Lasek OP & Epithelzellen am Flaprand

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

vogti2406
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Re: Lasek OP & Epithelzellen am Flaprand

Beitrag von vogti2406 » 09.12.2011, 18:50

Ich hatte auch Epithelzellen nach ner Re-Lasik unter der Hornhaut. Ich musste danach Cortison tropfen aber gespült wurde nichts. Nach (ich weiß es nicht mehr ganz genau daher ne Schätzung) 5 Mon waren die von selber verschwunden...
Gruß Heike

vogti2406
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Re: Lasek OP & Epithelzellen am Flaprand

Beitrag von vogti2406 » 09.12.2011, 18:51

ach so...und die Heilung bei älteren Menschen dauert tatsächlich länger...und nach ne Re-Lasik noch viel länger.

Thomas68
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Re: Lasek OP & Epithelzellen am Flaprand

Beitrag von Thomas68 » 09.12.2011, 19:09

Das Einwachsen von Epithelzellen nach einer Re-LASIK kann deswegen passieren, weil durch das erneute Abhebeln, des schon zum Teil wieder angewachsenen Flaps, der Flaprand etwas "beschädigt" wird und eben nicht mehr so perfekt passt wie beim ersten Mal.
Gruß
Thomas
___________________________________________________
Vor OP: R: Sph -4,0; Cyl -0,5 // L: Sph -3,5; Cyl -0,5
8 Wo. nach OP: R: Sph 0,0; Cyl 0,0 // L: Sph 0,0; Cyl -0,25 (0,0)

Tom_FR
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Re: Lasek OP & Epithelzellen am Flaprand

Beitrag von Tom_FR » 10.12.2011, 23:01

Soweit ich verstanden habe scheint es bei älteren Personen tatsächlich etwas länger zu dauern mit der Heilung. Was mich interessiert ist noch dieses komische Phänomen mit den Doppelbildern (Ghosting) nach der LASEK. Das hatte ich nach der Lasik komischerweise nicht. Kann mir da jemand sagen woher das kommt? Besonders nachts und mit steigender Entfernung werden die Dinger immer größer. Sieht aus als ob die Straßenlaternen kleine Sicheln daneben haben.

Hier sind ja so viele Spezialisten, da bin ich mal gespannt was ihr alle berichtet. Am meisten interessiert mich natürlich wann die Dinger weg sind bzw. wie lange so etwas gehen kann.

Grüße TOM

Pani Panika
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Re: Lasek OP & Epithelzellen am Flaprand

Beitrag von Pani Panika » 11.12.2011, 08:22

Hallo Tom,

woher Ghosting kommt bzw. was dabei hinsichtlich des physiologischen Heilungsprozesses in der Hornhaut passiert, kann ich Dir leider nicht sagen.

Ich kann Dir nur sagen, dass ich nach meiner ersten LASIK überhaupt kein Ghosting hatte, nach der Re-LASIK auf einem Auge aber dann nach zwei Tagen ganz massiv – aber nur etwa zwei Wochen lang. Danach waren die Doppelbilder, die vor allem nachts bei Leuchtschrift, Rücklichtern und Lampen besonders stark ausgeprägt und Besorgnis erregend waren, plötzlich weg.

Was sich da im Auge tut, ist mir schleierhaft, aber es tut sich sehr viel.

So war ich z.B. nach der Re-LASIK erst mal sehr verunsichert, da meine Schärfezone sich hin- und herbewegte wie ein Gummiband. Zieleinstellung war ja optimale Schärfe im Fernbereich und unscharfes Sehen im Nahbereich, da altersbedingt die Akkommodation der Linse mehr richtig funktioniert (= Lesebrille).

In den ersten Wochen sah ich aber mit dem nachoperierten Auge durchaus öfter mal im Nahbereich scharf, dafür aber in der Ferne verschwommen, plus anfangs Ghosting. Dann sah ich mit diesem Auge im Mittelbereich, so auf drei bis fünf Meter, gestochen scharf, aber in der Ferne unscharf. So ging das die ersten zwei bis drei Wochen hin und her. Dann verschwand das Ghosting, und so allmählich sehe ich im Fernbereich immer häufiger genauso scharf wie mit dem guten, d.h. im ersten Anlauf gut auf Zieleinstellung gelaserten Auge. Die Schärfeschwankungen sind noch da, aber sie sind mit jeder Woche schwächer ausgeprägt und treten nicht mehr täglich auf.

Was also das Ghosting angeht, so kann es plötzlich verschwinden. Aber es geht alles sehr langsam. Ich bin übrigens 56, insofern vermutlich hier die OP-Oma vom Dienst.

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