Femto-Lasik -> Halos, Starbursts, Bluterguss -> TLS?

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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apheX512
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Femto-Lasik -> Halos, Starbursts, Bluterguss -> TLS?

Beitrag von apheX512 » 15.01.2008, 12:39

Hallo,

habe mich am 13.12.2007 in Hamburg lasern lassen (Femto-Lasik). Rechts leichte Hornhautverkrümmung, beide Augen 1,25 Dpt. OP selbst war auf Grund der Fixierung und eines extrem langen Saugnapf-Drauflassens (ca. 3 bis 4 Minuten) recht unangenehm und schmerzhaft. Nach der OP sofort scharfe Sicht, jedoch halt erstmal Schleier, Halos und Starbursts zusammen mit der wohl üblichen Lichtempfindlichkeit. Am rechten Auge habe ich bis jetzt einen großen Bluterguss (auch aus größerer Entfernung zu erkennen), der sich eigentlich bis jetzt kaum verändert hat.

Zustand jetzt:

- Sehschärfe sehr gut (beide Augen auf 0 Dpt. laut Augenarzt, linkes Auge 125%, rechtes Auge 100%). (Der gelaserte Bereich leigt bei 8mm.)

- Halos um helle Flächen, besonders um Lichtquellen, aber auch um banale Dinge wie ein weisses Blatt Papier.

- störende Starbursts um Lichtquellen, speziell bei Scheinwerfern von Autos (Gegenverkehr). Habe versucht es als "normal" anzusehen, ist aber in dem Ausmaß absolut unmöglich. Weiterhin geht mir der Kontrast bei einem Blick in eine Lichtquelle verloren und ich werde praktisch Nachtblind.

- Sehr oft immer noch sowas wie ein "Film" auf dem Auge, den man wegblinzeln möchte. Nehme nach wie vor Artelac Advanced EDO und habe gemerkt, dass ich diesen "Film" durch das Tropfen regelrecht hervorrufe... Es ist, als hätte man nach dem Aufstehen Schlaf in den Augen UND es lässt sich auch wegblinzeln, kommt nur sofort wieder. Brauche aber trotzdem Tropfen, die die trockenen Augen benetzen. Habe mal mit Kochsalzlösung gegen den Film angespült und es klappt! Danach sehe ich augenblicklich klar, der Film ist weg, habe aber den Eindruck, dass kurz darauf meine Augen wieder trocken werden.

- Der Bluterguss ist nach wie vor da. Nun forschte ich nach, wodurch das kommen kann. Und siehe da: Angeblich, laut einer Schweizer Studie, darf der Saugnapf nicht über 60 Sekunden auf dem Auge gelassen werden, da sonst (tadaaa) Blutergüsse entstehen und man klar Gefahr läuft, TLS zu bekommen, was im Endeffekt, wenn überhaupt, nur durch eine langwierige Cortisonbehandlung gedämpft werden kann (laut der Quelle).


Insgesamt bin ich noch am Schwanken, ob das ganze eine Verbesserung darstellt: Ich sehe scharf, aber die Beeinträchtigungen, besonders bei Dämmerung, sind schon sehr krass. In Verbindung mit meinem Bluterguss und der Tatsache, dass dieser Saugnapf regelrecht Ewigkeiten draufgelassen wurde, habe ich nun die Befürchtung, dass es etwas Schlimmeres sein könnte... (TLS)

Bin ich vielleicht zu ungeduldig? Mache ich mir zu viele Gedanken? Ist TLS überhaupt eine Möglichkeit? Spielt das mit dem Saugnapf wirklich eine so große Rolle? Muss ich mir über den Bluterguss Gedanken machen?

Für jede Info und jede Erfahrung zu dem Thema wäre ich sehr dankbar, denn ich möchte nicht in die Situation geraten, dass ich zu spät handele.

Gruss,
Mathew

Lori
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Beitrag von Lori » 15.01.2008, 14:46

Hallo!
Hatte auf dem rechten Auge nach meiner OP (27.12.07) zwei Blutergüsse, die jetzt aber fast wieder weg sind. Der Körper braucht natürlich eine gewisse Zeit um sie ab zu bauen.

Ich benutze die Tränenflüssigkeit Hylo care. Sie enthält zusätzlich Dexpanthenol. Komme damit gut zurecht. Sind in der Apotheke nicht ganz billig, aber übers Internet günstiger zu beziehen.

Drücke Dir die Daumen, das sich nichts dahinter verbirgt.

Gruß Lori

Numakukn
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Beitrag von Numakukn » 30.01.2008, 08:34

Hi apheX512,

diese "3..4 Minuten" angesaugte Augen:.... Wie verteilte sich das auf die beiden Augen?
Waren das gefühlte Minuten oder woher weißt Du, dass das 3..4 Minuten waren? Was wurde denn in dieser Zeit gemacht?

Ich kann Dir zwar leider keine Tipps bez. Femto-Lasik geben, aber die 3..4 Minuten kommen mir doch recht auffällig vor.

Gruß
Numakukn

apheX512
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Beitrag von apheX512 » 30.01.2008, 10:08

Das war es ja gerade. Absolut gar nichts wurde gemacht. Man saugte erstmal die Augen fest und dann wurde untereinander über Operationstechniken und Spültechniken gequatscht (weil zwei der Ärzte sich noch nicht kannten), ein Arzt verliess kurz den Raum um etwas zu holen, etc. Der Eingriff selbst dauerte unter einer Minute, aber es verlief sonst nach dem Schema "wir saugen die Augen erstmal fest und dann sehen wir weiter, was wir brauchen". "Gefühlt" waren das, weil es so unangenehm war, locker 6 bis 7 Minuten Minuten. Aber da ich versuche objektiv zu bleiben, habe ich es schon auf 3 bis 4 Minuten heruntergeschraubt, die es auf jeden Fall waren und in denen meine Augen durch den Saugnapf ausgeknipst waren.

Zwischenstand ist bei mir jetzt folgender:

- Bluterguss rechts ist fast weg.

- Brauche nur noch sehr selten Augentropfen, das Trockenheitsproblem hat sich fast erledigt.

- Sehschärfe ist auf beiden Augen sehr gut und schwankt nicht mehr so massiv.

- Bei bestimmten Lichtverhältnissen sehe ich durch einen leichten, gräulich anmutenden "Kontrastschleier", fällt aber nur selten bewusst auf.

- Ich habe nach wie vor und unverändert Halos und Starbursts um Lichtquellen und helle Flächen wie weisse Häuserwände und das AUCH bei Tag (und bei Dunkelheit besonders)! Es kann mit der Größe der behandelten Region also nichts zu tun haben!

Hat mit letzterem Punkt irgendjemand Erfahrung?

Gruss,
Mathew

Glasbaustein
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Beitrag von Glasbaustein » 30.01.2008, 10:41

Nur eines dazu. Die Augen 3-4 Minuten festzusaugen ist auf jeden Fall nicht gut, gar nicht gut. Wohlgemerkt pro Auge. Immer davon ausgehend deine Zeitangaben gelten für ein Auge. Ist etwas verwirrend, wenn Du schreibst: "...Man saugte erstmal die Augen fest..." Es wird immer nur ein Auge angesaugt. Nie beide auf einmal. Das ist Standard und überall so.

Was waren denn das bloß für Pfuscher? Man kann überall nachlesen, dass die Blutzufuhr zum Auge durch den Saugvorgang unterbrochen wird und dass das maximal bis zu ca. 2 Minuten (aus dem Gedächtnis), aber wirklich maximal, pro Auge vertretbar ist.

Gruß, Matthias
[b]R[/b] (Sph) = -4,75 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 30
[b]L[/b] (Sph) = -5,50 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 165
Status: Noch ohne refraktive OP! [img]http://yelims3.free.fr/Jesuis/Opticien.gif[/img]

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