LASIK überhaupt möglich?

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Dioptrie-Junkie
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LASIK überhaupt möglich?

Beitrag von Dioptrie-Junkie » 21.04.2009, 13:42

Hallo zusammen,

ich bin gerade neu hier und kenne mich noch nicht so gut aus. Habe aber schon viele Beiträge zur LASIK-Operation gelesen. Dennoch bleiben einige offene Fragen unbeantwortet. Ich hoffe jemand kann mir Rat geben.

Meine persönliche Situation sieht folgendermaßen aus:

Alter: 26 Jahre
Linkes Auge: -9,25 Dioptrie, -0,25, 20°
Rechtes Auge: -5,25 Dioptrie, -1,25, 110°
(Stand 2008)

Vor etwa 3 bis 4 Jahren habe ich eine gründliche LASIK-Voruntersuchung in der PAN-Klinik in Köln vornehmen lassen. Das Ergebnis war mehr oder weniger gut. Man sagte mir Sie würden eine LASIK-O.P. durchführen. Allerdings sei aufgrund der hohen Dioptriezahl am linken Augen und relativ geringer HH-Dicke eine Nachbehandlung ausgeschlossen. Man riet mir noch einige Jahre mit Brille und Kontaktlinsen weiter zu machen um mögliche neue Technologien abzuwarten (bezüglich HH-Dicke).

Also wartete ich. :?

Seit einigen Wochen habe ich verstärkte Probleme mit meinen Kontaktlinsen, welche ich schon seit dem 12. Lebensjahr trage. Aus diesem Anlass machte ich einen Termin zu einer erneuten Voruntersuchung, diesmal aber im Augencentrum Köln Porz. Das Ergebnis überraschte mich ein wenig. Man Sagte mir das eine LASIK keinesfalls in Frage komme, aufgrund zu geringer Hornhautdicke. Auf meinem rechten Auge (-5,25 Dpt.) habe ich etwa 513 mym und auf meinem linken Auge (-9,25 Dpt.) habe ich etwa 504 mym. Man könne mir maximal 5 Dioptrie weglasern, mehr sei am linken Auge nicht drin. :cry:

Durch ausgiebiges recherchieren und vor allem auch durch eine Aussage eines Bekannten, welcher seine Augen bei Herrn Dr. Maus in Köln (Wolfsstr.) hat lasern lassen, komme ich bei angenommen Mindestwerten für eine LASIK zu dem Ergebnis, dass eine LASIK allerdings doch möglich sein könnte. Angenommen:
Resthornhautdicke: 250 mym + (12 mym pro Dioptrie * 9,25) + Flapdicke: 100 mym = müsste doch passen!
Zwar wäre eine Nachbehandlung ausgeschlossen, aber eine 95%tige Chance auf 100% Sehkraft reicht mir persönlich völlig aus! :wink:

Kann mir jemand ein statement dazu abgeben? Bin ehrlich gesagt ein bischen verunsichert.

Wäre denn eine Resthornhautdicke von 250 mym unterhalb des Flaps ausreichend?

Hat jemand Erfahrung mit dem Augencentrum in Köln Porz (Dr. med. R. Neuber)? Benutzen die vielleicht andere Grenzwerte (Rest-HH unter Flap 300 mym oder so)? Oder hat Herr Maus einfach nur den besseren Laser?

Ich bedanke mich schon einmal für Eure Antworten. :lol:

heiner
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Beitrag von heiner » 21.04.2009, 14:49

In der Tat, es stimmt beides. Manche Ärzte sehen 250um als minimale Resthornhaut an, andere gehen auf Nummer sicher und verlangen 300um. Kommt ein Femto-Laser zum Flapschneiden zum Einsatz so kann die Flapdicke bis auf 80um gesenkt werden, wärend viele Mikrokeratome die Flaps auf 140-160um dicke schneiden. Lasek kommt wegen zu hohen Dioptrinzahlen leider nicht in Frage, eine mögliche Alternative wären implantierbare Linsen.

Dioptrie-Junkie
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Beitrag von Dioptrie-Junkie » 21.04.2009, 15:14

Wow, vielen Dank erstmal für Deine schnelle Antwort.

Mit implantierbaren Linsen habe ich mich bis Dato noch gar nicht auseinander gesetzt. Sollte man mir von einer LASIK (Femto) abraten, werde ich das Thema mal angehen.

Ich hab mir soeben einen Termin bei Herrn Dr. Maus besorgt. In 2 Wochen ist es soweit. Ich bin mal gespannt. Vielleicht würde er (bzw Kollege) mich ja doch operieren. Allerdings bin ich mir nicht so sicher ob ich das Risiko dabei richtig einschätze. Was heisst 300 my? Was heisst 250 my? Ist das eine viel und das andere wenig? (Also ich weiss schon wieviel 250 mymeter sind) Aber wieviel Sicherheit steckt dadrin? Kann, wenn beispielsweise mal mein Augeninnendruck steigen sollte etwas schwerwiegendes passieren?

Für weitere Kommentare/Anregungen/Meinungen etc. wäre ich sehr dankbar.

neo3380
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Beitrag von neo3380 » 21.04.2009, 16:37

Die 250 und 300 mircometer sind Angaben für die Resthornhautdicke unterhalb des Flaps. (dünnste Stelle). Das Problem ist, dass wenn die Hornhautdicke einen bestimmten Wert unterschreitet, es zu eine Ektasie kommen kann. Dies bedeutet, dass sich die Hornhaut ausleiert.
Diese Komplikation wäre extrem schlecht und nur schwierig therapierbar --> Folge sind deutlicher Visusverlust, Doppel- oder Mehrfachbilder, Blendung usw.

Eine Möglichkeit wäre noch die Bioptics. Hierbei wird Lasik mit einer Linse kombiniert.

Ich selbst hatte bei Herrn Maus eine Reperatur meiner Lasik und kann nur sagen, dass er ein Hammer guter Arzt ist.

Grüße
neo3380

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