OP-Erfahrung im Surgery Hospital in Istanbul

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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kati377
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OP-Erfahrung im Surgery Hospital in Istanbul

Beitrag von kati377 » 26.08.2009, 12:25

Meine OP liegt nun 14 Tage zurück und ich fühle mich wie neugeboren, vor allem der vielen Komplimente, die ich seitdem bekomme.

Seit über einem Jahr beschäftigte ich mich mit dem Thema der Augenlasik. Lange überlegte ich, ob ich das Ausland oder Deutschland wähle.
Eine Augen-Klinik in Hamburg lockte die Patienten mit einer verhältnismäßig günstigen OP i. H. v. 1900,00 Euro. Nach den Untersuchungen erklärte man mir, dass meine Augen zwar bestens für die Lasik geeignet wären, man mir aber nicht die Standard-Lasik, sondern die Comfort-Lasik empfehlen würde. Und diese würde 1.000,00 Euro mehr Kosten.

Mit dieser Aussage setzte ich mich zunächst vor dem PC und informierte mich in diversen Foren. Dabei musste ich feststellen, dass für viele Patienten plötzlich nur die teure Comfort-Lasik in Betracht kommen sollte. Geldschneiderei?!

Somit entschloss ich mich, doch das *zensiert*(Anm der Moderation: bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen) aus Borgholzhausen zu kontaktieren, um meine Reise nach Istanbul vorzubereiten. Auf diesem Weg möchte ich mich nochmals bei der überaus eifrigen Mitarbeiterin, Derya, bedanken, die für die Vielzahl der Fragen immer Rede und Antwort stand und die Patienten in Istanbul begleitet.

Meine Familie nahm ich mit nach Istanbul. So hatten wir noch ein paar nette Urlaubstage. Am Flughafen angekommen, wartete ein netter, gutaussehender :lol: Mann auf uns, der uns in unser Hotel brachte. Wir wohnten im Semsan-Hotel und hatten etwa 30 m Fußweg zur Klinik. Das Hotel war familiär, gemütlich und absolut sauber. Telefonisch meldete sich am Abend Derya und sagte, dass wir uns am nächsten Morgen um 9.00 Uhr in der Klinik treffen. Schon am Abend lernte man weitere "Leidensgenossen" kennen. Am nächsten Morgen wurden wir freundlich in der Klinik begrüßt und die unzähligen Voruntersuchungen (es waren mehr Messungen wie in Deutschland) begannen. Ich fand moderne, saubere Räume vor. Das Personal konnte deutsch und Derya stand immer wieder beratend zur Seite. Mir wurde erklärt, dass meine Augen für die OP bestens geeignet sind, ich eine überaus dicke Hornhaut habe und die einfache Lasik für 890,00 Euro absolut ausreichend ist. Von da an wusste ich, dass es richtig war, in die Türkei zu fahren.

Die OP wurde auf 13.30 Uhr festgesetzt. So gingen wir alle gemeinsam nebenan in ein kleines Restaurant und aßen noch zu Mittag. Die OP selbst war, entschuldigt den Ausdruck, wirklich easy.
Es gab eine Beruhigungstablette, die ich eigentlich nicht brauchte, die Augen wurden betäubt und man wurde in den OP-Raum geführt. Die OP war nach 10 Minuten schon vorbei und jeder Schritt wurde bis ins kleinste Detail erklärt. Ich konnte es mir vorher nicht vorstellen, aber ich konnte sofort wieder sehen. Ich bekam eine Schutzbrille verpasst und meine Medikamente für die nächsten Wochen (die in Deutschland auch nochmal fast 100,00 Euro extra gekostet hätten). Den restlichen Tag ging es ins Zimmer zum Ausruhen. Meine Familie erkundete derweil die Stadt. Zwischendurch meldete sich Derya und fragte nach dem Wohlbefinden. Mir ging es super - keine Brennen, Jucken oder Drücken. Am Abend saßen wir mit unseren Schutzbrillen schon draußen und tranken leckeren Apfeltee.

Am nächsten Morgen fanden die Nachuntersuchungen statt: Rechtes Auge bereits 100%, linkes Auge fehlten noch 3%.

Absolut glücklich fand sich unsere Gruppe mit Derya zusammen. Sie besuchte mit uns einen großen Basar, die blaue Moschee und ein Restaurant, in dem wir verdammt lecker gegessen haben. Es war toll Derya an der Seite zu haben, allein der Übersetzungen wegen. Am Abend machten wir noch eine 2-stündige Bosporustour und wir mussten uns von Derya verabschieden.
Wir haben in diesen Tagen viele, nette Menschen kennengelernt, nicht nur die mitgereisten Patienten aus Deutschland sondern auch die türkischen Bewohner. Etwas voreingommen bin ich doch dorthin geflogen, aber am Ende der Reise musste ich meine Meinung revidieren.
Wer also überlegt, ob er die Lasik in Deutschland oder in Istanbul durchführen lassen soll, dem kann ich getrost das Letztere empfehlen.

Liebe Grüße
Katrin

zonguldakli67
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Beitrag von zonguldakli67 » 28.08.2009, 02:39

ich war im selben krankenhaus. die op fand bei mir am 12.08 statt

und ich muss sagen ich kann den beitrag von katrin zu 100% bestätigen

endlich keine brille mehr

kati, sehen sie im dunkeln auch sehr gut oder ist es da noch etwas schlechter?

kati377
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Beitrag von kati377 » 28.08.2009, 11:21

Hallo zonguldakli67,

eigentlich kann ich da keine Beeinträchtigungen feststellen.
Mein Urlaub ist zu Ende und ich hatte die ersten Spätschichten. So musste ich im Dunkeln nach Hause fahren. Aber entgegenkommende Autos etc. störten mich gar nicht.

Hast du im Moment damit noch Probleme?

LG, kati

zonguldakli67
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Beitrag von zonguldakli67 » 28.08.2009, 22:09

ja also tagsüber sehe ich perfekt. und wenn es dunkel ist dann stören mich die lichter auch nicht. zb die autolichter oder irgendwelche beleuchtungen. damit habe ich keine probleme. aber stellen die nicht beleuchtet sind sehe ich kaum.

is ja normal aber bei mir ist es halt extrem. zb sehe ich im zimmer wenn wenig licht ist kaum die fernbedienung usw...

sun91
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Beitrag von sun91 » 24.10.2009, 15:05

Hallo,
ich kann die Beiträge der Anderen nur bestätigen.
Ich bin 18 Jahre alt und habe mich am 16.10.09 im ISH in Istanbul lasern lassen. Ich habe mich zu dieser OP entschieden, da ich mich bei der Polizei beworben hatte und aufgrund meiner Sehstärke (links: -3 / rechts: -3 + Hornhautverkrümmung) abgelehnt wurde.

So buchte ich über Fritz Bloch meinen Aufenthalt in Istanbul. Von dem Düsseldorfer Flughafen mit meiner Begleitperson losgeflogen, lernten wir auch sehr schnell liebe Leidensgenossen kennen :D
Am Flughafen angekommen (22 Uhr) wurden wir von einem sehr netten Fahrer empfangen, der uns zum MIM Hotel bringen sollte. Doch bevor wir losfuhren, erkundigte sich Derya telefonisch um unser Wohlbefinden und teilte uns mit, dass wir am nächsten Morgen um 9 Uhr in der Klinik sein sollten.
Unser Fahrer fuhr nicht auf dem direkten Weg ins Hotel, sondern fragte uns vorher, ob wir nicht noch Lust hätten, etwas von Istanbul und seinen Sehenswürdigkeiten bei Nacht zu sehen. Unsere kleine Truppe vom L A S I K T E A M (bestand aus 3 Patienten + meine Begleitperson) fand den Vorschlag super und so konnten wir den ersten wunderschönen Einblick von Istanbul bei Nacht gewinnen.

Am nächsten Morgen fanden die Voruntersuchungen statt und wir lernten noch einige andere sehr netten Leidensgenossen kennen. Derya und Fritz lernten wir dort persönlich kennen - zwei sehr nette Begleiter.
Die anderen Mitarbeiter vom ISH waren auch sehr freundlich und zuvorkommend.

Nach den Voruntersuchungen und dem Okay, dass ich gelasert werden konnte, hatten wir noch einige Stunden Zeit, um uns ein wenig in der Umgebung umzuschauen. Wir gingen ins das Restaurant an der Ecke und aßen noch eine Kleinigkeit.

Um 15 Uhr gingen wir dann zurück in die Klinik und ich bekam eine Beruhigungstablette und wurde kurz darauf gelasert. Die OP war meiner Meinung nach überhaupt nicht schlimm, denn ich verspürte keinerlei Schmerzen, nur einen leichten Druck, der aber meiner Meinung nach auch nicht unangenehm war.
(Vor einiger Zeit hatte ich im Forum einen Erfahrungsbericht gelesen, indem jemand schrieb, dass man riechen könne, wie die Hornhaut gelasert wird. Diesen Geruch habe ich dann bewusst wahrgenommen, aber auch nicht für unangenehm empfunden. Mich hatte es eigentlich eher amüsiert, da ich in dieser Situation daran gedacht habe :wink: )
Nach ca.10 Minuten war die OP dann vorbei und ich konnte schon - noch lichtempfindlich- sehr gut sehen.
Nach der OP schaute meine Ärztin Dr. Buket, ob der Flap auch richtig sitzt und dann bekam ich eine Schutzbrille verpasst und einige Medikamente für die nächsten Wochen.

Wir gingen dann ins Hotel und ich bemerkte, dass ich schon sehr gut in die Ferne schauen konnte, aber leicht weitsichtig geworden war. Ich verspürte weder ein Brennen noch ein Jucken. Mir kam es so vor, als ob ich gar nicht an den Augen gelasert worden war, denn ich hatte absolut keine Schmerzen.
Am Abend aßen wir dann mit zwei anderen sehr netten Patienten in unserem Hotel zu Abend.

Am nächsten Morgen um 9.30 Uhr kam bei der Nachuntersuchung heraus, dass ich auf beiden Augen 100% sehe. Zudem war meine Weitsichtigkeit nicht mehr vorhanden.

Um 11 Uhr trafen wir uns dann mit Derya und Fritz - alle Patienten glücklich und zufrieden - zu unserer Istanbultour. Eine Patientin von L A S E R T R A V E L schloss sich unserer Gruppe an, da diese 40 Euro extra für eine Istanbultour hätte bezahlen müssen und ihre angebotene Tour auch gar nicht zu Stande kam.
Derya und Fritz sahen darin keinerlei Probleme und so startete unsere Tour.
Wir konnten selbst entscheiden, was wir sehen wollten und so besuchten wir den großen Basar und aßen in einem sehr netten Restaurant zum Mittag.
Am Nachmittag fuhren wir dann mit der Fähre auf die asiatische Seite und aßen dort zu Abend. Mit dem Taxi fuhren wir dann so ca. um 23 Uhr in Richtung des Fischmarktes und suchten uns noch eine kleine Gelegenheit zum Sitzen.
Es war sehr nett mit anzusehen, wie es in Istanbul bei Nacht zugeht. Überall waren kleine Restaurants, in denen gefeiert wurde. Da uns es sooo gut gefallen hatte, waren wir erst um ca. 1.30 Uhr im Hotel:)

An diesem Wochenende haben wir sehr viele nette Menschen kennengelernt!
Es war absolut die richtige Entscheidung mich ihm ISH lasern zu lassen und meine Reise über Fritz Bloch zu buchen!
Bei irgendwelchen Problemen standen uns Derya und Fritz jederzeit zur Verfügung.

Ich drücke Allen, die sich für eine Laseroperation im ISH in Istanbul entscheiden, die Daumen.

Liebe Grüße

Sun91

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