Bin früh mit ca. 5 Jahren Kurzsichtig geworden. Diese Kurzsichtigkeit stieg bis zum 15 Lebensjahr auf -4,00dpt und einem leichten Astigmatismus auf beiden Augen.
Mit 19 entschied ich mich zu einer Lasik Operation (Werte sind ab dem 15 Lebensjahr bis zum 19ten exakt gleich geblieben!). Nach der Lasik Operation war die Seestärke links auf 90 Prozent und rechts auf 125%. Aufgrund massiver Probleme und Kopfscherzen entschied ich mich zu einer weiteren OP dabei stieg der Wert links auf 100%.
Die Probleme blieben. Massive Kopfschmerzen...Konzentratioinsschwächen usw.
Dies mache ich jetzt seid ca. 7 Jahren durch....etliche Ärzte in ganz Bayern abgefahren (Anfangs nur Ärzte die auch operieren!)....jeder sagte die OP ist sehr gut ausgeführt worden...keine Narben keine Trübungen usw. und vertrösteten mich.
Nun bin ich mit hängen und würgen mit meinem Studium fertig geworden. Jetzt bin ich täglich 8Std. und mehr am Computer und meine Symptome werden Tag für Tag stärker. Es vergeht kein Tag ohne Kopfschmerzen und Doppelbilder.
Aus diesem Grund bin ich in eine Seeschule da mein Augenarzt sagt einen WS kann von ca. 4dpt/m kann man ausgleichen.
In der Seeschule wurde der Wert bestätigt jedoch wies mich die Frau darauf hin dass sie vermutete ich habe noch einen seh sehr viel höheren Wert (vor allem in der Nähe). Sie machte den Test mit dem Kreuz...rotes licht (fällt mir gerade der Name nicht ein) und anschließend test mit abdecken der Augen und einem Prismastab. Das ganze dauerte eine gute halbe Std. danach ins Wartezimmer 1Std. mit Testbrille und danach nochmals Werte nachgeprüft.
Ergebnis: Links +0,5dpt -0,25 160° 2 Prismen und Rechts +0,25dpt 0,0 und ebenfalls 2 Prismen
Jetzt habe ich mir diese Brille machen lassen. Entlich kann ich wieder bisschen lesen. Jedoch gehen mir die Augen immer noch leicht über bzw. stellen sich in die Ferne scharf .
Jetzt habe ich mir die Brille machen lassen (meine 5 Brille seid der Op) und es ist etwas besser vor allem mit dem lesen. Aber mir verschwimmen immer noch leicht die Augen.
Wenn ich die Augen abwechselnd abdecke dann springt das Bild immer noch übereinander. Also mit linken Auge nach rechts und mit rechtem nach links.
In der Entfernung keine Probleme aber in der nähe z.B. Monitor "hüpfen" die Bilder doch noch ein paar Zentimeter hin und her.
Abschließend meine Frage, ist die Operation nicht zentrisch ausgeführt worden!? Sprich liegt das Zentrum nicht auf der optischen Sehachse!? ...laut der Aussage von meinem Augenarzt kann man das an dem "LandkartenAusdruck" sehen. Auf diesem sieht man dass alles grün bzw. dunkelgrün exakt zentriert auf dem Auge liegt.
Ich hoffe es kann mir jemand helfen, da ich so nicht weiter machen möchte....
Extreme Schwierigkeiten beim Sehen! evtl. Winkelfehlsichtig
Moderator: Frankyboy
Winkelfehlsichtigkeit nach Laser OP
Hallo BStar,
ich bin in den 90er Jahren mehrmals mit PRK und AK operiert worden. War kurzsichtig und hatte Astigmatismus. Nach der letzten OP 1998 konnte ich nicht mehr lesen. Sah alles doppelt. Mein Operateur sagte mir, dass ich eine Nahexophorie hätte und ich müßte mir eine Prismenbrille verschreiben lassen. Bis heute habe ich erhebliche Probleme mit dem Lesen. Bereits nach kurzer Zeit verschwimmen mir die Buchstaben und ich sehe alles doppelt.
Kann derzeit nur noch 4 Std. täglich am Computer arbeiten. Wenn es dich interessiert kann ich dir noch genaueres erzählen.
Grüße Josef
ich bin in den 90er Jahren mehrmals mit PRK und AK operiert worden. War kurzsichtig und hatte Astigmatismus. Nach der letzten OP 1998 konnte ich nicht mehr lesen. Sah alles doppelt. Mein Operateur sagte mir, dass ich eine Nahexophorie hätte und ich müßte mir eine Prismenbrille verschreiben lassen. Bis heute habe ich erhebliche Probleme mit dem Lesen. Bereits nach kurzer Zeit verschwimmen mir die Buchstaben und ich sehe alles doppelt.
Kann derzeit nur noch 4 Std. täglich am Computer arbeiten. Wenn es dich interessiert kann ich dir noch genaueres erzählen.
Grüße Josef
Winkelfehlsichtigkeit nach Laser OP
Hallo BStar,
erst mal Kopf hoch. Es gibt immer einen Weg sich aus einer schwierigen Situation zu befreien.
Ja wie war es bei mir. Ich war stark kurzsichtig und hatte einen hohen Astigmatismus jeweils ca. 4 Dioptrien. Ich war Brillenträger und hatte mit meiner Brille keine größeren Probleme. Anfang der 90er Jahre habe ich in Zeitschriften immer wieder mal gelesen, dass es neuartige Methoden zur Behebung von Kurzsichtigkeit gäbe - den Laser -. Eines Tages fragte ich meinen Augenarzt, ob er mir eine Laseroperation empfehlen würde. Mein Arzt verschaffte mir einen Termin bei dem deutschen Laserexperten schlechthin, Prof. Seiler Berlin. Ich vereinbarte einen Termin und fuhr mit meiner damaligen Freundin in die Bundeshauptstadt. Nach einer eingehenden Untersuchung versicherte mir der Professor, dass meine Augen gut geeignet für einen Lasereingriff seien. Ich wäre sogar ein Glückspilz, da die Operation, die etwa 6000 DM kosten würde, für mich kostenlos sei. Ich müßte lediglich für statistische Zwecke nach der OP ein paar Mal zu ihm nach Berlin reisen. Wie auch immer, am gleichen Abend lag ich auf seinem OP-Tisch und er laserte mein linkes Auge. Drei Tage nach der OP konnte ich nur noch etwa 30 % sehen. Prof. Seiler schickte mich nach Hause, mit den Worten, dass der Wundheilungsprozeß noch etwas andauere. Schlagartig war mein Vertrauen in den Professor und seinen Wunderlaser weg. Ich beschloss, das zweite Auge nicht operieren zu lassen und war der Meinung, dass ich ja noch ein "gutes" Auge hätte. Aber weit gefehlt. Der Dioptrieunterschied beider Augen war nach der OP so groß, dass es mir ständig schlecht, schwindelig und was noch alles war. Es begann eine Odysee zu weiteren Spezialisten quer durch die Republik. Als ich körperlich und psychisch fast am Ende war, hab ich mich schweren Herzens entschlossen, auch mein zweites Auge machen zu lassen. Zwischenzeitlich war Prof. Seiler in Dresden tätig, so fuhren war an die Elbstadt zur nächsten OP. Prof. Seiler erklärte mir, dass meine Augen nicht ganz optimal auf den Laser reagieren würden, sodass er mir den Restatigmatismus am linken Auge per Skalpell (astigmatische Keratotomie) beheben möchte. Gesagt getan. Wieder nach einer Zeit der Wundheilungsphase operierte er mir den Astigmatismus mit dem Skalpell am rechten Auge. Anschließend wurde die Kurzsichtigkeit am rechten Auge mit dem Laser, damals noch PRK (photorefraktive Keratotomie) behoben. LASIK war zu diesem Zeitpunkt noch in den Kinderschuhen. Nachdem die Kurzsichtigkeit meines linken Auges in der Zwischenzeit wieder zunahm, wurde 1998 mein linkes Auge nochmals mit PRK operiert. Nach der 5. und letzten OP konnte ich nicht mehr lesen. Ich sah alles doppelt. Der Prof. schickte mich in die Sehschule an der Uni. Dort stellte man ein Nahschielen (Nahexophorie) fest. Mit einem Attest, dass ich mir eine Prismenbrille besorgen sollte, schickte mich der Prof. nach Hause. Nach all den OP´s war mein Hirn so überbeansprucht, dass es keine Prismenbrille akzeptierte. In der Arbeit arbeitete ich teilweise einäugig. Am Wochenende trainierte ich meine Augen mit Fusionsübungen, so wie der Dompteur den Tiger in der Manege. Nach einiger Zeit gelang es mir ein paar Stunden doppelbildfrei zu arbeiten. Dies ging so einigermaßen gut bis 2004. Danach kamen die Doppelbilder wieder verstärkt zurück. Ich war am Ende meiner Kräfte. Wie ich es geschafft habe aus der schier auswegslosen Situation herauszukommen und wie es mir heute geht möchte ich Dir beim nächsten Mal schreiben.
Mich würde zunächst mal interessieren, wie Deine Geschichte aussieht. Wann und wo hast Du Dich operieren lassen. Wie waren Deine Ausgangswerte. Was machst Du konkret beruflich. Wie steht Dein soziales Umfeld zu Deinem Problem (Eltern, Arbeitskollegen).
Bist Du Männlein oder Weiblein?.
Bis Bald Grüße aus Oberbayern Josef
Eine Komunikation über private Nachricht funktioniert von meinem PC aus nicht so recht. Teile mir mal Deine Private E-Mail mit.
erst mal Kopf hoch. Es gibt immer einen Weg sich aus einer schwierigen Situation zu befreien.
Ja wie war es bei mir. Ich war stark kurzsichtig und hatte einen hohen Astigmatismus jeweils ca. 4 Dioptrien. Ich war Brillenträger und hatte mit meiner Brille keine größeren Probleme. Anfang der 90er Jahre habe ich in Zeitschriften immer wieder mal gelesen, dass es neuartige Methoden zur Behebung von Kurzsichtigkeit gäbe - den Laser -. Eines Tages fragte ich meinen Augenarzt, ob er mir eine Laseroperation empfehlen würde. Mein Arzt verschaffte mir einen Termin bei dem deutschen Laserexperten schlechthin, Prof. Seiler Berlin. Ich vereinbarte einen Termin und fuhr mit meiner damaligen Freundin in die Bundeshauptstadt. Nach einer eingehenden Untersuchung versicherte mir der Professor, dass meine Augen gut geeignet für einen Lasereingriff seien. Ich wäre sogar ein Glückspilz, da die Operation, die etwa 6000 DM kosten würde, für mich kostenlos sei. Ich müßte lediglich für statistische Zwecke nach der OP ein paar Mal zu ihm nach Berlin reisen. Wie auch immer, am gleichen Abend lag ich auf seinem OP-Tisch und er laserte mein linkes Auge. Drei Tage nach der OP konnte ich nur noch etwa 30 % sehen. Prof. Seiler schickte mich nach Hause, mit den Worten, dass der Wundheilungsprozeß noch etwas andauere. Schlagartig war mein Vertrauen in den Professor und seinen Wunderlaser weg. Ich beschloss, das zweite Auge nicht operieren zu lassen und war der Meinung, dass ich ja noch ein "gutes" Auge hätte. Aber weit gefehlt. Der Dioptrieunterschied beider Augen war nach der OP so groß, dass es mir ständig schlecht, schwindelig und was noch alles war. Es begann eine Odysee zu weiteren Spezialisten quer durch die Republik. Als ich körperlich und psychisch fast am Ende war, hab ich mich schweren Herzens entschlossen, auch mein zweites Auge machen zu lassen. Zwischenzeitlich war Prof. Seiler in Dresden tätig, so fuhren war an die Elbstadt zur nächsten OP. Prof. Seiler erklärte mir, dass meine Augen nicht ganz optimal auf den Laser reagieren würden, sodass er mir den Restatigmatismus am linken Auge per Skalpell (astigmatische Keratotomie) beheben möchte. Gesagt getan. Wieder nach einer Zeit der Wundheilungsphase operierte er mir den Astigmatismus mit dem Skalpell am rechten Auge. Anschließend wurde die Kurzsichtigkeit am rechten Auge mit dem Laser, damals noch PRK (photorefraktive Keratotomie) behoben. LASIK war zu diesem Zeitpunkt noch in den Kinderschuhen. Nachdem die Kurzsichtigkeit meines linken Auges in der Zwischenzeit wieder zunahm, wurde 1998 mein linkes Auge nochmals mit PRK operiert. Nach der 5. und letzten OP konnte ich nicht mehr lesen. Ich sah alles doppelt. Der Prof. schickte mich in die Sehschule an der Uni. Dort stellte man ein Nahschielen (Nahexophorie) fest. Mit einem Attest, dass ich mir eine Prismenbrille besorgen sollte, schickte mich der Prof. nach Hause. Nach all den OP´s war mein Hirn so überbeansprucht, dass es keine Prismenbrille akzeptierte. In der Arbeit arbeitete ich teilweise einäugig. Am Wochenende trainierte ich meine Augen mit Fusionsübungen, so wie der Dompteur den Tiger in der Manege. Nach einiger Zeit gelang es mir ein paar Stunden doppelbildfrei zu arbeiten. Dies ging so einigermaßen gut bis 2004. Danach kamen die Doppelbilder wieder verstärkt zurück. Ich war am Ende meiner Kräfte. Wie ich es geschafft habe aus der schier auswegslosen Situation herauszukommen und wie es mir heute geht möchte ich Dir beim nächsten Mal schreiben.
Mich würde zunächst mal interessieren, wie Deine Geschichte aussieht. Wann und wo hast Du Dich operieren lassen. Wie waren Deine Ausgangswerte. Was machst Du konkret beruflich. Wie steht Dein soziales Umfeld zu Deinem Problem (Eltern, Arbeitskollegen).
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