Schlimm, wenn man erkennen muss, dass die eigene OP eine "Panne" wurde. Das sollte sich jeder durch den Kopf gehen lassen, der eine Laser-OP in Erwägung zieht, weil jeder so ein Pech haben kann. Gerade wenn die Brille eigentlich nur nervt und keine wesentlichen Einschränkungen mit sich bringt, sollte man sich die Entscheidung nicht zu leicht machen.Kawasaki hat geschrieben: So zu Leben ist alles andere als toll. Lieber ne dicke Brille auf der Nase aber dafür hervorragend sehen. Diese ganze Laserei an den Augen müsste gesetzlich verboten werden, wenn es nur darum geht die Brille los zu werden.
Wenn es nämlich schief geht sind die Folgen verheerend und sogar lebensgefährlich. Man kann nur noch zu höchstens 50% am normalen Leben vernünftig teilnehmen. Aber für all die anderen Betroffenen ist das ja nichts neues sondern nur eine weitere Bestätigung, wie man für sehr viel Geld sein Leben ruinieren kann.
ABER: Nicht grundlos tendieren immer mehr Operateure zu Oberflächenverfahren. Dabei gibt es die diversen Flap-Problematiken zum Glück nicht. - Wenn es hie und da Probleme gibt sind diese zwar lästig, aber meist besser behandelbar.
Verbieten würde ich derartige OPs nicht. Schließlich kann man - wenn es glatt geht - enorm an Lebensqualität gewinnen.
Man kann nicht alles verbieten, wo ev. etwas passieren kann.
In den Regalen finden wir immer noch Dickmacher, Zigaretten und Alkohol. - Alles Genussmittel, die auch schlimme Folgen verursachen können. Schließlich dürfen auch Motorräder noch verkauft werden, obwohl unzählige schwere Unfälle passieren. Über den "Spaß" mancher Motorradfahrer freuen sich oft auch nur jene, die auf ein Spenderorgan warten.
Alles Gute für September.
