Erfahrungsbericht Lasik in Berlin

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axel07
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Erfahrungsbericht Lasik in Berlin

Beitrag von axel07 » 18.08.2009, 16:21

Hallo Forumsgemeinde ,

da ich mich hier vor meiner Lasik ebenfalls informiert habe , hier mein Erfahrungsbericht zu meiner OP im Augenzentrum Lichterfelde West Berlin.
Ich gebe hier ausdrücklich nur meine persönliche Meinung und Erfahrung zu meinem speziellen Fall wieder. Ich möchte Niemanden pauschal zur OP raten oder abraten.

Ich wollte möglichst eine niedergelassene Augenarztpraxis , mit mehreren Augenärzten und möglichst auch mehreren erfahrenen Operateuren. Ich habe dabei ein besseres Gefühl in Bezug auf Gewährleistung und Nachoperationen , als beispielsweise bei einem „Wanderoperateur“ , oder im Ausland. Das kann in der Praxis unbegründet sein , ist aber nach wie vor meine Einschätzung.

Somit bin ich Ende Juni 2009 u.a. in Lichterfelde West bei Dr. Dr. Kaulen gelandet und habe nach der kurzen Erstuntersuchung einen Termin für die große Voruntersuchung gemacht.
Am Termintag war ich zuerst erschrocken über die vielen anderen wartenden Patienten , die zum Teil im Treppenhaus auf den Stufen saßen. Als Privatpatient kann man aber links überholen und kommt auch recht schnell dran. Es wurden jede Menge Einzeluntersuchungen in verschiedenen Räumen und von vielen verschiedenen Mitarbeitern durchgeführt. Ich hatte schon das Gefühl, das dabei sehr gründlich bis penibel gearbeitet wird, auch wenn es rings um etwas hektisch zugeht. Wer absolute Ruhe in einer schicken Privatklinik mit Monet an der Wand braucht, sollte dort nicht hingehen!
Für mich zählt aber die ärztliche Leistung und damit das Ergebnis.
Als Abschluss untersuchte Dr. Kaulen (der auch alle Beratungsgespräche und Nachuntersuchungen persönlich durchführte) meine Augen noch mit einem Hi-Tech-Gerät , was wohl auch die Topografie aufnimmt.
Das Ganze nahm schon über 4 Stunden in Anspruch.

Dr. Kaulen wies mich noch darauf hin , dass er auch ein Auge so behandeln kann , dass eine geringe Kurzsichtigkeit bleibt und somit die eventuell in absehbarer Zeit notwendige Lesebrille vermieden werden kann.
Bei sich selbst hat er das wohl auch so machen lassen. (Monovision)
Ich wollte aber möglichst hohe Sehschärfe aufs Weite , die berühmten Adleraugen.

Am 08.Juli 09 war Termin in einem ruhigen Nebengebäude, wo von der Hektik der Praxis nichts mehr zu spüren war. Bei einem Patient vor mir verschob Dr. Kaulen die OP , weil irgendein Detail nicht 100% geklärt war. Finde ich sehr gut und auch der Patient fand es okay. Lieber übervorsichtig ….. !

Im OP-Vorraum wurde ich verkleidet und die Umgebung der Augen desinfiziert. Ich fragte , wann ich den die viel beschriebene LMAA-Tablette bekomme. Die Frau antwortete mir , dass ich die nicht brauche , da ich keine Anzeichen von Aufregung zeige. Da war ich erst mal paff. Aber ich dachte , die wissen hoffentlich was sie tun.
Im OP waren beide Operateure , Dr. Kaulen und Dr. Wiemer anwesend.
Dr. Kaulen führte nach den Betäubungstropfen den Saugring aufs Auge. Danach der Schnitt und danach ca. 20 Sekunden der eigentliche Laser. Dabei hielt Dr. Kaulen meinen Kopf fest. Alle Schritte wurden vom Dr. kurz angesagt und vorhergesagt , was ich gleich sehe oder nicht sehe.
Selbst die Augenspange empfand ich nicht als unangenehm. Gerade auch im Vergleich zu einem Zahnarztbesuch. Ich hatte keine Schmerzen. Am unangenehmsten empfand ich das Aussprühen der Augen zwecks Säuberung mit einem Luft/Wasser/Augentropfen-Gemisch. Alles aber kein Vergleich zu meinem Freund dem Zahnarzt.
Nach dem Lasern des zweiten Auges kontrollierte Dr. Kaulen und sagte: „Da ist noch ein kleines Fusselchen am Rande.“ Er setzte den Saugring noch einmal an und reinigte das Auge erneut. Ich dachte richtig so. Lieber etwas oberpingelich , als das es später Probleme gibt. Dabei hat er mir einen kleinen roten Fleck neben der Pupille zugefügt. Etwa so , wie wenn ein Äderchen platzt. Z.B. bei großer Anstrengung oder bei Frauen während der Geburt. Für mich erscheint das logisch und war nie ein Problem. Der rote Fleck war nach 3 bis 4 Tagen wieder weg.
Nach 20 Minuten aus dem OP raus (mit Plastikschalen vor den Augen) konnte ich sofort etwa so wie vor der OP ohne Brille sehen. Das empfand ich beruhigend , da offensichtlich nichts Schlimmes passiert war.
Nach 15 Minuten kontrollierte der Dr. noch einmal die Augen und war mit sich sichtlich zufrieden. Danach konnte ich mit Sonnenbrille das Haus verlassen. Es drückte und tränte dann schon etwas , wurde aber ebenso wie die Sehkraft von Stunde zu Stunde besser.
Dr. Kaulen bestand auf Nachkontrolle durch ihn am nächsten und übernächsten Tag. Am zweiten Tag bin ich schon mit dem Auto hin gefahren. Die Sehkraft wurde mit über 120% gemessen.
Ich habe jetzt meine 4. Nachkontrolle weg. Einmal soll ich noch hin , nach weiteren ca. 3 Monaten.
Meine Sehkraft aufs Weite ist enorm. Sie liegt je nach Tagesform und messende Person bei 110 bis 150% !
Da kann man wirklich von Adleraugen sprechen. Dr.Kaulen hat damit genau das umgesetzt ,was ich wollte.
Das ich wahrscheinlich in ein paar Jahren eine einfache Lesebrille brauche , ist für mich kein Problem.

Somit bin ich also wirklich sehr zufrieden und habe meine Wahl nicht bereut. Das Ergebnis der Hauptleistung ,also der ärztlichen OP , ist überragend.
Ich benutze jetzt noch ab und zu ein Paar Augentropfen. Manche Tage aber auch gar nicht mehr.
Ich würde es wieder tun.
Ich bin allerdings automatisch etwas vorsichtiger beim Augenreiben.
Man hat mir zwar gesagt, dass ich unter normalen Umständen den Flap nicht verreiben kann , aber sicher ist sicher.
Habe mir jetzt so eine coole italienische Sonnenbrille gekauft und bin froh über mein Leben ohne Behinderung.

Gruß axel07
:D
Sph -2,50 Cyl -1,00 A 62° rechts
Sph -2,75 Cyl -1,25 A 62° links

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