Die Größe des Flaps selber ist ja unabhängig von der optischen Zone. Der Flap wird mit dem Mikrokeratom geschnitten (oder evtl. auch mit einem extra Temto-Laser), die optische Zone vom Laser bestimmt.
Eine ursprünglich zu kleine optische Zone kann wohl grundsätzlich einberechnet werden. Allerdings braucht der Arzt idealerweise sämtliche Unterlagen der ursprünglichen Behandlung (sollte also möglichst derselbe Arzt sein) sowie ausreichend Erfahrung mit Korrekturen.
Eine ursprünglich zu große optische Zone dürfte wesentlich weniger problematisch sein, denn es kann dann ja einfach in der Mitte abgetragen werden und der Rest zu einer Übergangszone gelasert werden. Eine zu große optische Zone ist ja auch an sich nur wegen der Hornhautdicke schlecht, ansonsten ergeben sich in der Regel keine weiteren Probleme damit.
ICL statt lasern-hab ein paar fragen u.brauche eure hilfe
Moderator: Frankyboy
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Donauwelle
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Hallo Bücherwurm!
Danke für die rasche Antwort.
Etwas ist mir noch ein bisschen unklar. Du hast geschrieben:
"Die Größe des Flaps selber ist unabhängig von der optischen Zone".
Bedeutet das etwa , dass unabhängig von der Pupillengroße und der Abtragung (incl. Übergangszone) immer ein Flap in der gleichen Größe geschnitten wird?
Ich wäre davon ausgegangen, dass immer ein möglichst kleiner Flap-Durchmesser gewählt wird. - Also bei kleiner Pupille und wenig Abtragung kleiner Flap; bei größerer Pupille bzw. höherer Abtragung (und größerer Übergangszone) --> größerer Flap.
Darum leuchtet es mir immer noch nicht ganz ein
, wie bei einem Flap, unter dem nicht mehr recht viel Spielraum (vom Durchmesser her gesehen) wäre, die optische Zone vergrößert werden könnte.
Müsste dann ev. erst wieder eine Oberflächenbehandlung gemacht werden?
Ginge das überhaupt nach einer Lasik?
Oder wäre es egal, wenn die nachträgliche Korrektur unter dem Flap größer ist und der Flap nicht mehr die komplette behandelte Fläche abdeckt? (Das kann ich mir aber eigentlich nicht recht vorstellen)
Oder wird einfach ein neuer, etwas größerer Flap geschnitten, wenn der alte wieder halbwegs angewachsen ist und die HH einen größeren Flap verschmerzen könnte?
Vielleicht weißt du auch da noch eine Erklärung. Danke.
Liebe Grüße
Danke für die rasche Antwort.
Etwas ist mir noch ein bisschen unklar. Du hast geschrieben:
"Die Größe des Flaps selber ist unabhängig von der optischen Zone".
Bedeutet das etwa , dass unabhängig von der Pupillengroße und der Abtragung (incl. Übergangszone) immer ein Flap in der gleichen Größe geschnitten wird?
Ich wäre davon ausgegangen, dass immer ein möglichst kleiner Flap-Durchmesser gewählt wird. - Also bei kleiner Pupille und wenig Abtragung kleiner Flap; bei größerer Pupille bzw. höherer Abtragung (und größerer Übergangszone) --> größerer Flap.
Darum leuchtet es mir immer noch nicht ganz ein
Müsste dann ev. erst wieder eine Oberflächenbehandlung gemacht werden?
Ginge das überhaupt nach einer Lasik?
Oder wäre es egal, wenn die nachträgliche Korrektur unter dem Flap größer ist und der Flap nicht mehr die komplette behandelte Fläche abdeckt? (Das kann ich mir aber eigentlich nicht recht vorstellen)
Oder wird einfach ein neuer, etwas größerer Flap geschnitten, wenn der alte wieder halbwegs angewachsen ist und die HH einen größeren Flap verschmerzen könnte?
Vielleicht weißt du auch da noch eine Erklärung. Danke.
Liebe Grüße
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buecherwurm
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Der Arzt kann die Größe des Flaps meist nur in einem sehr kleinen Bereich variieren (meist im Bereich 9-10mm Durchmesser, manchmal auch 8,5mm abhängig vom Hersteller) und somit ist im Grunde keine Anpassung an die optische Zone gegeben. Meist werden einfach von der Firma vorgegebene Standardeinstellungen verwendet, die für fast alle Patienten ausreichend sein dürften. Das ist auch schön in den Datenblättern der Hersteller ersichtlich z.B. http://www.eye-tech-solutions.com/cms/f ... ndular.pdfDonauwelle hat geschrieben:Bedeutet das etwa , dass unabhängig von der Pupillengroße und der Abtragung (incl. Übergangszone) immer ein Flap in der gleichen Größe geschnitten wird?
Für den Fall dass das Flap tatsächlich zu klein sein sollte gibt es auch Lösungen:
Ein neuer Flapschnitt unterhalb des bisherigen ist immer dann möglich sobald das alte Flap angewachsen ist. Ein Oberflächenverfahren auf einer Lasik ist auch möglich, kann aber problematisch werden wenn zu tief gelasert werden muss (Haze, Instabilität des alten Flaps wenn noch nicht großflächig angewachsen). Die Korrektur der falschen optischen Zone wird bei einem neuen Flapschnitt oder PRK/Lasek etc. allerdings schwieriger, da man dann in einer anderen Tiefe lasert als in der ursprünglichen OP...möglich ist es aber durchaus (z.B. über Wellenfrontsteuerung).
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Donauwelle
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- Registriert: 14.03.2008, 18:08
Hallo Bücherwurm!
Besten Dank für die ausführliche Beschreibung. - An dir ist wohl ein "Medizinmann"
verloren gegangen.
Das mit dem Flap betrifft mich ja nicht direkt, weil ich bereits eine LASEK hinter mir habe. Es hat mich einfach nur interessiert.
Wieso eine Korrektur einer zu kleinen optische Zone bei Lasek bzw. PRK problematischer sein sollte, leuchtet mir aber nicht ganz ein. Bräuchte man da nicht nur - vorausgesetzt die HH erlaubt es - die optische Zone vergrößern und eine neue Übergangshone "modellieren"? - Wie bei einer Erstbehandlung. - So hätte sich das der "kleine Maxi" vorgestellt
Oder meintest du vielleichteine Lasek bzw. PRK über der Lasik (also am Flap)?
Nochmals danke für deine Info und vielleicht weißt du auch diese Frage noch. Da meine OP ja schon lange, aber noch nicht endlos lange aus ist, und ich in einem Thread von Ron gelesen habe, dass Veränderungen nach der OP auch erst nach längerer Zeit zum Tragen kommen (wenn ich seinen Beitrag richtig interpretiert habe), könnte das - wenn es dumm läuft - für mich immer noch interessant werden.
Aber ich bin natürlich optimistisch, dass es so super bleibt wie bisher.
LG
Donauwelle
Ist es nicht interessant: Beim mir steht "kennt sich hier aus" - obwohl ich noch unzählige Fragen hätte; bei dir erst "Forumsbenutzer".

Besten Dank für die ausführliche Beschreibung. - An dir ist wohl ein "Medizinmann"
Das mit dem Flap betrifft mich ja nicht direkt, weil ich bereits eine LASEK hinter mir habe. Es hat mich einfach nur interessiert.
Wieso eine Korrektur einer zu kleinen optische Zone bei Lasek bzw. PRK problematischer sein sollte, leuchtet mir aber nicht ganz ein. Bräuchte man da nicht nur - vorausgesetzt die HH erlaubt es - die optische Zone vergrößern und eine neue Übergangshone "modellieren"? - Wie bei einer Erstbehandlung. - So hätte sich das der "kleine Maxi" vorgestellt
Oder meintest du vielleichteine Lasek bzw. PRK über der Lasik (also am Flap)?
Nochmals danke für deine Info und vielleicht weißt du auch diese Frage noch. Da meine OP ja schon lange, aber noch nicht endlos lange aus ist, und ich in einem Thread von Ron gelesen habe, dass Veränderungen nach der OP auch erst nach längerer Zeit zum Tragen kommen (wenn ich seinen Beitrag richtig interpretiert habe), könnte das - wenn es dumm läuft - für mich immer noch interessant werden.
Aber ich bin natürlich optimistisch, dass es so super bleibt wie bisher.
LG
Donauwelle
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buecherwurm
- Forums-Benutzer
- Beiträge: 43
- Registriert: 31.03.2008, 22:38
Nein ich meinte eine Lasek/PRK NACH einer Lasik. In dem Fall würde man nämlich bei der erweiterten Randzone unter Umständen (wenn mehr als die ca. 100um Flapdicke abgetragen werden müssen!) unter das Flap kommen. Des Weiteren ist bei Lasek nach Lasik eben dann eine wellenfrontgesteuerte oder topographiegesteuerte Behandlung sehr empfehlenswert.Donauwelle hat geschrieben:Wieso eine Korrektur einer zu kleinen optische Zone bei Lasek bzw. PRK problematischer sein sollte, leuchtet mir aber nicht ganz ein.
Eine Lasek nach einer Lasek mit erhöhter optischen Zone ist generell wenig problematisch, genauso eine Lasik nach einer Lasik wenn die HH-Dicke für ein neues Flap ausreicht bzw. das alte Flap wieder benutzt werden kann.
Bin tatsächlich kein Mediziner, aber durchaus gut informiert. Freut mich, dass ich dir helfen konnte.An dir ist wohl ein "Medizinmann" verloren gegangen.
Na gut das hängt ja nur von der Beitragszahl ab...Ist es nicht interessant: Beim mir steht "kennt sich hier aus" - obwohl ich noch unzählige Fragen hätte; bei dir erst "Forumsbenutzer".
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