Hallo Leute,
Hab kürzlich gelesen, dass es bei PRK/LASEK innerhalb von 12 Jahren zu einer 50%igen Regression der Korrektur kommt. Das gilt wohl vor allem für höhere Korrekturen. Zusammen mit dem Haze-Risiko, Cortisontropfen, und weiteren Heilungsrisiken, wirft das doch wieder ein schlechteres Licht auf diese Methoden, finde ich.
Ein Haupgrund für PRK/LASEK gegen LASIK sind heute scheinbar Komplikationen beim Schneiden des Flaps, oder? Ob sich dass bald ändern wird, wenn der der Flap mit fs-Laser geschnitten wird? (siehe Thema "Gedanken zum Femtosekundenlaser")
Regression bei PRK/LASEK
Moderator: Frankyboy
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Pablo Picasso
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- Beiträge: 21
- Registriert: 28.03.2005, 13:15
- Wohnort: Ulm
interessante Frage.
Hi,
ich möchte mich ja auch einer Lasek unterziehen.
Die Frage ist, ob es negativ ist, wenn man nach 12 Jahren ne Regression hat. ich bin jetzt 33 und in 12 Jahren wäre ich 45. Da würde das dann ja gerade zum Einsetzen der Altersweitsichtigkeit kommen.
Aber mal im Ernst. Das Abwägen der Vorteile der einzelnen Verfahren ist echt kompliziert.
Wenn das Problem nur bei höheren Werten auftritt, dann wäre das keine Problem bei meiner Konstellation, da ich nur -1,75 Dpt habe.
Mal schauen, ob ich dazu noch was finde.
: Hallo Leute,
: Hab kürzlich gelesen, dass es bei PRK/LASEK innerhalb von 12 Jahren zu einer 50%igen Regression der Korrektur kommt. Das gilt wohl vor
allem für höhere Korrekturen. Zusammen mit dem Haze-Risiko, Cortisontropfen, und weiteren Heilungsrisiken, wirft das doch wieder ein schlechteres Licht auf diese Methoden, finde ich.
: Ein Haupgrund für PRK/LASEK gegen LASIK sind heute scheinbar Komplikationen beim Schneiden des Flaps, oder? Ob sich dass bald ändern wird, wenn der der Flap mit fs-Laser geschnitten wird? (siehe Thema "Gedanken zum Femtosekundenlaser")
ich möchte mich ja auch einer Lasek unterziehen.
Die Frage ist, ob es negativ ist, wenn man nach 12 Jahren ne Regression hat. ich bin jetzt 33 und in 12 Jahren wäre ich 45. Da würde das dann ja gerade zum Einsetzen der Altersweitsichtigkeit kommen.
Aber mal im Ernst. Das Abwägen der Vorteile der einzelnen Verfahren ist echt kompliziert.
Wenn das Problem nur bei höheren Werten auftritt, dann wäre das keine Problem bei meiner Konstellation, da ich nur -1,75 Dpt habe.
Mal schauen, ob ich dazu noch was finde.
: Hallo Leute,
: Hab kürzlich gelesen, dass es bei PRK/LASEK innerhalb von 12 Jahren zu einer 50%igen Regression der Korrektur kommt. Das gilt wohl vor
allem für höhere Korrekturen. Zusammen mit dem Haze-Risiko, Cortisontropfen, und weiteren Heilungsrisiken, wirft das doch wieder ein schlechteres Licht auf diese Methoden, finde ich.
: Ein Haupgrund für PRK/LASEK gegen LASIK sind heute scheinbar Komplikationen beim Schneiden des Flaps, oder? Ob sich dass bald ändern wird, wenn der der Flap mit fs-Laser geschnitten wird? (siehe Thema "Gedanken zum Femtosekundenlaser")
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Gast
Re: Regression bei PRK/LASEK
Hi,
das Haze-Risiko ist wohl nicht so hoch, "weitere Heilungsrisiken" sind eher deutlich geringer als bei der Lasik. Die heute erhältlichen Cortison-Präperate sind wohl eher nicht problematisch.
Die Komplikationen sind nicht nur beim schneiden, sondern auch später. Eine Hauptkomplikation sind die trockenen Augen mit allen Nebenwirkungen, die durch die Durchtrennung der Nervenbahnen auftreten können. Nicht zuletzt wird ein deutlich größerer Teil der Hornhaut geschwächt und zuallerletzt: was spricht gegen eine weitere OP in zehn Jahren? Aus meiner Sicht nichts und meine Hornhaut läßt noch mehrere zu...
das Haze-Risiko ist wohl nicht so hoch, "weitere Heilungsrisiken" sind eher deutlich geringer als bei der Lasik. Die heute erhältlichen Cortison-Präperate sind wohl eher nicht problematisch.
Die Komplikationen sind nicht nur beim schneiden, sondern auch später. Eine Hauptkomplikation sind die trockenen Augen mit allen Nebenwirkungen, die durch die Durchtrennung der Nervenbahnen auftreten können. Nicht zuletzt wird ein deutlich größerer Teil der Hornhaut geschwächt und zuallerletzt: was spricht gegen eine weitere OP in zehn Jahren? Aus meiner Sicht nichts und meine Hornhaut läßt noch mehrere zu...
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Gast
Re: Regression bei PRK/LASEK
Hi,
Stellt sich noch die Frage, wie hoch die einzelnen Risiken genau sind.
Trockene Augen sind auch bei PRK ein Problem. Vor allem bei höheren Korrekturen (was für beide Verfahren gilt). Ich würde gerne mal ein paar Studien sehen, die PRK und Lasik hinsichtlich trockene Augen vergleichen, und das in Abhängigkeit von den Ausgangswerten.
Für höhere Korrekturen (> 5 Dioptrien) scheint die Lasik insgesamt besser zu sein, da dann die Risiken der PRK (Haze, Regression, Vernarbung) stark ansteigen.
Nachlasern bei PRK dürfte gut möglich sein. Es wird auch vermutet, dass man die Heilungskomplikationen der PRK evtl. durch neue Medikamente besser in den Griff bekommt. Die Regression über Jahre bei hohen Ausgangswerten bleibt aber wohl ein Problem.
Stellt sich noch die Frage, wie hoch die einzelnen Risiken genau sind.
Trockene Augen sind auch bei PRK ein Problem. Vor allem bei höheren Korrekturen (was für beide Verfahren gilt). Ich würde gerne mal ein paar Studien sehen, die PRK und Lasik hinsichtlich trockene Augen vergleichen, und das in Abhängigkeit von den Ausgangswerten.
Für höhere Korrekturen (> 5 Dioptrien) scheint die Lasik insgesamt besser zu sein, da dann die Risiken der PRK (Haze, Regression, Vernarbung) stark ansteigen.
Nachlasern bei PRK dürfte gut möglich sein. Es wird auch vermutet, dass man die Heilungskomplikationen der PRK evtl. durch neue Medikamente besser in den Griff bekommt. Die Regression über Jahre bei hohen Ausgangswerten bleibt aber wohl ein Problem.
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Gast
Re: interessante Frage.
Hi,
Ich habe den Eindruck, dass die PRK bei niedrigen Werten zur Zeit sicherer ist als die Lasik. Das kommt wohl durch die Schnittkomplikationen der Lasik.
Ein Lasikarzt hat mir jedenfalls gesagt, dass bei der Einführung des fs-Lasers zum Flapschneiden, die Vorteile der Lasik überwiegen, unabhängig von den Ausgangswerten. Erwähnenswert ist wohl auch die Möglichkeit der Nachlaserns, die ja in ca. 10% der Fälle in Anspruch genommen wird.
Viele Details werden uns hier möglicherweise verschwiegen. Vielleicht ist der Verlust der Bowmanmembran bei PRK doch ein Problem. Schlieslich ist die Bowmanmembran sehr stabil und könnte wichtig sein zur Langzeiterhaltung der Oberflächenform der Hornhaut. Vielleicht kommt daher die Regression bei Prk.
Ich habe den Eindruck, dass die PRK bei niedrigen Werten zur Zeit sicherer ist als die Lasik. Das kommt wohl durch die Schnittkomplikationen der Lasik.
Ein Lasikarzt hat mir jedenfalls gesagt, dass bei der Einführung des fs-Lasers zum Flapschneiden, die Vorteile der Lasik überwiegen, unabhängig von den Ausgangswerten. Erwähnenswert ist wohl auch die Möglichkeit der Nachlaserns, die ja in ca. 10% der Fälle in Anspruch genommen wird.
Viele Details werden uns hier möglicherweise verschwiegen. Vielleicht ist der Verlust der Bowmanmembran bei PRK doch ein Problem. Schlieslich ist die Bowmanmembran sehr stabil und könnte wichtig sein zur Langzeiterhaltung der Oberflächenform der Hornhaut. Vielleicht kommt daher die Regression bei Prk.
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