Nachversorgung bei Komplikationen durch wen?

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Bonbonita
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Nachversorgung bei Komplikationen durch wen?

Beitrag von Bonbonita » 20.11.2009, 10:49

Hallo zusammen,

ich beabsichtigte immer noch mit kommenden Sommer bei Maus in Köln die LASIK anzutun :wink: .

Ich wohne aber in Stuttgart. Wenn nun Komplikationen auftreten würden (ich denke an Einwachsung Epithel oder Komplikationen, die eine längere Nachbehandlung/Zwischenkontrollen erforderlich machen), kann ich unmöglich jede 2 Wochen nach Köln fahren...
Ich würde gerne BEVOR ich in diese ungute Situation komme einen Ansprechpartner für solche Notfälle haben.

Ich habe von Kiwimaus erfahren, dass es bei ihr ein echtes Problem war, einen Arzt zu finden, der sie "zwischenbehandelte", zwischen den TeErminen die sie ab und an bei Maus hatte (für die weiteren OPs). Die anderen Ärzte (vor allem von LASIK-Zentren) wollen die Haftung nicht übernehmen.

Tja und was macht man dann?
Ein normales Krankenhaus mit integrierter Augenklinik MUSS einen aber doch behandeln in so einem Fall oder? Das ist ja sonst quasi unterlassene Hilfeleistung... zum eigenen Dorf-Augenarzt kann man bei solcherlei Komplikationen wohl auch eher nicht gehen oder?

Wer hat Erfahrungen oder Tipps? Bringt es vielleicht etwas sich im Vorfeld telefonisch mit einigen Kliniken in Verbindung zu setzen und zu fragen, ob sie eine eventuelle "Notfall-Nachsorge" übernehmen?

Mir macht das Thema derzeit viele Gedanken. Ständige Fahrten nach Köln (wie auch Kiwimaus diese machen musste wegen Epithel-Einwachsung würden auch den Kostenrahmen sprengen...)

Nette Grüße, Bonbonita

sunnysu
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Beitrag von sunnysu » 25.11.2009, 10:20

Hallo,

also ich denke mal nicht, daß ein anderer Arzt die Nachsorge KOSTENLOS übernimmt. Da eine Augen-OP ja eine private Leistung ist, muß hier auch kein anderer dafür haften, außer der zu behandelnde Arzt, und das ist Dr. Maus. Und ganz ehrlich, ich würde auch nicht zu einem anderen Artzt gehen wollen, als zu dem Behandelnden.

Ich selbst fahre auch immer noch nach München, obwohl es einfach ca. 70 km sind, da es bei mir ja auch Komplikationen gab und ich immer noch leichte Schatten sehe. In Landshut gäbe es auch einen Arzt, der Augen-OP's macht, aber der verlangt viel Geld dafür, das einmal anzuschauen (150,-- Euronen), dafür fahre ich lieber und habe meinen Operateur als kompetenten Ansprechpartner.
Viele Grüße,
Susanne

sunnysu
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Re: Nachversorgung bei Komplikationen durch wen?

Beitrag von sunnysu » 25.11.2009, 10:25

Bonbonita hat geschrieben:Tja und was macht man dann?
Ein normales Krankenhaus mit integrierter Augenklinik MUSS einen aber doch behandeln in so einem Fall oder? Das ist ja sonst quasi unterlassene Hilfeleistung... zum eigenen Dorf-Augenarzt kann man bei solcherlei Komplikationen wohl auch eher nicht gehen oder?
Nein, ich denke nicht, daß sie dich nehmen müssen, außer es ist ein wirklicher NOTFALL, also eine echte Verletzung am Auge, und das sind die Komplikationen nach einer Lasik im Normalfall nicht. Außerdem sollte auch diese Komplikationen am besten der behandelnde Arzt übernehmen, ich würd gar nicht zu einem andern wollen, der sich nicht damit auskennt !!
Viele Grüße,
Susanne

Bonbonita
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Beitrag von Bonbonita » 25.11.2009, 11:11

Hi Leute,

wollte kurz meine Erfahrung mitteilen:

Ich habe einfach mal auf gut Glück eine E-Mail an ein Augenarztteam geschickt, die in einem KlLinikum in Stuttgart Belegärzte sind und dort auch Augenkrankheiten grauer Star etc lasern. Sie operieren also selbst, gehören aber keiner LASIK-Klinik an.

Diese haben mir sofort per Mail zurückgeschrieben, dass ich mich bei Komplikationen/notwendigen Nachkontrollen oder Zwischenuntersuchungen nach der LASIK bei ihnen vorstellen darf. Die Termine kosten dann ca. 40,00 €. Ich hab das jetzt sogar schriftlich per Mail :P . Ich habe natürlich erwähnt, wo ich mich lasern lassen möchte und dass ich bei eventuellen Komplikationen nicht jedesmal nach Köln fahren könnte, um "mal kurz gucken zu lassen" und ich deshalb für den Notfall oder Komplikationen jemanden in der Nähe meines Wohnortes brauche.

Natürlich würde ich die größeren Sachen (eventuelles Nachlasern/Nachoperieren bei Herrn Maus) machen lassen.

Vielleicht ist es tatsächlich einfacher: VORHER bei Ärzten nachzufragen als wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Vermutlich schließ ich zwecks der Nachbehandlungskosten noch eine LASIK-Versicherung ab. Auf die 300,00 € kommts mir dann ehrlich gesagt auch nimmer an... Bodysure bietet ja sowas an. Bin über diese Seite drauf gestoßen.

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