Sorgen vor einer OP

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Moderator: Frankyboy

Lacabe
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Sorgen vor einer OP

Beitrag von Lacabe » 03.04.2008, 17:43

Hallo,

ich habe mit 19 Jahren schon ziemlich schlechte Augen (links 5,5 sph, rechts 5,25 sph und eine Addition von 2,5). Deswegen überlege ich mir schon länger eine Laser-OP durchführen zu lassen.

Ich mache mir allerdings ziemliche Sorgen, da ich bis jetzt nur von örtlicher Betäubung und nie von einer leichten Vollnarkose gehört habe.
Ich bin von Natur aus bei ungewohnten Situation und Stress seh nervös. Leider äußert sich das bei mir nicht nur durch Schwitzen und Herzklopfen, sondern auch durch Heulen. ( Ich bin echt keine Heulsuse, mir ist in solchen Situationen auch überhaupt nicht zum Heulen, aber ich kann einfach nichts dagegen machen.)
Habe mir vorhin bei Youtube einige Lasik-OPs angesehen und dabei schon die Nervositätsanzeichen bekommen.
Ich mache mir große Sorgen, da ich weiß, dass ich während der OP ganz ruhig liegen muss und auch durch Zucken des Auges Schnitte danebengehen können. Ich weiß nicht, ob ich das kann und ob ich dann die Tränen zurückhalten kann (selbst wenn die Tränen nicht das Problem wären:Schluchzen usw. würde auch ruhiges Liegen unmöglich machen)

Hat jemand ähnliche Probleme und schon die OP hinter sich?

Viele Grüße und hoffentlich bald klüger Lacabe

singforfun
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Beitrag von singforfun » 03.04.2008, 18:43

Hallo Lacabe,

Du bekommst doch vor dem Eingriff eine Beruhigungstablette.

Eine Vollnakose "lohnt" sich für so einen schnellen Eingriff gar nicht.
Außerdem ist eine Vollnarkose ja auch nicht ohne Risiko.

Außerdem ist gar kein Narkosearzt vor Ort. Das würde die OP ja noch teurer machen.

Warum guckst Du Dir denn die Filme an? Du steigerst Dich da nur unnötig in was rein. Bis jetzt hat noch jeder geschrieben, der Eingriff ist nicht schlimm. Wenns betäubt ist, tut ja auch nix weh.
Und wenn man aufgeregt ist, wird Händchen gehalten, und der Doc erklärt auch während der OP jeden Schritt den er macht.

Du bist mit 19 Jahren ja noch sehr jung. Da können sich Deine Werte sowieso noch verändern. Also ich würde jetzt eh noch nicht lasern.

Laß Dich doch mal unverbindlich beraten, so daß Dir die Ängste genommen werden. Und dann weißt Du auch, ob Du überhaupt lasertauglich bist.

lg singforfun
ab jetzt ohne Brille

Donauwelle
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Beitrag von Donauwelle » 03.04.2008, 18:54

Servus!
Eine Narkose wäre auch nicht möglich, da man immer auf einen Punkt schauen muss. - Ich hab auch gefragt. :cry:

Eine Lasek habe ich hinter mir. Die OP war wirklich nicht der Rede wert. Wenn du wirklich Angst haben "willst" :wink: , dann nicht vor der OP, sondern eher, dass der absolute Erfolg in deinem Alter vielleicht nicht sehr lange halten wird. Bei der Lasek wäre - soviel ich weiß - auch eine kurze OP-Pause möglich.

Wie unangenehm eine Lasik ist, weiß ich nicht. Ein Absetzen ist aber - glaube ich - nicht, oder kaum möglich.

Wieso erkundigst du dich nicht bei einem Info-Abend, was passieren würde, wenn du wirklich heulen musst. Diese Abende gibt es sicher in der Nähe und sind gratis.

LG

nicole_
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Re: Sorgen vor einer OP

Beitrag von nicole_ » 03.04.2008, 19:30

Hallo Lacabe,
Lacabe hat geschrieben: ich habe mit 19 Jahren schon ziemlich schlechte Augen (links 5,5 sph, rechts 5,25 sph und eine Addition von 2,5). Deswegen überlege ich mir schon länger eine Laser-OP durchführen zu lassen.
In deinen jungen Jahren schon eine Addition?
Was versprichst du dir von einer OP?

An deiner Stelle würde ich mich mal über Funktionaloptometrie informieren. :wink:

lg
Nicole
Die Wissenschaft fängt eigentlich da an, interessant zu werden, wo sie aufhört.
(Justus von Liebig)

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Lacabe
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Beitrag von Lacabe » 03.04.2008, 21:19

Keine Ahnung warum ich schon so ne tolle Addition habe.
Meine Werte gehen seit fünften Lebensjahr stetig bergab. (Seltsam, da ich in meiner Verwandtschaft zwar Brillenträger habe, aber bei keinem ist es sehr dramatisch).
Ich bin fühle mich jetzt schon wie der kleine Maulwurf, wenn ich schwimmen bin oder meine Brille wegen Putzen oder so nicht aufhabe. ICh bin absolut hilflos, ich kann eigentlich die Brille nur ertasten, wenn ich sie suche (auch noch randlos). Ich laufe zwar ohne Brille gegen keine Wand, aber ich sehe alles total verschwommen, vielleicht in etwa so wie unter Wasser?!
Wenn die Verschlechterung weiter so geht, bin ich irgendwann ja kaum mehr sehfähig, ich hab mir gedacht, wenn ich jetz ne Laser-OP machen ließe, wäre ich wenigstens wieder in nem tolerablen Bereich. Dass sich das dann wohl wieder verschlechtern wird, is mir schon klar.
Gegen ne leichte Brille zum Autofahren o.ä. hab ich ja auch nix, ich will nur nicht völlig aufgeschmissen sein, wenn ich meine Brille grade mal nicht aufsetzen kann.
Andererseits ist die Aussicht auf (fast) vollständige Sehkraft natürlich schon verlockend, wenn ich mich noch 1-2 Jahre gedulde.

Zur Angst vor der OP: Angst selber habe ich davor nicht besonders. Diese Ärzte haben das schon tausende Male gemacht und der Eingriff dauert ja auch nicht lange.
Meine Sorge ist nur, ob ich in der Lage bin, so intensiv diesen Lichtpunkt zu fixieren und ob ich diese Zustände in den Griff bekomme.
Wie schon im ersten beitrag beschrieben, haben diese Zustände nicht zwingend was mit Angst zu tun, sondern mit Nervosität. Und das man nervös ist, ist ja bei ner OP 'normal' und auch durch ne Beruhigungstablette nicht auszuschalten (darüber habe ich jetzt übrigens auch schon oft gelesen, dass sie überhaupt nicht angeschagen hat).

Die Filme habe ich mir angeschaut, um mich selbst davon zu überzeugen, dass es nicht schlimm ist und dass ich weiß, worauf ich mich einlasse. Außerdem härte ich mich vielleicht irgendwann ab, wenn ich sie regelmäßig schaue, wer weiß.
Da sag ich dann irgendwann: Schon wiiiiieeeder ne Lasik!

Viele grüße Lacabe

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