@Maulwurf: Habe gestern pn an dich geantwortet (weil ich schon ahnte, dass die von dir gewählte Rubrik bei Glasbaustein nicht gut ankommen wird), hast du aber offenbar noch nicht entdeckt.
Dass das Risiko bei hoher Myopie ansteigt, hat Michel bereits erklärt. Für mich wäre noch interessant gewesen, bei welchen Komplikationen das Risiko deutlich ansteigt und um wie viel. Diese Auskunft konnte leider nicht zu meiner Zufriedenheit beantwortet werden.
Ich sehe nämlich einen sehr großen Unterschied, ob ein Problem beim Auftreten der Komplikation für immer bestehen wird, oder ob (bzw. in wie vielen Fällen) das Problem nach einer bestimmten Zeit wieder verschwindet. Wenn man nach der OP länger tropfen muss, weil die Augen trocken sind, oder wenn man nach der OP länger mit Blendung zu kämpfen hat, ist das lästig, wäre für mich aber kein Grund gewesen, meine OP nicht durchführen zu lassen(ich hatte mich allerdings für Lasek entschieden). Wenn damit zu rechnen ist, dass die Komplikation zum Dauerzustand wird, schaut alles schon ganz anders aus.
Wenn bei nicht besonders dicker HH mit zu hoher HH-Schwächung und ev. Folgen i.d. Zukunft zu rechnen ist, würde ich mir die OP doppelt überlegen, aber deine HH ist ja zum Glück eher dick.
Wie schon pn empfohlen, rate ich dir, noch vor der OP den Arzt mit sämtlichen Fragen zu löchern, die dir im Magen liegen. Wenn man sich halbwegs gut aufgeklärt fühlt, verschwindet auch die Angst vor der Ungewissheit.
Damit, dass man ab einer best. Fehlsichtigkeit in den sauren Apfel beißen muss, weil das Risiko höher ist, muss man wohl leben; aber man kann auch hoffen, dass wider Erwarten vieler Pessimisten alles klappt. - Ich hatte z.B. dieses Glück und wünsche es auch dir.
