Lasik-Lüge -Beitrag bei Monitor (ARD)

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Moderator: Frankyboy

Maria1
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Re: Lasik-Lüge -Beitrag bei Monitor (ARD)... an Sandy.

Beitrag von Maria1 » 10.10.2003, 16:14

Hallo Sandy.

Tut mir leid das bei dir was schief gelaufen ist bei der OP. Sicher wäre es für uns noch vor der Entscheidung stehenden Patienten wichtig wenn du uns erzählen könntest, was denn bei Dir schief gelaufen ist. Wenn du darüber nicht im Forum sprechen möchtest, kannst du mich auch privat anmailen. Ich stehe auch vor der Entscheidung die Lasik machen zu lassen, allerdings nicht aus Schönheitsgründen, sondern damit ich meinen Beruf weiterhin gut ausüben kann.

Wie schlimm ist es ausgegangen? Aber du bist hoffentlich nicht erblindet, oder?

Bitte melde dich doch nachmal.
Vielen Dank und liebe Grüße von Maria.

Thierry
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Jeder Bericht sollte -objektiv- unter die Lupe genommen werd

Beitrag von Thierry » 10.10.2003, 16:20

Liebe Sandy,

ich verstehe Deine Äusserung. Du hast Recht. Es gibt in vielen Fällen eine Kehrseite an der Laser-Behandlung. Und, wie Du schön sagst, sollte jeder Interessierte sich vorstellen, wie es sein könnte. Doch, das ist schwer. Ich wünsche auch jeden, der/die sich für eine Behandlung interessiert, sich zuerst einmal vorstellen zu können, wie es sein kann, und wie es sein könnte wenn es "schlief" geht. Doch mit dieser Bitte sprechen wir eine Fähigkeit an, die unrealistisch ist. Wer hat schon die Fähigkeit, sich etwas vorzustellen, von dem man sich kein Bild machen kann, da man sowas oder ähnliches noch nie am eigenen Leibe erfahren/erlebt hat ??

Der Beste Weg, sich sowas vorzustellen, ist -wie von Rainer angesprochen- ein Besuch auf den Seiten (http://www.surgicaleyes.com/eyechart/eyechart.htm und http://www.surgicaleyes.com/visual_effe ... ffects.htm).

Aber, verlangen bzw. erwarten wir nicht zuviel, wenn wir alle Interessierten diesen Ratschlag geben ???

Ich bin offen für einen konstruktiven Meinungsausstausch. Vielleicht sollten wir (operierte Patienten) mal daran denken, welcher Weg der Beste ist, sich sowas vorstellen zu können, wenn wir Interessierten "vorwarnen" wollen.

Ansonsten, wollte ich Dir nur sagen, daß ich genauso positive als auch negative sehr kritisch unter die Lupe nehme, und bestimmt nicht der Einzige bin.

LG,
Thierry

Sandy

Re: Lasik-Lüge -Beitrag bei Monitor (ARD)... an Sandy.

Beitrag von Sandy » 13.10.2003, 12:16

Gott sei Dank bin ich nicht erblindet! Die OP des ersten Auges 1999 verlief gut; nicht hundertprozentig aus Optikersicht, aber für mich sehr zufriedenstellend. Nach der OP des zweiten Auges eine Woche später sah ich Doppelbilder, ausserdem war ein irregulärer Astigmatismus verursacht worden. Bin dann dieses Jahr nachgelasert worden (vorher ging es nicht, weil die Technik nicht vorhanden war), und jetzt ist es noch schlechter geworden. Ich habe eine Hornhautoberfläche wie ein Wellblechdach (senkrecht) und ein Koma (eine Delle vergleichbar mit einer Treppenstufe), die insbesondere die Anpassung von Kontaktlinsen sehr erschwert. Ausserdem wurde, obwohl eine Unterkorrektur angepeilt wurde, überkorrigiert, d.h. ich bin jetzt auf diesem Auge weitsichtig. Die beiden Augen sind jetzt sehr unterschiedlich, und das Sehen dadurch anstrengend.
Meine Werte waren vorher
R: 0 sph -3,75cyl/0 = 0,8
L: -0,25 sph -4,25cyl/5 0,7,
und jetzt +1,0 sph

Ich hatte übrigengenau die gleichen Empfindungen, die Gabriel Frahm in der Monitorsendung beschreibt.

Ich finde es nicht gut, wenn endlich mal jemand über seine negativen Erfahrungen berichtet, daß er dann so angegriffen wird. Ich habe ja sozusagen eine gute und eine schlechte Erfahrung und kenne daher beide Seiten.
Sandy

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