verunsicherung vor op

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

paddah
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verunsicherung vor op

Beitrag von paddah » 16.11.2008, 20:41

tag,

erstmal vorab, habe am kommenden freitag meinen op termin. die fast 2-stündige voruntersuchung lief sehr gut und professionell ab, mir wurde gesagt reiner routineeingriff, superviel hornhaut vorhanden usw. dioptrin sind 3 und 3,75 kurzsichtig)

hatte die wahl zwischen lasik und lasek verfahren. persönlich war ich auf lasik eingestellt, auf empfehlung vom arzt habe ich mich dann für lasek entschieden. sei wohl unangenehmer, dauer ein wenig länger, dafür sei das verfahren aber auch sicherer.

soweit sogut. wurde im bekanntenkreis natürlich neugierig ausgefragt wie das abläuft etc usw bis mich jemand fragte ob ich mir schon im klaren sei dass bei allergikern ein stark erhöhtes risiko bestehen würde. bin allergisch gegen alle möglichen pollen, tierhaaren etc. an medikamenten gegen penecillin.

also rein ins internet, mich schlau machen. daraufhin hab ich diese seite gefunden und versucht was über allergien zu finden was mich eher beruhigte da ich dazu nicht wirklich was fand und heuschnupfen wäre wohl kein hindernis..

was mich aber beunruhigt sind die erfahrungsberichte und vermerke wie fette schmerzen und wochen bis monatelange sehschwierigkeiten.

von bekannten wurde mir der vorgang beschrieben ala man sieht nach der op schon besser als mit brille, nach paar tagen alles gut und easy going.

auch vom arzt wurde mir gesagt sie operieren immer freitags damit man montags wieder zur arbeit kann (lasik). bei lasek dauerts etwas länger, man solle sich den montag und dienstag mal frei nehmen, bei bürojob könne man aber theoretisch schon wieder am montag zur arbeit..

also easy going da ich ein bürohengst bin. ABER.. ich kanns mir nicht genehmigen wochen od. monatelang im bett zu liegen und mir hörbücher reinziehen.

ich fass mir hier natürlich nun auch an die eigene nase und ärger mich darüber mich nicht zuvor mehr hier informiert zu haben, habe da aber natürlich auch den durchweg positiven erfahrungsberichten und beschreibungen aus dem bekanntenkreis vertraut.

um zum ende zu kommen..

a) kann es bei allergien tatsächlich ein erhöhtes risiko geben?

b) ist es "normal" dass wie beschrieben nach einer lasek nach 4-5 tagen die sehkraft wieder da ist od. ist es eher alltag dass man wochenlang nicht zur arbeit kann?

singforfun
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Beitrag von singforfun » 16.11.2008, 21:36

Guck doch mal bei den Erfahrungsberichten wer eine Lasek hatte, dann hast Du einen guten Querschnitt, auf welche Zeit Du Dich gefasst machen mußt.

Ich habe noch die Userin "Piper Hammick" im Hinterkopf, die totale Schwierigkeiten hatte. Und die hat auch einen Bürojob. Guck mal ob Du Ihren Erfahrungsbericht findest. Muß bei Dir nicht so sein, kann aber. Ist vorher schlecht zu beurteilen. Ich würde mir immer 2-3 Wochen Urlaub nehmen.

Wenn Du "superviel" Hornhaut hast, wie Du schreibst, kannst du ja auch immer noch auf Lasik umschwenken. Deine Werte sind ja auch nicht so hoch. Ist aber Deine Entscheidung, ich will Dir da in nichts reinreden.

Das Thema Allergie würde ich in der Klinik ansprechen. Wir sind hier nur Laien. Ruf doch mal an und frag nach.

lg singsang
ab jetzt ohne Brille

Yvi
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Beitrag von Yvi » 16.11.2008, 22:04

Hallo
Ja, du solltest dir schon im klaren darüber sein was auf dich zukommt. Eine LASEK kann man nicht mit einer LASIK vergleichen. Wenn deine Bekannten sagen sie waren nach 2 tagen wieder voll einsatzfähig, dann hatten die sicher eine LASIK.
Beide Verfahren haben Vor und Nachteile, die ich dir jetzt aber nicht im einzelnen hier runterbete. Da findest du hier im Forum schon genug Info.

Ich persönlich hatte eine PRK, welche mit der LASEK vergleichbar ist. D.h. in beiden Fällen wird das Hornhautepithel abgetragen, gelasert, Schutzlinse drauf. Ein sog. Oberflächenverfahren.
Ich hab leider auch zu den Leuten gehört die einige Tage nach OP mit Problemen zu kämpfen hatte. Die ersten Tage waren wirklich nicht so berauschend. Aber das ist ganz individuell verschieden. Nichtsdestotrotz würde ich mich immer wieder für dieses Verfahren entscheiden.
Mit dem Job ist es halt so ne Sache.... wenn du aufs Auto angewiesen bist solltest du wissen daß die meisten erst so ab dem 7-10.Tag wieder Autofahren können. (In dieser Zeit entwickelt sich in der Regel ein Visus von 0,8). Solange würde ich auch Urlaub einplanen.

Ich möchte dir keine Angst machen, im Gegenteil , ich möchte dir nur ans Herz legen dich zu Informieren. Dann weißt du auch was auf dich zukommen kann.
Ich stehe dir zu allen Fragen gerne zur Seite.

Gruß
Yvonne
PRK im Sept.2007 in Heidelberg

HS
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Beitrag von HS » 17.11.2008, 12:42

Hallo paddah!

Ich hatte am 1. Oktober eine Lasek. Hatte mich auch auf eine Lasik eingestellt - musste mich aber dann wegen der knappen Hornhautdicke für die Lasek entscheiden. Für mich war aber immer klar, dass ich in Bezug auf die OP Methode auf die Empfehlung des Arztes verlasse. Informiert habe ich mich vorher über beide Methoden.
Details habe ich schon in anderen Threads geschrieben, aber für die Punkte die dich interessieren:
Ich hatte in Bezug auf Alergien angefragt, ob es Sinn macht darauf bei der Terminwahl Rücksicht zu nehmen. Ich bin auf Gräser, Bäume etc. allergisch. Lt. Auskunft meiner Klinik macht das nichts aus. Aber sicher besser du fragst bei dir auch noch mal nach.

Länger Urlaub: Ich hatte Gott sei Dank nach der LASEK noch 1,5 Wochen Urlaub und ich war froh drum! Die ersten 3 Tage konnte ich sowieso total vergessen. Am 3. Tag waren zwar die Schmerzen weg, aber die Augen noch ziemlich rot und gleich überanstrengt. Am 6. Tag war ich in der Firma, allerdings nur zu Besprechungen. Das war überhaupt kein Problem - aber am PC arbeiten oder etwas lesen ging nur zur Not. War mega anstrengend, weil sich die Konturen immer verchoben hatten, zudem Doppelbilder etc.
Wenn es also sein müsste, dann wäre es wohl gegangen, aber der Heilung ist es sicher nicht förderlich.
Auto gefahren bin ich nach einer Woche zum ersten mal. Es ging und ich hatte das Gefühl ausreichend zu sehen - in Bezug darauf, dass ich nichts/niemanden übersehe. Aber am Abend hätte man mich nirgends aussetzten dürfen wo ich mich nicht auskenne. Schilder lesen war totale Fehlanzeige!

Ansonsten bin ich mit der Lasek auch sehr zufrieden - aber es dauert wirklich etwas länger. Ich hab das für mich so gesehen: Was sind jetzt schon ein paar Tage mehr - bei einem langen Leben ohne Brille. Nur nichts übereilen, dem Körper möglichst viel Zeit zum Heilen geben!

Alles Gute
Harald

Donauwelle
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Beitrag von Donauwelle » 17.11.2008, 14:43

Hallo!

Ich bin immer noch von Lasek überzeugt und kann auch keine Schauermärchen erzählen.
Allerdings muss man sich doch darauf einstellen, dass das optimale Ergebnis nicht ganz schnell erreicht ist, und die vom Arzt erwähnten paar Tage Urlaub sind wirklich die unterste Untergrenze. Ich ging nach 10 Tagen wieder zur Arbeit (mit der Option auf 2 Wochen verlängern zu können) und es ging irgendwie. - Das hat aber bestimmt nichts mit problemlos zu tun. Wenig Probleme hatte ich vielleicht ab der 2. Woche; ziemlich (vielleicht sogar ganz) problemlos war es etwa ab der 3. Woche.

Wenn man aufs Auto angewiesen ist, kann man schon ein bisserl ein ungutes Gefühl haben. Bei mir war es tagsüber zwar schon theoretisch ab dem 3. oder 4. Tag möglich. Da hatte ich die notwendigen Sehwerte erreicht, aber es war halt noch ungewohnt. Nach 1 Woche war es tagsüber aber absolut problemlos. Besonders jetzt (Herbst/Winter) ist die Sonne meist nicht störend, falls man zu jener Personengruppe zählt, die lichtempfindlich ist. - Dafür wird es in der dunkleren Jahreszeit bei nächtlichen Autofahrten länger spannend. Nicht bei allen verschwinden nächtliche Sehstörungen rasch, und Autofahrten bei "Dunkelheit" sind leider in den Herbst- bzw. Wintermonaten häufiger.

Insbesondere wegen ev. Medikamentenallergie würde ich vor der OP mit dem Arzt sprechen. - Dass man eine OP bei bekannter Allergie z.B. auf div. Gräser in die Allergie freie Zeit verschieben soll, findet man immer wieder im Internet. - So wurde es mir auch vom Arzt erklärt.
Wichtig erscheint mir auch, dass du darauf achtest, nach der OP nur konservierungsmittelfreie Tränenersatzmittel verwendest, da es offensichtlich öfters Allergien gg. Konservierungsstoffe gibt.

Ich fand meine Lasek nicht besonders schlimm und hätte vor einer neuerlichen Lasek bestimmt keine große Angst mehr. Auf die leichte Schulter sollte man sie aber nicht nehmen, und auf "zeitliche Wunder" würde ich mich allerdings nicht verlassen. Ich würde also auf jeden Fall genug Urlaub einplanen und mir Gedanken machen, wie ich eine Autopause (deren Länge man vorher leider nicht weiß) über die Runden könnte.
LG
Donauwelle

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