Lasik nach Linsen-OP
Verfasst: 05.11.2011, 11:10
Hallo zusammen,
nachdem ich an beiden Augen im Juli eine Linsen-OP habe durchführen lassen und eine Restfehlsichtigkeit + HHV zurückblieb, habe ich mich nun im Augenzentrum Maus einer Lasik unterzogen um diese zu beheben.
Siehe auch:
http://augenlaser.operationauge.de/erfa ... 80-15.html
Zuerst muss ich sagen, das diese Nachkorrektur normalerweise 1000 Euro pro Auge kostet (hatte für die Linsen-OP schon 5200 Euro bezahlt), aber durch die Komplikationen und das bescheidene Ergebnis hat Herr Maus mir die Nachkorrektur "geschenkt". Dafür schon mal Daumen hoch!
Am Tag der OP wurden die Augen nochmal komplett gemessen und die Werte bestätigten sich (links -1,0 und -0,5 HHV, rechts -1,25).
Um 12 Uhr hatte ich Termin, um 14 Uhr lag ich unter dem Laser.
Beim rechten Auge gab es etwas Probleme beim Aufklappen des Flaps. Herr Maus musste mit seinem "Gerät" mehrere Versuche unternehmen, um den Flap abzulösen. Angeblich war das Epithel dort extrem dünn, so hieß es nachher. Deshalb entschied er auch, die Schutzkontaktlinse über Nacht bei diesem Auge drauf zu lassen.
Angeblich kommt dieses Phänomen nur bei Männern vor, bei Frauen so gut wie nie....
Zur OP an sich, muss man glaub ich keine Worte mehr verlieren....
Die ersten 3-4 Stunden waren nicht leicht. Starkes Brennen und Fremdkörpergefühl auf beiden Augen, links schlimmer als rechts (lag vielleicht an der Linse im rechten Auge). Normalerweise nehme ich selten Schmerzmittel, aber hier habe ich mir doch eine IBU eingefahren. So gegen 19:00 gings dann langsam und wir konnten eine Kleinigkeit essen gehen. Vor dem Schlafen habe ich mir dann noch sicherheitshalber die Augenklappen angelegt und die Schlaftablette genommen.
Am nächsten Morgen konnte ich auf dem linken Auge schon verdammt gut sehen, zwar nicht so kontrastreich, also leicht milchig, aber scharf. Rechts dafür recht unscharf mit leichtem Doppel/Geisterbild. Ich dachte, das muss an der Schutzlinse liegen.
Ab zur Nachkontrolle, dort kam ich erst zu Herrn Brunner, der mir die Schutzlinse entfernte und danach zum Sehtest.
Rechts ganz schlecht... Zwar konnte ich 100% erkennen, aber das hatte mehr mit raten als mit scharfem sehen zu tun. Ich würde es auf 60-70% schätzen
Links war ich bereits bei 100% knapp an der 125% und das ganze auch scharf.
Danach wieder zu Herrn Brunner, der mir erklärte, warum ich auf dem rechten Auge noch nicht so gut sehen würde, eben wegen des dünnen Epithels und an den momentan trockenen Augen, aber mit dem Heilungsprozess sollte das relativ schnell besser werden.
In der Tat ist es heute, also einen weiteren Tag später, auf dem rechten Auge etwas besser, bilde ich mir zumindest ein, trotzdem bin ich nach der ganzen Tortur nach den Linsenoperationen wieder etwas verunsichert. Warum ist das rechte Auge nicht gleich so gut wie das linke und kann ich den Aussagen von Herrn Brunner diesmal glauben?
Ich werde berichten...
Gruss
Lupo
nachdem ich an beiden Augen im Juli eine Linsen-OP habe durchführen lassen und eine Restfehlsichtigkeit + HHV zurückblieb, habe ich mich nun im Augenzentrum Maus einer Lasik unterzogen um diese zu beheben.
Siehe auch:
http://augenlaser.operationauge.de/erfa ... 80-15.html
Zuerst muss ich sagen, das diese Nachkorrektur normalerweise 1000 Euro pro Auge kostet (hatte für die Linsen-OP schon 5200 Euro bezahlt), aber durch die Komplikationen und das bescheidene Ergebnis hat Herr Maus mir die Nachkorrektur "geschenkt". Dafür schon mal Daumen hoch!
Am Tag der OP wurden die Augen nochmal komplett gemessen und die Werte bestätigten sich (links -1,0 und -0,5 HHV, rechts -1,25).
Um 12 Uhr hatte ich Termin, um 14 Uhr lag ich unter dem Laser.
Beim rechten Auge gab es etwas Probleme beim Aufklappen des Flaps. Herr Maus musste mit seinem "Gerät" mehrere Versuche unternehmen, um den Flap abzulösen. Angeblich war das Epithel dort extrem dünn, so hieß es nachher. Deshalb entschied er auch, die Schutzkontaktlinse über Nacht bei diesem Auge drauf zu lassen.
Angeblich kommt dieses Phänomen nur bei Männern vor, bei Frauen so gut wie nie....
Zur OP an sich, muss man glaub ich keine Worte mehr verlieren....
Die ersten 3-4 Stunden waren nicht leicht. Starkes Brennen und Fremdkörpergefühl auf beiden Augen, links schlimmer als rechts (lag vielleicht an der Linse im rechten Auge). Normalerweise nehme ich selten Schmerzmittel, aber hier habe ich mir doch eine IBU eingefahren. So gegen 19:00 gings dann langsam und wir konnten eine Kleinigkeit essen gehen. Vor dem Schlafen habe ich mir dann noch sicherheitshalber die Augenklappen angelegt und die Schlaftablette genommen.
Am nächsten Morgen konnte ich auf dem linken Auge schon verdammt gut sehen, zwar nicht so kontrastreich, also leicht milchig, aber scharf. Rechts dafür recht unscharf mit leichtem Doppel/Geisterbild. Ich dachte, das muss an der Schutzlinse liegen.
Ab zur Nachkontrolle, dort kam ich erst zu Herrn Brunner, der mir die Schutzlinse entfernte und danach zum Sehtest.
Rechts ganz schlecht... Zwar konnte ich 100% erkennen, aber das hatte mehr mit raten als mit scharfem sehen zu tun. Ich würde es auf 60-70% schätzen
Links war ich bereits bei 100% knapp an der 125% und das ganze auch scharf.
Danach wieder zu Herrn Brunner, der mir erklärte, warum ich auf dem rechten Auge noch nicht so gut sehen würde, eben wegen des dünnen Epithels und an den momentan trockenen Augen, aber mit dem Heilungsprozess sollte das relativ schnell besser werden.
In der Tat ist es heute, also einen weiteren Tag später, auf dem rechten Auge etwas besser, bilde ich mir zumindest ein, trotzdem bin ich nach der ganzen Tortur nach den Linsenoperationen wieder etwas verunsichert. Warum ist das rechte Auge nicht gleich so gut wie das linke und kann ich den Aussagen von Herrn Brunner diesmal glauben?
Ich werde berichten...
Gruss
Lupo