Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Matthias01
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Re: Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern

Beitrag von Matthias01 » 25.12.2011, 19:58

Das hatte ich ja schon sofort nach der allerersten Lasik und es ist niemals verschwunden!
Ich bin mir sicher, dass meine Flaps mit ca. 7 mm einfach zu klein sind. So strahlt bzw. bricht das Licht vom Schnittrand eben blöde rein
Krass, weiss auch nicht, wie groß die bei mir sind. Meine dunkelpupille ist einfach riesig. Habe früher nie darauf geachtet, aber mindestens 9mm. Lasse das bald bei meinem Augenarzt messen. Wann gibt es für die Pupillen und Flapgrößen keine Grenzwerte/Vorgaben. Ich bin echt erschüttert. Warum gibt es den VSDAR? Was machen die überhaupt? Es kann doch nicht wahr sein, dass jeder machen kann, was er will. Meines Erachtens muss die optische Zone (ohne Übergnagszone = der größtmöglichen Pupille sein. Der Flap noch größer. Dann gäbe es die Probleme doch auch nicht. Ich kann einfach nur noch staunen: Das ist doch vorsätzliche Körperverletzung. Ich werde meine Daten erfragen und dann klagen. Darauf könnt Ihr Euch verlassen. Mich wundert, dass es hierzu noch kein Urteil (auch kein abweisendes!) gibt, ich bin Anwalt und habe schon alle Datenbanken durchsucht.

laserkanone
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Re: Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern

Beitrag von laserkanone » 26.12.2011, 15:01

Hallo Matthias,
...prima. Dann können wir den Dussel aus Oldenburg gleich mit verklagen :x
Mit großer Dunkelpupille muss das Nachts noch viel schlimmer sein. Da habe ich wohl noch Glück. Bei mir sind die Starbursts dafür immer da - auch immer Sommer bei hellstem Sonnenschein um 12 Uhr Mittags :(
Und ja: Sie machen was sie wollen und es fehlen Gesetze!
Ich werde den guten Dr. Maus aus Köln Ende Februar mal genau nach den Starbursts fragen und wie groß er die Flaps bei mir gemacht hätte, wenn ich zuerst dort hingerannt wäre (wär ich bloß!).
Gruß,
Laserkanone

Donauwelle
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Re: Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern

Beitrag von Donauwelle » 26.12.2011, 19:51

Mich wundert, dass es hierzu noch kein Urteil (auch kein abweisendes!) gibt, ich bin Anwalt und habe schon alle Datenbanken durchsucht
Jetzt wird mir klar, warum du ständig vom Verklagen schreibst :roll: .
Ich fände es nach wie vor sinnvoller, die vorhandene Energie in die Problemlösung (also Suche nach Möglichkeiten zur Verbesserung des Ist-Zustandes) zu investieren, als den Frust vor Gericht weiter aufzubauen.

Allerdings wundert es mich doch ein bisschen, dass einer gebildeten Person nicht bewusst ist, dass bei jeder OP der Faktor Mensch (sowohl als Arzt, aber auch als Patient - sprich Heilungsverlauf) ein ordentlicher Knackpunkt werden kann. Mich wundert es ebenso, dass ein gebildeter Mensch sich nicht schon vor der OP die Mühe macht, im Internet, in div. Fachliteratur bzw. bei anderen Ärzten Informationen einzuholen.

Natürlich ist es traurig und ärgerlich, wenn die OP nicht (bzw. nicht sofort) den erhofften Erfolg brachte. Ich glaube aber immer noch, dass sich deine trockenen Augen und diversen Probleme im Laufe der Zeit wieder auf ein annehmbares Maß bessern.

Wichtiger als eine Überregulierung durch diverse Vorschriften erscheint mir eine schonungslose Aufklärung in Schriftform, die nachweislich einige Tage vor der OP erfolgen müsste (dazu würde schon der Hinweis auf eine Internetseite reichen).
Bei einer Überregulierung würde man zahlreichen Personen die Chance auf gute Sicht ohne Sehhilfe nehmen, die womöglich nach einer OP keine Nebenwirkungen bekommen hätten.

Darf ich fragen, welche Probleme du jetzt noch hast, und welche Werte dir dubios erscheinen? Bis jetzt habe ich bei deinen Beiträgen diverse Schätzungen in Erinnerung (z.B. riesengroß; ca. .....). Ich glaube auch nicht, dass es ein Laserzentrum gibt, das allen Patienten 0,0 Dioptrien verspricht. - Das vorrangige Ziel einer Laseroperation ist doch nicht, dass man 0,0 Dioptrien erreicht, sondern dass man nach der OP keine Brille tragen muss. Es laufen doch Unmengen von Personen auf der Straße herum, die nicht einmal wissen, dass sie z.B. mit -0,5-Gläsern besser sehen würden, weil sie mit ihrer Sehleistung zufrieden sind.
LG
Donauwelle

laserkanone
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Re: Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern

Beitrag von laserkanone » 14.03.2012, 13:04

Hallo!
An alle die diesen Thread noch verfolgen:
Ich komme gerade von der Augenklinik Maus und Dr. Maus hat mir tatsächlich die letzte (mich wirklich störende) viertel Dioptrien Hornhautverkrümmung am rechten Auge erfolgreich weggelasert :D
Hier wird wirklich auf höchstem Niveau gearbeitet.
Ich kann diese Klinik nur empfehlen!

Außerdem habe ich ihn nach dem Entstehen von Starbursts bei Tag gefragt: Es ist noch nicht vollständig klar, wie diese Art von Starbursts entstehen. Man vermutet, das sich eine bestimmte Zellschicht (wo und welche weiß ich nicht) erst regenerieren muss, aber das kann mehrere Jahre dauern.
Dr. Maus hätte meinen Flap auch nicht größer geschnitten als mein erster Stümper-Augenarzt aus Oldenburg.
(Wenigstens hatte der den Flap richtig geschnitten)

Ich hoffe, dass meine Augen jetzt so gut bleiben wie sie sind. Das wäre traumhaft.

Viele Grüße,
Laserkanone
Zuletzt geändert von laserkanone am 19.03.2012, 12:10, insgesamt 1-mal geändert.

Markus1984
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Re: Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern

Beitrag von Markus1984 » 14.03.2012, 14:50

Ich kann Matthias nur recht geben. Es kann und soll nicht die Aufgabe des Patienten sein, sich über alle Möglichen Probleme die bei einer Lasik entstehen könnnen selbst aufzuklären. Man kann nicht die erfolgreich gelaserten gegen die aufsummieren, bei denen es schief gegangen ist. Alle diese Menschen hätten auch ein normales Leben führen können, wenn sie nicht gelasert worden wären. Wenn man als Patient alles selbst wissen muss, wozu gibt es dann überhaupt noch Ärzte. Sicherlich kann immer irgendetwas schief gehen, aber das Problem mit den zu kleinen optischen Zonen ist ganz klar vorsätzlich. Denn wenn man sich schon auf die "intelligenten Personen" bezieht, dann sollte man von jemanden der Medizin studiert hat, erwarten können den Durchmesser der optischen Zone von dem Durchmesser der Dunkelpupille subtrahieren zu können. Wenn man sich die Personen ansieht, die in Verbänden wie KRC oder Vdsar sitzen, wird klar warum nichts unternommen wird.
Und zu guter letzt muss man als Arzt einen Eid ablegen, dass man nur zum Wohle des Patienten handelt, und das die Vorteile eines Eingriffes die Nachteile überwiegen, was leider sehr oft nicht der Fall ist.

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