PRK am 24.07.2009 in der Euro-Augenlaserklinik Fürth

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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bender182
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PRK am 24.07.2009 in der Euro-Augenlaserklinik Fürth

Beitrag von bender182 » 14.08.2009, 19:41

Tach zusammen,

nachdem dieses Forum zu einem guten Teil dazu beigetragen hat mir die Augen lasern zu lassen möchte ich nun auch einen Bericht abgeben wie es bei mir gelaufen ist.

Übers Lasern habe ich (21 Jahre) schon seit ein paar Jahren nachgedacht, aber immer viele Bedenken dabei gehabt, dass etwas schief geht usw. Nachdem man mir versicherte man kann dabei nicht blind werden war schonmal ein großteil der Angst weg. Dann habe ich mich weiter informiert und stand vor der Entscheidung LASIK oder PRK/LASEK. Ich konnte beiden Verfahren positives und negatives abgewinnen. Bei Lasik die wohl schmerzfreie Behandlung und Heilung sowie das schnelle Ergebnis, bei PRK/LASEK die Tatsache, dass ich ohne Flap auskomme. Der Flap scheint wohl in den meisten Fällen wieder gut anzuwachsen, aber man muss wohl am anfang vorsichtig sein. Mit dem Gedanken einen Schnitt in der Hornhaut zu haben konnte ich mich erst einmal auch nicht anfreuen Bei PRK/LASEK war das Problem die lange und anfangs wohl teils schmerzhaft Heilung. Ich lies mir Infomaterial diverser Kliniken (Euro-Agenlaserklinik, EuroEyes (alz münchen), Care Vision, Visumed..) zukommen und versuchte mich für eine zu entscheiden. Nach Wochenlangem Überlegen habe ich dann für den 1.7.09 einen Termin zur Erstuntersuchung in der Euro-Augenlaserklinik in Fürth vereinbart, da diese zum einen von der Entfernung die näheste war und durch das Lasik-TÜV Siegel und anderen Referenzen überzeugen konnte.

An der Klinik angekommen erstmal etwas überwältig von dem Glanz des Gebäudes xD
Habe noch nie ein dermaßen schönen Krankenhaus gesehen.
Der Empfang in der Praxis von Dr. Martin von Busch und Dr. Doris Pilar war auch sehr schön. Sehr großzügiger schöner Wartebereich undne kleine Theke zur Selbstbedienung. Zur Auswahl stehen neben diversen Süßigkeiten noch kühle Getränke und eine Cappuccinomaschiene. Musst auch nicht lange warten sondern kam eig genau zur vereinbarten Zeit dran.

Es wurde ein Sehtest durchgeführt, die Hornhatoberfläche- und dicke gemessen.
Danach nochmal ganz kurz warten und ich wurde von Dr. Busch aufgerufen. Dieser führte nochmal einen Sehtest durch und sah sich das Auge genau an. Dann teilte er mir mit dass aufgrund meiner Hornhautdicke nur eine PRK oder LASEK in Frage kommt. Darüber war ich im Nachhinein betrachtet ganz froh weil ich mich nun nicht mehr zwischen LASIK und PRK/LASEK entscheiden musste^^. Dr. Busch erklärte mir nun wie das Verfahren abläuft, das man mir empfiehlt beide Augen an getrennten Tagen zu lasern und ging anschließen in Ruhe auf meine Fragen dazu ein. Interessant war dass er meinte LASEK ist eigentlich Quatsch weil sich inzwischen rausgestellt hat dass bei PRK die Heilung etwas schneller geht und die Schmerzen bei beiden Verfahren stark oder kaum vorhanden sein können. Die Tatsache dass er mit PRK für 3400€ empfohl statt der LASEK für 3900€ trug dem positiven Gesamteindruck zur Klinik mit bei. Beim Gespräch war überhaupt keine Hektik zu spüren, man nahm sich wirklich sehr viel Zeit für mich und wieß mich darauf hin ich kann bei weiteren fragen jederzeit anrufen oder vorbeikommen. Nun ja..das war die Voruntersuchung. Augrund meiner eigenen Recherchen im Internet und diesem Forum war mir zwar alles über den Ablauf des Verfahrens, mögliche Komplikationen, eventuelle Schmerzen, anfangs schwankende Sehschärfe usw bekannt aber nicht jeder informiert sich vorher so gut und wird in der Klinik wirklich sehr gut beraten.

Nach zwei Wochen Bedenkzeit habe ich mich für eine OP entschieden und einen Termin zur großen Voruntersuchung und für die OPs vereinbart. Das war am 21.7.2009. Hier wurden mehrere Untersuchungen durchgeführt um genügend Daten für die OP zusammenutragen. Nochmal die Sehschärfe sowie Hornhautoberfläche gemessen, Farbsehen getestet, Dämmerungssehen getestet und Augeninnendruck gemessen (dieser kann nach einer OP wohl nich mehr so genau bestimmt werden und ist wichtig für eine evtl spätere Grauer Star OP). Danach gabs Pupillenerweiternde tropfen. Anschließend gings zu Dr. Busch und er führte nochmal einen ausführlichen Sehtest durch und sah sich das Auge erneut genau an. Er ging nochmal ausführlich und ruhig auf ein paar Fragen von mir ein und als alles geklärt war war die große Voruntersuchunf vorbei.

Freitag, 24.7.2009 war also der Termin für die OP am rechten Auge.
Natürlich war ich etwas aufgeregt. In der Praxis angekommen fragte man mich, ob ich etwas zur Beruhigung möchte. Ich nahm dankend die Tablette und wartete ein paar Minuten bis ich aufgerufen wurde. Von einer Arzthelfering begleitet ging es in den OP Vorraum. Dort wurde das Auge mit Jod desinfiziert, ich bekam Überschuhe und eine OP Haube. Dann wurde mir der Tropfenplan für die nächsten Tage erklärt sowie Tropfen, Augensalbe und zwei Schmerztabletten für die nächsten Tage überreicht. Zu dem Zeitpunkt war ich dank der Tablette überhaupt nicht mehr aufegregt.
Nun kam Dr. Busch aus dem OP. Im OP waren zwei bequeme Sessel auf denen wir Platz nahmen und er zeigte und erklärte alles, was nun der Reihe nach gemacht wird. Mein Auge wurde von einer OP Schwester mit Tropfen betäubt und es ging ein paar Meter weiter zum Laser. Auf die Liege gelegt und an die Wand geschaut. Dort hing eine Uhr deren Zeit ich nicht im Ansatz lesen konnte. Eine OP Schwester nahm einen ein bisschen an die Hand und schon fing Dr. Busch an am rechten Auge die Wimpern festzukleben und den Liedspreizer einzusetzen. Davon spürte ich im Auge außer anfangs einem ganz leichten Druck nichts. Dr. Busch erklärte jeden nun folgenden Schritt während er ihn durchführte. Mit Alkohol wurde das Epithel entfernt. Die Sicht war nun sehr verschwommen und milchig. Ich sollte nun einen roten blinkenden Punkt am Laser fixieren und schon gings los. Das Geräusch als der Laser anging hörte sich an wie eine stehende Diesellock am Bahnhof. Im Auge bot sich mir nun eine schöne Show. Der Rote Punk wurde zu einer großen Runden Scheibe, eine grüne Scheibe kam noch hinzu und beide drehten sich und es entstanden tolle Muster xD. Dabei roch es etwas nach der verbrannten Hornhaut. Alles war natürlich schmerzfrei. Nach wenigen Sekunden war alles vorbei, das Auge wurde gut durchgespühlt und es kam die Verbandslinse drauf. Fertig. Aufgerichtet und ich konnte die Uhr an der Wand lesen :O Dr. Busch sah sich nochmal kurz mit einem Gerät das Auge an und war sehr zufrieden. Ich wurde von der Arzthelferin im Vorraum wieder empfangen und solte eine Voltaren Schmerztablette nehmen. Danach sollte noch eine halbe Stunde mit einer kühlenden Gelbrille über dem Auge warten. Nun kam eine große Insektenaugenartige Augenklappe zum Schutz über das Auge. Ich bekam noch eine Sonnebrille sowie eine Visitenkarte mit eine rHandynummer auf der ich rund um die Uhr bie Problemen den diensthabenden arzt der klinik anrufen kann mit und konnte gehen.

Während der Heimfahrt habe ich, auch wenn ich die Augen geschlossen halten sollte, immer wieder mal erstaund die Kennzeichen der vorbeifahrenden Autos gelesen. Zuhause angekommen habe ich mich den Rest des Tages hingelegt, Musik gehört und die Augen nur geöffnet um die Tropfen zu nehmen. Ich habe die ganze Zeit gewartet, wann die zu erwartenden Schmerzen kommen würden..aber es passiete nichts! Weder tränende Augen noch ein brennen oder sonst ein schlechtes Gefühl. Zur Nacht hin hatte ich ein brennen im Auge aber ich konnte ohne Schmerzmittel irgendwann einschlafen.

RECHTES AUGE

Tag 1 nach der OP. Nachts bin ich immer wieder mal aufgewacht wegen der brennenden Auge. Am morgen war es weg. Die sicht war den ganzen Tag so gefühlt bei 40-50% und etwas verwischt. Völlig normal also. Gegen Mittag war der erste KOntrolltermin in der Klinik und es sah bisher sehr gut aus. Am Nachmittag hat dann die Kontaktlinse angefangen etwas zu drücken..aber sonst nichts! Für die Nacht meinte das Auge es muss wieder brennen so dass cih nachts kaum schlafen konnte deswegen. Es war zwar störend, aber es ging gerade noch ohne Schmerzmittel.

Tag 2 nach der OP: Wieder etwas trockene Augen und die Linse hat gedrückt. Schmerzen waren weg und kamen auch nicht mehr. Weiterhin schön den Tropfenplan eingehalten und n bisschen TV geschaut und mit dem ungelaserten Auge n bisschen was gelesen. Aber alles nicht länger als 20-30 mins am Stück. Die Nacht verlief ohne brennen oder Schmerzen. Das einzig störende war die Kontaktlinse.

Tag 3 nach der OP. Wieder zur Kontrolle in die Klinik. Epithel ist nachgewachsen und bisher alles sehr gut verheilt. Die Kobtaktlinse kam endlich raus. Man war überrascht, dass alles relativ Schmerfrei verlaufen ist und ich auch schon 60-70% an der Tafel lesen konnte. So gut verläuft es im hinblick auf die schmerzen nur bei ca 5% der PRK Patienten sagte man mir. Ich war ja auch nichmal wirklich Lichtempfindlich^^

Tag 4-6 nach der OP. Das Sehen wird von Tag zu Tag besser und das leicht verschwommene der letzten Tage lässt nun auch langsam nach. Neben der regelmäßigen Tropferei verteib ich mir die Zeit mit rumliegen und zwishendurch mal bisschen am PC oder Fernseh guggen. Bin bisher sehr zufrieden mit dem Ergebnis und hoffe dass das linke Auge genausogut verheilen wird.

Tag 7. Wieder in die Klink. Heute soll das linke Auge gelasert werden. Das rechte Auge wird nochmal untersucht und man ist nach wie vor sehr zufrieden damit. An der Tafel erreiche ich knapp 100% Sehkraft. Dann das Go für das linke Auge.Prozedur wie beim rechten Auge.

Tag 8-13 Lesen am Handy geht gut, am PC-Bildschirm ist es für die Augen noch etwas anstrengend und etwas unscharf, aber durchaus machbar mit kleinen Pausen alle 45-60mins..Länger als zwei Stunden war ich aber bisher nicht am Stück am PC. Fernseh schauen ist gut möglich, alles scharf.

Tag 14 Da ich eh wegen dem linken Auge zur Nachkontrolle bin wurde nochmal das auige angeschaut..alles nach wie vor sehr gut verheilt und im sehtest wieder 100%. für die nächsten 3-4 wochen soll ich aber noch weitertropfen und geelen. nachdem das linke auge nun 1 woche nach der op 80% hat darf ich wieder autofahren.

LINKES AUGE

Nach der OP die ersten Stunden keine beschwerden, dann ähnlich dem rechten Auge ein leichtes Brennen im Auge. Mit der mitgegebenen Gel-Kühlbrille war das aber aushaltbar. Einschlafen ging ohne Schmerzmittel.

Tag 1 nach der OP. Leichter Druck im Auge durch die Kontaktlinse und ganzen Tag über leichtes brennen und natürlich etwas verschwommene Sicht. Der Sehtest bei der ersten Nachkontrolle ergab 50% und das Epithel ist bereits halb nachgewachsen. Gegen Abend wurde das Brennen immer stärker, ging aber auch durch schmerzmittel nicht wirklich weg. Abhilfe hat wieder die Kühlbrille geschafft. Einschlafen war nach ner Weile dann möglich

Tag 2 Nur noch leichtes Brennen im Auge..das störendste war wie bim rechten die Kontaktlinse welche leicht drückte und zudem sehr trocken wurde. Häufiges Augengel schmieren hat halbwegs geholfen. Ansonsten keine Beschwerden mehr

Tag 3 Wieder Nachkontrolle. Epithel fast ganz zugewachsen, Kontaktlinse kann aber trotzdem runter.

Tag 4-6 Sehkraft wird von Tag zu Tag etwas besser..schätze so bei 70% etwa..

Tag 7 Nachkontrolle.. Noch ganz leichte Vernarbung welche die nächsten Tage und Wochen durch Tropfen abheilen sollte wurde festgestellt. Sehtest ergab 80% auf dem linken Auge..reicht also für die Bescheinigung wieder Autofahren zu dürfen^^

Tag 14 Die Sicht ist wohl durch die leichte Vernarbung immernoch etwas verschwommen, fällt aber nur auf wenn ich das rechte Auge schließe. Mit beiden Augen klappt alles wunderbar weil das rechte Auge die schäche des linken ausgleichen kann.


Bisher bin ich sehr froh mich für diese Klinik entschieden zu haben. Ich habe mich von der ersten Minute an gut aufgehoben gefühlt. Auf alle meine Fragen wurde eingegangen und man wusste zu jedem Zeitpunkt was nun passiert, egal ob bei der Voruntersuchtung oder im OP. Ich kann soviele Kontrolltermine wie ich möchte vereinbaren, bei Problemen jederzeit anrufen. Hab hier im Forum ja bei günstigeren Kliniken gelesen dass gerade die Nachsorge bei Problemen nicht die beste ist. Deswegen zahl ich lieber etwas mehr und bin dafür auch durchgehend gut betreut. Die zwei Tage Schmerzen nach der OP haben sich auf ein Brennen im Auge sowie den Druck der Kontaktlinse beschränkt, wobei ich die Kontaktlinse das schlimmste fand. Alles in allem also gut aushaltbar.
Die nächsten Wochen wird nun hoffentlich die Narbe am linken Auge verschwinden.

Gezahlt habe ich für die PRK 3400€ + ca 100€ für die Tropfen und Gel ab der dritten Woche (für die ersten zwei Wochen bekommt man genügend Tropfen und Augengel mit).

Meine Werte vor der OP:

Hornhautdicke beidseitig ca 480µm
Links: -4,25 / -0,75 / 20°
Rechts : -4,00 / -0,75 / 160°

crazy86
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PRK in der Euro-Augenklinik

Beitrag von crazy86 » 25.12.2009, 11:20

Habe diese Woche ebenfalls eine PRK in Fürth machen lassen und ich muss deinem positiven Bericht voll und ganz zustimmen.
Man fühlt sich vom ersten Moment an super beraten, Nachuntersuchungen, kein Problem.
Dr. v. Busch unterbrach sogar seinen Weihnachtsurlaub an Heilig Abend um die Schutzlinse bei mir zu entfernen, da ich am Tag zuvor niemanden hatte der mich fahren konnte.
Schmerzen waren bei mir auch kein Problem, anfangs ein bisschen brennen und tränen, aber schon am 2. Tag nichts schlimmeres als ab und zu ein reiben im Auge.
Meinen ausführlichen Bericht schreibe ich sobald die Sicht etwas klarer ist. Das zweite Auge wurde ja erst Montag gemacht.

Würde die Euro-Augenklinik jedem weiterempfehlen. ist zwar im Vergleich zu anderen etwas teurer, aber es lohnt sich.

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