tun und bereue es nicht :) . Die ersten beiden Monate nach der zweiten Lasik (07.06.2011) waren sehr schwer zu ertragen und oft habe ich gedacht "hätte ich bloß auf die Re- Lasik verzichtet". Der dritte Monat nach der Re-Lasik war bereits ganz OK aber hin und wieder plagten mich noch Fremdkörpergefühl und Augentrockenheit aber jetzt gehts endlich deutlich bergauf.

Auch wenn sich mein Sehvermögen jetzt nicht mehr besser werden sollte kann ich damit gut leben, vor Allem wenn man bedenkt, dass ich ansonsten inzwischen mit einer Gleitsichtbrille rumlaufen müsste, die im Lesebereich bei + 7 Diopthrin liegt (Tendenz steigend - mit zunehmenden Alter) und das sieht nicht gerade vorteilhaft aus.

Liebe Grüße
Birgit
Ausgangswerte:
re: Sph + 5,25, Cyl - 4 Achse 155
li: Sph + 5,50, Cyl - 3,5 Achse 23
1. Lasik: März 2010
2. Lasik: Juni 2011

Birgitf
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Re: Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Beitrag von Birgitf » 14.10.2011, 23:14

Hallo Zusammen,

es gibt eigentlich nichts neues zu berichten außer, dass ich zwar "ganz OK" aber immer noch nicht optimal sehen kann und mal wieder überlege doch nochmal einen Optiker aufzusuchen, da ich denke, dass ich auch für die Ferne eine "Erleichterung" - vielleicht + 0,5 Dioptrin benötige, weil ich mich ohne Brille irgendwie "unsicher" fühle, da alles "so weit weg bzw. so klein" erscheint. Ich meine immer noch, "mir fehlt was" und "das Sehen könnte besser sein".

Meine + 1 Lesebrille ist aber für die Ferne zu stark, alles ab 5 Meter Abstand wird leicht unscharf.

Im Laufe des Tages schwankt meine Sehfähigkeit immer noch sehr; morgens kann ich ohne Lesebrille auch Schriftgröße 12 kaum erkennen und Zeitunglesen ist auch mit + 1 Lesebrille ziemlich anstrengend - was sich aber so ca. 2 Stunden nach dem aufstehen bessert.

Abends bei guter Beleuchtung geht sogar Schriftgröße 8 ohne Brille (ist aber dann sehr anstrengend). Eigentlich müsste es doch eher umgekehrt sein, da abends die Augen müde sein müssten, nach 8 Stunden PC-Arbeit in trockener Büroluft.

Trotz "Puctum Plugs" und nachts einer dicken Schicht "Vitapos Augensalbe" sind meine Augen morgens extrem trocken, sodass ich sie manchmal kaum öffnen kann und erst tropfen muss bevor ich aufstehen kann.

Dann aber tropfe ich den ganzen Tag nicht, weil ich kein Bedürfnis habe.

Meine zweite Lasik ist jetzt über 4 Monate her und ich denke, dass doch langsam mal die langersehnte "Heilung" eingetreten sein müsste.

Irgendwie warte ich immer noch auf das "Endergebnis"oder ist es das jetzt? Hm ..... Ich würde mal sagen, mein Sehvermögen liegt rechts bei ca. 95 %; links so ca. bei 60 %, also guck ich hauptsächlich mit rechts, wie immer schon.

So ganz zufrieden bin ich nicht aber es ist allemal besser als vor der ersten Lasik, wo ich ja ohne Brille kaum zurecht kam. Hinsichtlich der Ausgangswerte hat es sich ja doch gelohnt .....

Ausgangswerte für die Ferne:

re: Sph + 5,25, Cyl - 4 Achse 155
li: Sph + 5,50, Cyl - 3,5 Achse 23
zusätzlich + 1 für den "Lesebereich"

Liebe Grüße
Birgit
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Re: Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Beitrag von Birgitf » 26.08.2012, 13:09

Hallo Zusammen,

Also, meine zweite Lasik ist jetzt weit über ein Jahr her und ich muss sagen, dass ich ohne Brille gut zurecht komme obwohl mich nun die Altersweitsichtigkeit eingeholt hat und Lesen ohne Brille schwierig bis unmöglich geworden ist aber darum geht es hier ja gar nicht.

Ich hatte ja seit der zweiten Lasik immer noch irgendwie den Eindruck, dass ich für die Ferne dann doch noch eine leichte Sehhilfe benötige aber ich hatte mir zwischenzeitlich mal eine Gleitsichtbrille (wegen der Altersweitsichtigkeit) anfertigen lassen mit minimalen Pluswerten 0,25 im Fernbereich aber damit wurde alles unscharf. Mir "fehlt" zwar irgendwie die Vergrößerung der damaligen Plus-Gläser (weil die "Vergrößerung" über einen Zeitraum von 40 Jahren in meinem Gehirn als "Normalgröße" abgespeichert ist) aber ich sehe in der Ferne (Bäume, Sterne am Himmel usw.) mit Nichts so scharf wie "pur", also ohne Korrektur.

Die Augentrockenheit hat sich auf ein Minimum reduziert, ich benötige nur noch morgens beim Aufstehen oder nachts, "wenn man mal raus muss" Augentropfen um die Augen zu öffnen denn das fällt sehr schwer da die Augen nachts bzw. während des Schlafens immer noch sehr austrocknen.

Im mittleren Bereich (tagsüber im Büro) habe ich eigentlich fast immer meine + 1 "Lese-/ Computerbrille" an, damit komme ich innerhalb von Räumlichkeiten bestens zurecht. Autofahren kann ich damit aber nicht, dafür ist sie zu stark.

Liebe Grüße
Birgit
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Re: Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Beitrag von ICLREG » 22.02.2013, 20:59

Hallo birgitf,

wie geht es denn die jetzt nach der Op nach so einer langen Zeit?
wie siehts aus mit trockenen Augen, Halos?

Gruß

Birgitf
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Re: Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Beitrag von Birgitf » 23.02.2013, 13:50

Hallo,

danke der Nachfrage, Es geht mir sehr gut und die Augentrockenheit beschränkt sich nur noch auf die Nacht. Da wach´ ich manchmal auf und muss einen Augentropfen nehmen, da ich sonst die Augen nicht (na ja eher nicht gut - "nicht" wäre übertrieben) öffnen kann.

ABER: Nach der Lasik habe ich ja so seher den Vergrößerungseffekt der früheren +gläser vermisst und das hat sich auch nicht geändert. Alles kam mir unglaublich klein vor und ich fand das Sehen sehr sehr anstrengend.

Meine Sehfährigkeit ist gut, aber obwohl ich es nicht brauche (Sehtest haben das bewiesen) habe ich mir eine Gleitsichtbrille mit + 0,5 Dioptrin im Fernbereich anfertigen lassen, weil ich so ein besseres leichteres "Sehgefühl" habe - im Lesebereich habe ich jetzt + 1,75; "Gleitsicht", weil inzwischen die Altersweitsichtigkeit eingesetzt hat und das Lesen immer schwieriger und bei Kleingedrucktem unmöglich wurde.

Damals, 2010 als meine erste Lasik und auch 2011 als meine Korrektur-Lasik erfolgte, gab es die Technik noch nicht, dass ein winziger Ring eingesetzt wird, durch den das Auge die Sehfähigkeit für die Nähe wiedererlangt. Dieser Ring funktioniert wie eine Linse in der Kamera und das Auge kann durch diesen Ring alles noch so kleingedruckte im Lesebereich fokussieren. Ich habe bei Dr. Maus mal durch so einen Rin durchschauen dürfen, es ist der Wahnsinn, man sieht alles klar und deutlich, was ich selbst mit der Gleitsichtbrile nicht Lesen kann.

Ich weiß aber nicht, ob ich mir diesen Ring einsetzen lassen werde, da das wieder mit erheblichen Kosten verbunden ist und da ja das Hornhautflap erneut (dann also zum dritten mal) abgetrennt werden muss. Dann nochmal diese wochenlange extreme Augentockenheitsquälerei - das will ich nicht mehr.

Die Brille (schwarze Kunsstoffbrille) die ich jetzt habe ist toll, hat ganz dünne Gläser und sieht sehr stylig aus.

Liebe Grüße :D
Birgit
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