Hallo,
da Hornhautdicke und Pupillengrösse noch gar nicht bekannt sind, besteht noch immer eine gute Wahrscheinlichkeit das dich eine andere Klinik mit Lasik oder Femto-Lasik direkt ans Ziel "Leben ohne Brille" bringen kann. Ich würde jetzt echt das weite suchen.
Ist die PRK-Methode die richtige Behandlung ?
Moderator: Frankyboy
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buecherwurm
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- Registriert: 31.03.2008, 22:38
PRK (analog zur Lasek und epi-Lasik) wird generell bis ca. -6 Dioptrien gemacht. Darüber gibt es ein höheres Haze-Risiko. Es ist trotzdem auch bei höheren Stärken eine Behandlung möglich, aber es muss entsprechend behandelt werden (vor Allem durch Augentropfen, evtl. auch Mitomycin C). In den USA wird auf jeden Fall sehr viel mit PRK gearbeitet und auch über -6 Dioptrien damit behandelt.
Die Aussage, dass man bei höheren Refraktionswerten nicht gleich auf 0 kommt ist legitim. Bei deinen Werten kommen durchschnittlich ca. 10-15% der Patienten nicht innerhalb die -0,5 bis +0,5 Dioptrien. Allerdings betrifft dieses Problem eigentlich alle Verfahren inklusive Lasik und Lasek.
Ein wichtiger Punkt ist aber, dass aktuelle, gut gewartete Lasergeräte und erfahrene Ärzte dieses Risiko erheblich mindern können (die Prozente sind nur ein Durchschnittswert!). Darum sollte insbesondere bei hohen Werten der Arzt genau ausgesucht werden.
Aus den eben genannten Gründen würde ich den Arzt noch nicht direkt verurteilen. Die Aussage, dass mit einer PRK der Fehler grundsätzlich nicht behoben werden kann ist schlichtweg falsch. Vielleicht wurden die nötigen Messungen auch durchgeführt aber die Sprechstundenhilfe hat die Unterlagen nicht zur Hand oder falsch interpretiert. Ich würde eher mal direkt mit dem Arzt sprechen.
Dass eine Nachkorrektur nötig ist musst du grundsätzlich einplanen bei der Sehstärke. Andere Kliniken bieten diese Relasik aber teils kostenlos an (bzw. berechnen grundsätzlich bei höheren Refraktionen etwas mehr um dieses Risiko abzudecken; siehe z.B. Care Vision). Evtl. ist dies auch Verhandlungssache...
Die Aussage, dass man bei höheren Refraktionswerten nicht gleich auf 0 kommt ist legitim. Bei deinen Werten kommen durchschnittlich ca. 10-15% der Patienten nicht innerhalb die -0,5 bis +0,5 Dioptrien. Allerdings betrifft dieses Problem eigentlich alle Verfahren inklusive Lasik und Lasek.
Ein wichtiger Punkt ist aber, dass aktuelle, gut gewartete Lasergeräte und erfahrene Ärzte dieses Risiko erheblich mindern können (die Prozente sind nur ein Durchschnittswert!). Darum sollte insbesondere bei hohen Werten der Arzt genau ausgesucht werden.
Aus den eben genannten Gründen würde ich den Arzt noch nicht direkt verurteilen. Die Aussage, dass mit einer PRK der Fehler grundsätzlich nicht behoben werden kann ist schlichtweg falsch. Vielleicht wurden die nötigen Messungen auch durchgeführt aber die Sprechstundenhilfe hat die Unterlagen nicht zur Hand oder falsch interpretiert. Ich würde eher mal direkt mit dem Arzt sprechen.
Dass eine Nachkorrektur nötig ist musst du grundsätzlich einplanen bei der Sehstärke. Andere Kliniken bieten diese Relasik aber teils kostenlos an (bzw. berechnen grundsätzlich bei höheren Refraktionen etwas mehr um dieses Risiko abzudecken; siehe z.B. Care Vision). Evtl. ist dies auch Verhandlungssache...
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Puh_der_Baer
- schaut sich noch um
- Beiträge: 8
- Registriert: 19.04.2008, 23:32
Die Sprechstundenhilfe hat nach Rücksprache mit dem Arzt, die Aussage, daß die erforderlichen Tests noch nicht erfolgt seien, gemacht. Weiß nicht wann die gemacht werden sollten.
Am 02.05. hätte ich ja schon den OP-Termin. Und vorher war kein Termin vereinbart.
Habe wie schon geschrieben, den Termin erst einmal abgesagt.
Werde mich zur zweiten Meinung mal an die Uniklinik wenden.
Gibt ja dort sogar ein Studienfach, was sich mit Augenlasern befasst.
Gruß Tino
Am 02.05. hätte ich ja schon den OP-Termin. Und vorher war kein Termin vereinbart.
Habe wie schon geschrieben, den Termin erst einmal abgesagt.
Werde mich zur zweiten Meinung mal an die Uniklinik wenden.
Gibt ja dort sogar ein Studienfach, was sich mit Augenlasern befasst.
Gruß Tino
Unmittelbar vor der OP natürlich. Hoffe ich jedenfalls für die Patienten.Puh_der_Baer hat geschrieben:Die Sprechstundenhilfe hat nach Rücksprache mit dem Arzt, die Aussage, daß die erforderlichen Tests noch nicht erfolgt seien, gemacht. Weiß nicht wann die gemacht werden sollten.
Am 02.05. hätte ich ja schon den OP-Termin. Und vorher war kein Termin vereinbart.
Womit klar ist, dass dieser Arzt dich in jedem Fall operiert hätte. Individuelle Risiken, wie sie insbesondere diesem Patientenselbsthilfe-Forum am Herzen liegen, scheinen ihn eher wenig zu interessieren.
Man sieht an diesem Beispiel übrigens sehr gut, dass eine gute türkische Klinik den deutschen Kliniken nicht unterlegen sein muss: Offenbar ist man in Deutschland - entgegen dem Artikel der Stiftung Warentest - auch nicht unbedingt gründlicher und pflichtbewusster, wenn es um Beratung und die Feststellung individueller Risiken geht.
.
Hallo Tino,
ich möchte Dir an erster Stelle Mut machen
.
Habe mir im März 2008 im Augenlaserzentrum Dresden die Augen lasern lassen.
Aufgrund der mir unzureichenden Voruntersuchungen war ich auch zunächst skeptisch,aber im nachhinein bin ich von der Professionalität des Arztes zu 100% überzeugt.
Ich habe sogar ein zweites Vorgespräch gefordert,da ich noch 1000 Fragen hatte.Er hat mir alles bis ins Detail erklärt.Ab diesem Moment wußte ich,dass ich die Laserung bei Herrn Dr.Knothe machen lasse.
Uniklinik kam für mich nie in Betracht.
Meine Ausgangswerte vor der OP
RA -8,00 -0,75 A 177 Grad
LA -9,00 -1,50 A 177 Grad
Bei mir wurde eine PRK durchgeführt.Eine Lasik kam nicht in Frage da meine Hornhautoberfläche durch jahrelanges Kontaktlinsentragen völlig zerstört war.
Das war sogar als Leihe verständlich dass es da Quatsch gewesen wäre die verbrauchte Hornhaut wieder draufzulegen.
Nach mittlerweile 6 Wochen haben sich meine Augen folgendermaßen entwickelt:
RA -0,75 - 1,75 A 43 Grad
LA -1,50 - 1,00 A 179 Grad
Übrigens war Dr.Knothe von Anfang an ehrlich zu mir indem er schon im Vorgespräch sagte dass er meine hohen Dioptrien nicht auf 0 korrigieren kann.
Also ich bin super zufrieden.
Noch ein Tip!
Nicht soooo viel im Forum lesen und sich in erster Linie auf die Ausagen des Arztes verlassen.
Gruß Carmina
ich möchte Dir an erster Stelle Mut machen
Habe mir im März 2008 im Augenlaserzentrum Dresden die Augen lasern lassen.
Aufgrund der mir unzureichenden Voruntersuchungen war ich auch zunächst skeptisch,aber im nachhinein bin ich von der Professionalität des Arztes zu 100% überzeugt.
Ich habe sogar ein zweites Vorgespräch gefordert,da ich noch 1000 Fragen hatte.Er hat mir alles bis ins Detail erklärt.Ab diesem Moment wußte ich,dass ich die Laserung bei Herrn Dr.Knothe machen lasse.
Uniklinik kam für mich nie in Betracht.
Meine Ausgangswerte vor der OP
RA -8,00 -0,75 A 177 Grad
LA -9,00 -1,50 A 177 Grad
Bei mir wurde eine PRK durchgeführt.Eine Lasik kam nicht in Frage da meine Hornhautoberfläche durch jahrelanges Kontaktlinsentragen völlig zerstört war.
Das war sogar als Leihe verständlich dass es da Quatsch gewesen wäre die verbrauchte Hornhaut wieder draufzulegen.
Nach mittlerweile 6 Wochen haben sich meine Augen folgendermaßen entwickelt:
RA -0,75 - 1,75 A 43 Grad
LA -1,50 - 1,00 A 179 Grad
Übrigens war Dr.Knothe von Anfang an ehrlich zu mir indem er schon im Vorgespräch sagte dass er meine hohen Dioptrien nicht auf 0 korrigieren kann.
Also ich bin super zufrieden.
Noch ein Tip!
Nicht soooo viel im Forum lesen und sich in erster Linie auf die Ausagen des Arztes verlassen.
Gruß Carmina
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