LASIK nicht möglich (Hornhaut zu dünn) - LASEK ?

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Moderator: Frankyboy

ton
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LASIK nicht möglich (Hornhaut zu dünn) - LASEK ?

Beitrag von ton » 24.03.2009, 15:25

Hallo,

meine Voruntersuchung hat ergeben, dass meine Hornhaut nur ca. 450 mikrometer dick ist. Ich habe -2,75 auf beiden Augen. Somit wäre ein sicherer Einsatz der LASIK nicht möglich, wegen FLAP Dicke usw. Ok, das klingt einleuchtend.

Mir wurde gesagt man könnte mir mit der Laser Technologie nicht helfen. Ok, kann ja sein, dass diese Klinik nur auf LASIK spezialisiert ist und LASEK nicht macht.

Nun habe ich aber einiges über das LASEK Verfahren gelesen und dass dies bei Leuten mit geringer Hornhautdicke zum Einsatz kommen kann.

Was bei der LASEK gemacht wird, habe ich schon rausgefunden.

Kann mir jemand ein paar Kliniken nennen, die auf LASEK spezialisiert sind?

Habe auch gelesen, dass der Einsatz von Alkohol (um die Epithel wegzuschieben) umstritten ist. Was kann man darüber sagen?

Grüße Ton

ton
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Beitrag von ton » 25.03.2009, 16:34

Jetzt bin ich verwirrt:
bei Euro Eyes Leipzig steht:
Die PRK und ihre Weiterentwicklung, die LASEK werden heute in der Regel bei bestimmten Patientengruppen, wie z.B. bei Kurzsichtigen mit dünnen Hornhäuten, bei denen eine LASIK nicht möglich wäre, eingesetzt.
http://www.lasik-leipzig.de/laserchirur ... _lasek.htm

bei Fair Med steht nun aber folgendes:
LASIK/LASEK/PRK ist in folgenden Fällen nicht möglich:

· Patienten mit sehr dünner Hornhaut
http://www.fairmed.de/main.html?src=%2F#3,7

Wie denn nun?
Ist eine LASEK/PRK bei dünner Hornhaut möglich?

Ich bin wirklich überrascht immernoch solch gegenteilige Aussagen zu lesen auf den offiziellen Seiten von Laser Zentren. Hmmm.

Grüße Ton

Donauwelle
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Re: LASIK nicht möglich (Hornhaut zu dünn) - LASEK ?

Beitrag von Donauwelle » 25.03.2009, 16:52

ton hat geschrieben:Habe auch gelesen, dass der Einsatz von Alkohol (um die Epithel wegzuschieben) umstritten ist. Was kann man darüber sagen?Grüße Ton
Bei jedem Verfahren zur Korrektur der Fehlsichtigkeit ist irgend etwas "umstritten" und wird von Gegnern des jeweiligen Verfahrens als besonders dramatisch dargestellt. -
Das einzige Verfahren, das hier im Forum erwähnt ist, und das bis jetzt noch keine "Gegner" hat, ist cTen, aber das wird in Deutschland noch nicht angeboten, sondern nur in der Schweiz.


Ich an deiner Stelle würde mich (wie du selber geschrieben hast) auch um eine Klinik umsehen, die Erfahrung mit Oberflächenverfahren hat. Im Zuge einer neuerlichen Voruntersuchung kann man dir dann mitteilen, ob eine OP möglich ist, oder generell nicht. Vielleicht bekommst du sogar schon Auskunft, wenn du vor der Untersuchung deine Untersuchungsergebnisse an die Klinik mailst.

Ich kann mich allerdings erinnern, dass vor nicht sehr langer Zeit ein Forumsnutzer von einer Klinik abgelehnt wurde, die sehr häufig PRK durchführt, weil dessen HH ebenfalls recht dünn war. Ob die dünne HH der alleinige Ausschließungsgrund war, oder ob noch andere Kriterien gegen eine OP sprachen, weiß ich allerdings leider nicht mehr.

Wo die Grenze zwischen dünner und sehr dünner HH liegt, wäre interessant. Weiß das jemand?
Vielleicht ein Fairmed - Ansprechpartner :wink: oder sonst ein Spezialist.
LG
Donauwelle

heiner
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Beitrag von heiner » 25.03.2009, 22:55

Wichtig ist das eine Resthornhautdicke von min. 300um nach dem Laserabtrag und dem Flap stehen bleibt. Die Menge des Laserabtrags ist abhängig von Dioptinwerten und Pupillengröße.

Die Flapdicke, die abhängig vom Keratom bzw. Femto-Laser ist, wird von der Hornhautdicke abgezogen.

Mikrokeratomflap: 120-180um (je nach Model)
Femto-Laserflap: 90-100um
PRK/LASEK: 65um (kein Flap sondern nur noch das Epitel)

Somit steht die PRK/LASEK vielen Patienten zur Verfügung, die wegen zu dünner Hornhaut für Lasik nicht in frage kommen. In seltenen Fällen bei hohen Dioptrinwerten und/oder sehr dünner Hornhaut reicht auch das nicht, sodass man gar nicht operieren kann.

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