Lasik OP im September 2006 an der Uni-Klinik Dresden

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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stareyes
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Qi gong

Beitrag von stareyes » 16.09.2007, 13:28

Es gibt qi gong videos die nicht zu teuer sind.

Ellen
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Danke für die Antworten- mir gehts immer schlechter....

Beitrag von Ellen » 17.09.2007, 18:43

Lieber neon und lieber stareyes,

vielen Dank für eure Tipps. Ich war jetzt 5 Wochen krankgeschrieben, weil die Kopfschmerzen kaum zum Aushalten waren und habe mich in dieser Zeit durchchecken lassen, weil nichts Organisches gefunden wurde ist die Diagnose somatoforme Störung. War heute den 1. Tag arbeiten. Habe eine Lesebrille und eine Gleitsichtbrille. Wenn ich die Lesebrille auf die untere Nasenspitze schiebe, kann ich ganz gut am PC arbeiten und die rechte Seite drückt wenig. Setze ich die Gleitsichtbrille auf, mit der ich in der Ferne gut sehe, entsteht ein unheimliches Druckgefühl und ich denke, mir platzt bald der Kopf. Zudem sind meine Augen sehr trocken und je mehr ich tropfe (Cellufresh) bzw. mit Salbe (Cornregel), um so mehr bin ich darauf angewiesen. Der Tag war heute eine Qual, ich habe das Gefühl, das ich immer schlechter mit den Augen sehen kann und habe es manchmal so satt, weil, das Schlafen funktioniert, aber sobald ich die Augen öffne, sind die Kopfschmerzen und ein starkes Druckgefühl auf der rechten Gesichtshälfte da; ich habe schon Angst, die Augen zu öffnen und weiss mir keinen richtigen Rat mehr- so ertappe ich mich sogar bei dem Gedanken, der Qual ein Ende zu bereiten. Mein operierender Augenarzt an der Uniklinik in Dresden beruft sich auf seinen organischen Befund , der o.k. ist und meint, solche Schmerzen können nicht durch das Lasern kommen und ich wäre dann damit seine 1. Patientin. Wie ich mich nun im - leider, leider- Nachhinein informiert habe, wäre bei meiner hohen Kurzsichtigkeit eine andere Methode sinnvoller gewesen bzw. lieber gar nicht lasern. Die Aussicht auf sehen ohne Brille war aber zu verlockend, man kann aber auch zum Geschädigten werden und damit eine ganze Menge Lebensqualität verlieren! Ich habe mich natürlich über die Risiken informiert, aber das, worunter ich jetzt leide, wurde nirgendwo angeführt. Vielleicht gibts noch paar Tipps bzw. würde noch die Untersuchung bei einem anderen Augenarzt was bringen? Habe mich vor ca. 1 Monat von einem anderen lasernden Augenarzt sowie richtigen Augenarzt untersuchen lassen, ohne Befund.
Was gibts noch für Tipps für trockene Augen? Mit der Brille vor dem Lasern hatte ich damit keine Probleme, allerdings war das Haftschalentragen oft unangenehm bzw. entstand ein Druck auf dem Auge.

Ich würde mich über Antworten sehr freuen, da ich ziemlich am Boden bin.

Liebe Grüße

Ellen

stareyes
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Problem

Beitrag von stareyes » 17.09.2007, 19:01

Hallo Ellen,

Psychosomatoforme Stoerungen:

ich moechte Dich nicht beleidigen, aber vielleicht koennte Dein Problem so tief sein, dass professionelle HIlfe schon angebracht waere. Die uebende Verfahren wie qi gong werden auch von Fachleuten empfohlen. Schreib weiter, denn ueber eine Sache reden oder schreiben ist eine gute Therapie. Kurzfristige medikamentoese Therapie koennten bei einem Schmerzspezialisten erfolgen.

Trockene Augen:

Es stimmt, je mehr Du tropfst, desto mehr hoerst Du auf eigene Traenenfluessigkeit zu produzieren. Versuch eher mit Blinzeln, Wasser trinken, Fischoelkapseln, gute Ernaehrung. Wenn dies alles nicht klappt, muss Du wahrscheinlich doch ueber punctum plugs nachdenken oder sonst mit einem spezialisierter Augenarzt darueber reden. Es ist gut moeglich, dass die trockene Augen von Deinem Problem herstammt. Neo hat schon Hinweise gegeben.

Dein Lasik Problem:

Vielleicht koennen andere noch Rat geben. Ich kenne nur Prof. Kohnen und habe von Prof. Knorz gehoert.

Ellen
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Beitrag von Ellen » 18.09.2007, 19:01

Hallo, Stareyes,

vielen Dank für deine Antwort. Tut gut, einen Rat zu bekommen und darüber zu schreiben, also danke für dein Angebot.

- War bereits erfolglos im Vorfeld bei einer Schmerztherapeutin.
- Nehme die 5. Woche ein Antideppressiva, Syneudon, das angeblich das Schmerzgedächtnis auslöschen soll oder kann, bis jetzt noch keine Wirkung.
- Beantrage Kur in einer psychomatischen Klinik.

Was sind punctum plags und was sollen sie bewirken? Habe meinen operierenden Arzt in Dresden daraufhin angesprochen, gingen aber gar nicht drauf ein.
Wer trägt dann dafür die Kosten ?
Muß das noch die Uniklinik machen bzw. kann ich diese dafür in Regress nehmen?
Habe schon ein Heidengeld mittlerweile für diverse Brillen, Augentropfen sowie Akkupunktur ausgegeben , ganz abgesehen von den ständigen Kopfschmerzen und Druckgefühl täglich.

Danke für den Tipp mit den Spezialisten, werde einen sicherlich kontaktieren. In der Uniklinik komme ich eh nicht weiter.

Völlig frustrierend ist allerdings der Gedanke, dass man evtl. doch seine eigene Gesundheit stark beeinträchtigt hat, vielleicht für immer und dafür hat man noch ein Schweinegeld bezahlt? Zudem kann man ja seine Vermutung im Bekanntenkreis gar nicht erzählen, nach dem Motto selber Schuld.
Wie kann man solche OP`s überhaupt wissenschaftlich genehmigen; schon 1 Geschädigter ist einer zuviel....

Ich hoffe, dass noch jemand meinen Beitrag liest um gewarnt zu sein, laßt lieber die Brille auf der Nase und bewahrt euch eure Gesundheit. Gott sollte keiner spielen. Überlege schon, ob ich mich auf den Aufruf für Betroffene in einem Zeitungsartikel melde.

Ich freue mich auf eine baldige Antwort!

Liebe Grüße

Ellen

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Re: Lasik OP im September 2006 an der Uni-Klinik Dresden

Beitrag von stareyes » 19.09.2007, 11:14

Ellen hat geschrieben:Hallo, im September 06 habe ich beide Augen in der Uni-Klinik Dresden per Lasik lasern lassen.

Ausgangswerte:

R: -8,00 -1,00 135
L: -7,5 +0,00

Jetzige Werte:
R: -0,5 -1,5 150
L: -1,00 -0,75 8

Ausgangswerte Hornhaut vorm Lasern:
R: 554 mm
L. 558 mm



Zudem habe ich ein sehr trockenes Auge und muss mehrmals am Tag cremen oder tropfen. Ganz abgesehen davon, dass ich nun doch ständig eine Brille tragen muß (Sehleistung von 40 bzw. 70 %), habe ich ständig ein starkes Druckgefühl weiterhin wie oben beschrieben rechts und Kopfschmerzen.




ellen
Ellen

Ich weiss, dass Du sehr enttauscht bist. Und "selber Schuld" bist Du bestimmt nicht. Ja, informieren ist natuerlich sehr wichtig. Ich habe das dumpfe Gefuehl ,ohne einen Chirurgen zu kritisieren, dass nicht genug Aufklaerungsarbeit geleistet wurde. Du warst grenzwertig obwohl ein guter Chirurg mit einem guten Laser doch etwas erzielt haette. Auch Deine frage nach punctum plugs sollte anstaendig beantwortet werden mit Begruendung.

Wenn ich jetzt deine Dioptrien anschaue, meine ich dass das Ergebnis nicht schlecht ist. Auf 0 war vielleicht etwas unwahrscheinlich. Dein Chirurg haette aufklaeren sollen. Aber sie haben Dir eine Hornhautverkruemmung gelasert. Die Hornhautverkruemmung ist rechts um 0.50 mehr, links 0.75 was vorher keine HHV hatte.

Eine Sehleistung von 70% ist durchaus noch akzeptabel. Wenn vielleicht die trockene Augen sich verbessern, kann sich deine Sehleistung noch verbessern.

Schreiben ist eine bewaehrte alte Therapie und an eine zeitung schreiben ist nicht schlecht.

Frag Ron Lehnert per pn nach Vermittlung vom juristischen Beistand

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