vor ca. drei Wochen ist es passiert: Ich habe meine Augen in Luzern lasern lassen. Und um die wichtigste Frage vorwegzunehmen - ich würde wieder dort hinfahren.
Zwischen der Überlegung, sich lasern zu lassen, und der tatsächlichen OP ist bei mir ziemlich genau ein Jahr vergangen. Zunächst habe ich erst einmal alles mögliche an Informationen zusammengetragen und es hat wohl kaum 14 Tage gedauert bis ich vollkommen verwirrt war: (Femto-)Lasik oder Lasek, jeweils die Vor- und Nachteile und jeder Arzt schien von seiner Methode überzeugt. Und dann auch noch c-Ten. Was war das denn nun wieder?
Ich habe dann jeweils eine Informationsveranstaltung besucht und jeweils eine Voruntersuchung durchgezogen.
Bei Euroeyes (Lasik) hatte ich das Gefühl, dass sie bei mir am liebsten nur eine "normale" Lasik statt Femto-Lasik, wie von mir angefragt, durchgeführt hätten. Ich vermutete, dass das wohl daran liegen könnte, dass ich für die Femto-Lasik nach Hamburg abgegeben hätte werden müssen und somit die Auslastung des Vorort-Lasers verringert worden wäre.
Die Lasek-Voruntersuchg/Beratung (Augenlaserzentrum Hannover, Dr. Meves) war gut und ausführlich.
Letzendlich habe ich mich aber für c-Ten entschieden, weil diese Methode aus meiner Sicht drei wesentliche Vorteile hat:
1. Mir wurden auf beiden Augen (-5,0;0,75) jeweils nur 0,07 mm Hornhaut entfernt, wobei die Ärztin meinte, dass noch rund 0,02 mm Oberschicht wieder nachwachsen. Insgesamt habe ich somit noch eine verbleibende Hornhautdicke von über 90% bezogen auf die Ausgangsdicke!
2. Die OP dauerte bei insgesamt ca. 10 Minuten für beide Augen (Laser jeweils ca. 30 Sekunden) und war schmerzfrei.
3. Die Oberfläche ist - insbesondere im Übergangsbereich - vermutlich so glatt, dass ich später wieder Contactlinsen tragen könnte, wenn ich wollte (ich überlege, ggf. Bifokal-Linsen zum Lesen zu tragen, da ich schon über 45 bin.
Der OP-Verlauf war bei mir ähnlich, wie hier bereits von @Taurusli007, @Dan, @KT_Swiss und @M beschrieben.
Dazu später mehr (muss jetz weg).
a9.
