Relex OP bei Dr. Breyer

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

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Re: Relex OP bei Dr. Breyer

Beitrag von Loading » 05.08.2016, 16:01

http://augenlaser.operationauge.de/post ... ml#p186815

Selten habe ich mich durchweg so gut und kompetent behandelt gefühlt wie in der Praxis Dr. Breyer. Zusammen mit der modernsten Technik mit der dort behandelt wird, fühlte ich mich immer wohl und sicher, ich kann die Klinik mit gutem Gewissen jedem wärmstens ans Herz legen der hohe Ansprüche an die Qualität der Behandlung stellt, es geht ja immerhin um seine Augen, da sollte es nur das Beste sein :wink:

http://www.augenlasik-duesseldorf.de/de/

David1989
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SEHR LESENSWERT HERR HAAR!!!!!!!!! Sehen sie dort parallelen?

User mit einem Beitrag?, Gleicheraufbau des Beitrags und gleichen Floskeln !!!!

Meine Sicht ist durch die Behandlung miserabel! Ich hoffe das Geld macht Sie glücklich, was sie durch Patienten verdienen. Ich habe bevor ich mich für eine Smile Behandlung durchführen lassen hab auch die Artiekl von Herrn Dr. Breyer durchglesen, wieviel besser es sein soll. Danke nochmal. Ich danke ihnen dass sie dazu beigetragen haben, dass ich nun 60 Jahre mit einer beschissenen Sicht leben muss.

Das ist wirklich das aller letzte!!! Ich könnte die Decke hochgehen!

http://augenlaser.operationauge.de/post ... ml#p193299

Sie können mir ja dort entsprechend der aufgelisteten Punkte zeigen, dass ich unrecht habe. Gerne lass ich mich auf eine Diskussion ein. Sollten sie daran kein intresse haben kann ich nur davon ausgehen, dass sie wie alle anderen sich ein scheiß dreck für die Patienten intressieren. Hauptsache der Laden läuft. Es liegt in ihrer Hand.

Außerdem frag ich mich wirklich ob die Klinik von Dr. Beyer soviel besser ist als eine Kette. Auch diese Klinik beschäftiggt 9 Augenärzte und 3 weitere Operateure. Wie hoch ist die wahrscheinichkeit, dass man die Nachuntersuchung bei dem selben Arzt landet liegt somit bei 1/9 eine weitere Untersuchung liegt es bei 1/81.das sind ca 1,28 Prozent.

Dadurch das das bei meiner Klinik genau so ist lande ich jedes mal bei einem anderen Arzt und jedes mal kann man mir wieder nur mit halbherzigen Antworten geben. Ja nicht einen Arzt haben der eine emotonale Bindung zu einem aufbauen kann. :cry:

Hier vllt sollten Sie auch das hier lesen

augenlaser.operationauge.de/relex-smile-in-hamburg-am-26-05-16-t10145.html

Nehmen Sie es mir nicht übel. Vllt ist Dr. Beyer ja auch eine sehr guter Arzt, aber momentan hab ich nicht den Eindruck. Wie gesagt über einen Beitrag von ihnen bezüglich meiner Bedenken in dem genannten Theard würde ich mich freuen. :!: :!: :!:

sluther
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Re: Relex OP bei Dr. Breyer

Beitrag von sluther » 15.08.2016, 18:51

Hallo Loading,

auch ich gehöre seit vielen Jahren zum Team von Dr. Breyer und bin für die Kommunikation zuständig. Es tut mir aufrichtig leid, dass Sie schlechte Erfahrungen mit Ihrer Augenlaserbehandlung gemacht haben. Sie schreiben, Sie hätten sich auch auf unserer Website über das Verfahren informiert, entschieden sich dann aber für die Operation bei einer Augenlaserkette. So sehr ich Ihre Frustration über Ihr Sehvermögen verstehen kann: Ein solcher oder ähnlicher Fall wie der Ihre ist bei Dr. Breyer noch nicht vorgekommen.

Mit Ihrer Behauptung, der Patientenbericht über die gelungene SMILE-OP bei Dr. Breyer sei ein „Fake“, liegen Sie ebenso falsch wie in vielen anderen Punkten in Bezug auf Dr. Breyer, die Sie hier im Forum geäußert haben. Auf einige davon möchte ich hier gerne eingehen.

Die Komplikationen, die Sie beschreiben, deuten darauf hin, dass Ihr Operateur zu unerfahren war. Ich weiß, es ist kein Trost, aber viele Komplikationen bei SMILE sind auf mangelnde Erfahrung des Operateurs zurückzuführen. Die Präparation und das Herauslösen des Lentikels stellen höhere Anforderungen an einen Operateur als eine Femto-LASIK. SMILE ist deshalb hinsichtlich der Qualifikation des Operateurs durchaus mit einer Kataraktoperation vergleichbar. Da Dr. Breyer als einer der ersten Anwender weltweit auch als Trainer und Referent tätig ist, weiß er darum und betont immer wieder, dass die Erfahrung und Geschicklichkeit des Operateurs eine entscheidende Rolle bei ReLEx smile spielt. Komplikationen kommen bei erfahrenen Chirurgen sehr viel seltener vor, lassen sich gut managen und haben nur selten langfristige Folgen für den Patienten. (1,2, 3). Übrigens kann die Operationstechnik sogar dazu beitragen, dass sich die volle Sehkraft nach der Operation schneller ausbildet (4).

Es mag sein, dass es Laserketten gibt, deren Ärzte sich mehr als Verkäufer denn als Ärzte fühlen und daher unvollständig aufklären oder beschönigen, obwohl sie das Verfahren erst seit wenigen Monaten anbieten. Ich kann Ihnen jedoch versichern: Dr. Breyer gehört nicht dazu. Die über seine Operationen veröffentlichten Berichte und die Videos, die Sie hier oder auf der Website https://augenchirurgie.clinic finden, sind echt.

Als Spezialist für Refraktive Verfahren umfasst sein Therapiespektrum alle gängigen Laser- und Linsenoperationen sowie die Behandlung des Keratokonus, einer Hornhauterkrankung, die unter anderem eine Laserbehandlung ausschließt. Dr. Breyer hat bei vielen Patienten, die mit dem Wunsch einer Laserbehandlung zu ihm kamen, diese Diagnose gestellt und nicht gelasert, sondern die Erkrankung therapiert. Durch dieses Spektrum können sich seine Patienten darauf verlassen, eine individuelle Behandlungsempfehlung ohne Einschränkungen auf bestimmte Verfahren zu erhalten. Im Internet und in Broschüren klären wir zudem ausführlich über alle Verfahren und ihre Risiken sowie über Ausschlusskriterium auf, auch mit aktuelleren als den von Ihnen zitierten Literaturstellen. Mit Ausnahme der LASIK führen wir alle Verfahren auf Wunsch durch, wenn der Patient geeignet ist. Die Zufriedenheit unserer Patienten, die sich in den Empfehlungen bei Imedo oder Jameda widerspiegelt, ist daher auch echt.

Das Beratungsgespräch ganz bewusst an den Patientenfragen auszurichten ist keine „Verkaufsstrategie“, sondern aus unserer langjährigen Erfahrung sinnvoll. Es ist erwiesen, dass Patienten nur einen Teil dessen behalten, was der Arzt ihnen erklärt hat. Wer fragt, behält mehr. Wir raten unseren Patienten deshalb, sich Fragen zurechtlegen und beantworten diese. Die Frage nach Komplikationen gehört in der Regel dazu. Fragen, die erst nach dem Gespräch aufkommen, nimmt seine Assistentin, Frau Haar, entgegen, damit Dr. Breyer diese beantworten kann. Im Aufklärungsgespräch vor der Operation werden alle bekannten Komplikationen besprochen, auch wenn diese bei Dr. Breyer noch nie vorkamen, denn dazu ist ein Operateur gesetzlich verpflichtet. Eine schriftliche Aufklärung mit der Unterschrift des Patienten gehört in jede Patientenakte.

Dr. Breyer wendet ReLEx smile seit 2011 an. Seine Ergebnisse hat er regelmäßig auf internationalen Fachkongressen präsentiert und seine Erfahrungen z.T. auch publiziert. Insofern ist es auch falsch zu behaupten, seine Publikationen seien nicht „wissenschaftlich“. Nebenbei bemerkt: Dr. Breyer ist als Reviewer (Gutachter) für mehrere internationale wissenschaftliche Fachpublikationen tätig – das wäre nicht so, wenn er und sein Team sich nicht auf wissenschaftliches Arbeiten verstünden.

Zurück zu SMILE: Die guten Erfahrungen, die wir mit ReLEx smile gemacht haben in Bezug auf Sicherheit, Effektivität und Stabilität des Verfahrens wurden weltweit von vielen Anwendern bestätigt und können in der Literatur nachgelesen werden. Inzwischen wurden über 450 000 ReLEx smile-Prozeduren durchgeführt. Die ersten veröffentlichten 5-Jahres-Erfahrungen zeigen, dass es ein sicheres, effektiven und stabiles Verfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung ist.(5)

Zum Vergleich von ReLEx smile mit der Femto-LASIK: Der Vortrag von Dr. Kermani, auf den Sie sich beziehen, führt mehr Vorteile auf Seiten der Femto-LASIK an. Da Dr. Kermani die SMILE nicht anwendet, kann er das Verfahren nicht aus eigener Erfahrung bewerten. Eine Warnung vor ReLEx smile spricht er vor seinen Fachkollegen jedoch nicht aus. Diese wäre auch vor dem Hintergrund der bekannten Risiken und Nebenwirkungen, die durch den Flap bei einer LASIK oder Femto-LASIK verursacht werden, absolut unhaltbar. Hätte er dort behauptet, weniger Trockene Augen seien der einzige Vorteil von ReLEx smile, so hätte der anwesende Dr. Meyer aus Köln sicher widersprochen, da er ebenfalls zu den überzeugten Anwendern des flaplosen Verfahrens gehört. Im Forum zitieren Sie ihn aber mit genau dieser Aussage.

In der Liste der Femto-LASIK-Komplikationen, die Dr. Kermani aufführt, fehlt die Gefahr von Kindfingerverletzungen. Das sind Verletzungen, die durch eine Einwirkung von außen entstehen, z.B. bei einer Kontakt- oder Ballsportart und bei einem Autounfall, bei dem ein Airbag aktiviert wurde. Durch diese kann der Flap abgerissen oder verschoben werden. Das liegt daran, dass ein Flap nie mehr so fest anwächst wie vorher. Noch 7 Jahre nach der Femto-LASIK kann er mühelos angehoben werden, bis zu 10 Jahre nach einer LASIK ist eine solche Flap-Dislokation durch einen Unfall möglich. (6,7) Zwar wird die Möglichkeit ihn anzuheben gern als Vorteil dargestellt, weil es die Nachkorrektur erleichtert, für die Sicherheit des Patienten ist es jedoch schädlich.

Diese Risiken sind bei ReLEx smile ausgeschlossen, da der „Cap“, also die Hornhaut, die oberhalb des Lentikels, bis auf einen Schnitt von 2-4 mm unangetastet und somit stabil bleibt. Allein dieses Argument überzeugt Patienten, vor allem Sportler und Polizisten. Schauen Sie sich dazu gerne im Interview mit unserer Patientin Kim Frage 15 an, wo sie berichtet, dass sie sich kurz nach ihrer SMILE-Operation mit dem Auge an einem Karton verletzte – ohne Folgen: https://augenchirurgie.clinic/ueber-uns ... ngen/e-kim

Weitere Flap-assoziierte Risiken und Nebenwirkungen sind in der Literatur ausführlich beschrieben, Flapverschiebungen, Flapfalten, Reduktion der Hornhautstabilität und Trockene Augen, weil durch den Flapschnitt von rund 20 mm wichtige Hornhautnerven durchtrennt werden, die den Tränenfilm regulieren. Deshalb treten trockene Augen und reduzierte Hornhautsensibilät nach SMILE deutlich seltener auf als nach einem Flap-basierten Verfahren (8, 9): In einer aktuellen Metaanalyse (10), bei der 12 Studien mit insgesamt 1076 Augen untersucht wurden, stellten die Autoren fest, dass Patienten nach einer Femto-LASIK stärker unter trockenen Augen litten als nach einer SMILE. Insgesamt kamen die Autoren zu dem Ergebnis, dass beide Verfahren sicher, effektiv und vorhersagbar seien. Eine weitere Untersuchung zeigt, dass SMILE seltener Aberrationen verursacht als die Femto-LASIK.(11)

Patienten, die nach einer LASIK oder Femto-LASIK unter trockenen Augen leiden, kommen ja auch hier im Forum zu Wort. Sie fühlen sich durch diese Beschwerden in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt. Da vor allem Kontaktlinsenträger sowieso häufig unter trockenen Augen leiden, ist eine Femto-LASIK für sie also keine Option. Viele unserer Patienten mit Kontaktlinsenproblemen entscheiden sich deshalb für eine SMILE und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Die hier von Dr. Kermani im Forum geäußerte Aussage, dass die Vorteile der Femto-LASIK in allen Belangen wie Sicherheit, Zielgenauigkeit, Präzision, Vorhersagbarkeit und Stabilität deutlich überwiegen, ist aus unserer Sicht also nicht haltbar. Wir haben daher die angeführten Literaturverweise genauer geprüft. Diese weisen auf das Risiko eines Sogverlustes während der Laserung hin, bestätigen aber gleichzeitig, dass mit der Erfahrung des Operateurs diese Gefahr sinkt. Ein erfahrener Operateur ist zudem in der Lage, diese Komplikation, sollte sie doch vorkommen, gut zu managen.(2, 3)

Angeführt wird weiterhin der Fall eines Patienten, bei dem Epithelzellen unter den Cap eingewachsen sind nach einer schwierigen Lentikelentnahme.(12) Das ist bei uns noch nicht vorgekommen.

Zitiert wird weiterhin ein Bericht von einem Patienten, bei dem es nach SMILE zu einer Hornhautschwächung (Ektasia) kam. Er wurde operiert, obwohl die Topografie schon Anzeichen eines beginnenden Keratokonus zeigte.(13) Wie oben bereits erwähnt, hätte Dr. Breyer ihn nicht gelasert, sondern therapiert.

Aus Sicht eines erfahrenen Anwenders wie Dr. Breyer sind die weiteren von Dr. Kermani als Nachteile dargestellten Zusammenhänge nicht nachvollziehbar. So wird bei der Lentikelpräparation kein Eyetracker eingesetzt, weil dieser nicht notwendig ist aufgrund der Möglichkeit, das Konktaktglas beim Andockvorgang an das Auge präzise auszurichten. Da es – anders als bei manch anderen Lasern – nicht zu einem Black-out des Auges kommt, kann der Patient während des Laservorgangs einen Lichtpunkt fixieren. Die Zentrierung ist damit gewährleistet und in der Literatur wird SMILE die selbe Präzision bescheinigt, wie den flapbasierten Verfahren und dem Abtrag mit dem Excimerlaser MEL80. (14,15)

Und zu den Nebenwirkungen des Ansaugens: Diese treten sowohl nach LASIK durch den Saugring, als auch nach einer Femto-LASIK auf, bei der das Auge während der Präparation des Flaps mit dem Femtolaser angesaugt wird. Der VisuMax Femtosekundenlaser, mit dem SMILE durchgeführt wird, hat ein anatomisch geformtes Kontaktglas, das nur auf der Hornhaut aufsetzt und einen leichten Sog ausübt. Somit ist das Ansaugen im Gegensatz zur LASIK oder Femto-LASIK mit vielen anderen Lasern schmerzfrei und führt nur in seltenen Fällen zu harmlosen Blutungen. Auch der Augendruck wird nur minimal erhöht und es treten insgesamt weniger Nebenwirkungen auf als beim Ansaugen mit einem abgeflachten Kontaktglas. Hier unterscheiden sich die Verfahren also deutlich.

Was ist, wenn das Ergebnis nicht perfekt ist? Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit einer Re-SMILE – ohne Flapschnitt. Es muss also nicht zwingend eine Verfahren mit Flap durchgeführt werden.

Lieber Loading, ich hoffe die meisten der Punkte angesprochen zu haben. Wenn Sie weitere Informationen zum Vergleich der Verfahren möchten, empfehle ich Ihnen den Vortrag von Dr. Breyer "Die drei Generationen der Laser Vision Correction".

Gern biete ich Ihnen eine unverbindliche Untersuchung bei Dr. Breyer an. Vielleicht kann er oder einer unserer Operateure Ihnen ja doch helfen, Ihre Sehkraft zu verbessern. Wenn Sie interessiert sind, kümmere ich mich um einen Termin für Sie.

Ihre Sabine Luther

Literaturnachweise

1: Ramirez-Miranda A, Ramirez-Luquin T, Navas A, Graue-Hernandez EO. Refractive Lenticule Extraction Complications. Cornea. 2015 Oct;34 Suppl 10:S65-7. doi: 10.1097/ICO.0000000000000569. Erratum in: Cornea. 2015 Nov;34(11):e37. PubMed PMID: 26226476.

2: Osman IM, Awad R, Shi W, Abou Shousha M. Suction loss during femtosecond laser-assisted small-incision lenticule extraction: Incidence and analysis of risk factors. J Cataract Refract Surg. 2016 Feb;42(2):246-50. doi: 10.1016/j.jcrs.2015.10.067. PubMed PMID: 27026449.

3: Wong CW, Chan C, Tan D, Mehta JS. Incidence and management of suction loss in refractive lenticule extraction. J Cataract Refract Surg. 2014 Dec;40(12):2002-10. doi: 10.1016/j.jcrs.2014.04.031. Epub 2014 Nov 24. PubMed PMID: 25465685.

4: Kim JR, Hwang HB, Mun SJ, Chung YT, Kim HS. Efficacy, predictability, and safety of small incision lenticule extraction: 6-months prospective cohort study. BMC Ophthalmol. 2014 Oct 3;14:117. doi: 10.1186/1471-2415-14-117. PubMed PMID: 25280533; PubMed Central PMCID: PMC4192335.

5: Blum M, Täubig K, Gruhn C, Sekundo W, Kunert K S, 
Five-year results of Small Incision Lenticule Extraction (ReLEx SMILE), Blum M, et al. Br J Ophthalmol 2016;0:1–4. doi:10.1136/bjophthalmol-2015-306822

6: Khoueir Z, Haddad NM, Saad A, Chelala E, Warrak E. 
Traumatic flap dislocation 10 years after LASIK. Case report and literature review. J Fr Ophtalmol. 2013 Jan;36(1):82-6. doi: 10.1016/j.jfo.2012.03.004. Epub 2012 Dec 6. Review. PubMed
PMID: 23219507.

7: Kim HJ, Silverman CM. Traumatic dislocation of LASIK flaps 4 and 9 years after surgery. J Refract Surg. 2010 Jun;26(6):447-52. doi:10.3928/1081597X-20090710-03. Epub 2010 Jun 17. PubMed PMID: 20677731.

8: Denoyer A, Landman E, Trinh L, Faure JF, Auclin F, Baudouin C. Dry eye disease after refractive surgery: comparative outcomes of small incision lenticule extraction versus LASIK. Ophthalmology. 2015;122:669–76. doi: 10.1016/j.ophtha.2014.10.004

9: Ishii R, Shimizu K, Igarashi A, Kobashi H, Kamiya K. 
Influence of femtosecond lenticule extraction and small incision lenticule extraction on corneal nerve density and ocular surface: a 1-year prospective confocal, microscopic study J, Refract Surg. 2015 Jan;31(1):10-5. doi: 10.3928/1081597X-20141218-01. PubMed PMID: 25599538.

10: Shen Z, Shi K, Yu Y, Yu X, Lin Y, Yao K. Small Incision Lenticule Extraction (SMILE) versus Femtosecond Laser-Assisted In Situ Keratomileusis (FS-LASIK) for Myopia: A Systematic Review and Meta-Analysis. PLoS One. 2016 Jul 1;11(7):e0158176. doi: 10.1371/journal.pone.0158176. eCollection 2016.

11: Ganesh S, Gupta R. Comparison of visual and refractive outcomes following femtosecond laser- assisted lasik with smile in patients with myopia or myopic astigmatism. J Refract Surg. 2014 Sep;30(9):590-6. PubMed PMID: 25250415.

12: Thulasi P, Kim SW, Shetty R, Randleman JB. Recalcitrant Epithelial Ingrowth After SMILE Treated With a Hydrogel Ocular Sealant. J Refract Surg. 2015 Dec;31(12):847-50. doi: 10.3928/1081597X-20151111-09. Review. PubMed PMID:26653731.

13: Mattila JS, Holopainen JM. Bilateral Ectasia After Femtosecond Laser-Assisted Small Incision Lenticule Extraction (SMILE). J Refract Surg. 2016 Jul 1;32(7):497-500. doi: 10.3928/1081597X-20160502-03. PubMed PMID: 27400083.

14: Reinstein DZ, Gobbe M, Gobbe L, Archer TJ, Carp GI. Optical Zone Centration Accuracy Using Corneal Fixation-based SMILE Compared to Eye Tracker-based Femtosecond Laser-assisted LASIK for Myopia. J Refract Surg. 2015 Sep;31(9):586-92. doi: 10.3928/1081597X-20150820-03. PubMed PMID: 26352563.

15: Lazaridis A, Droutsas K, Sekundo W. Topographic analysis of the centration of the treatment zone after SMILE for myopia and comparison to FS-LASIK: subjective versus objective alignment. J Refract Surg. 2014 Oct;30(10):680-6. doi:10.3928/1081597X-20140903-04. PubMed PMID: 25291751.

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Re: Relex OP bei Dr. Breyer

Beitrag von Loading » 15.08.2016, 20:43

Sehr geehrte Frau Sabine Luther,

ich freue mich wirklich sehr, dass sie so eine ausführliche Antwort geschrieben haben und bin ihn dafür ausgesprochen dankbar. Auch das ich nun eventuelle ein Schritt näher bin herrauszufinden, wieso es zu so einem Dilema bei mir kommen musste.

Allerdings habe ich noch ein paar Fragen und Anmerkungen.

sluther hat geschrieben: Im Internet und in Broschüren klären wir zudem ausführlich über alle Verfahren und ihre Risiken sowie über Ausschlusskriterium auf, auch mit aktuelleren als den von Ihnen zitierten Literaturstellen.


Wo kann ich diese Aussagen finden? Und gehört dazu nicht auch der Auschluss von Patienten die eine größere Dunkelpupille als 6.5 haben? Wo schreiben sie etwas von den Nachteilen?
Das Beratungsgespräch ganz bewusst an den Patientenfragen auszurichten ist keine „Verkaufsstrategie“, sondern aus unserer langjährigen Erfahrung sinnvoll. Es ist erwiesen, dass Patienten nur einen Teil dessen behalten, was der Arzt ihnen erklärt hat. Wer fragt, behält mehr. Wir raten unseren Patienten deshalb, sich Fragen zurechtlegen und beantworten diese. Die Frage nach Komplikationen gehört in der Regel dazu.
Gehört dazu aber nicht auch die aufkärung darüber, dass man ein gesunderes Organ behandelt? Und es zu Komplikation kommen kann die nicht behandelbar sind, wie der Anstieg von Floatern? Oder die erschwere Nachbehandlung im vergleich zur PRK oder Femto-Lasik? Sowie gerinegre Erfahungswerte und die relativ kleine optische Zone?
Dr. Breyer wendet ReLEx smile seit 2011 an. Seine Ergebnisse hat er regelmäßig auf internationalen Fachkongressen präsentiert und seine Erfahrungen z.T. auch publiziert. Insofern ist es auch falsch zu behaupten, seine Publikationen seien nicht „wissenschaftlich“. Nebenbei bemerkt: Dr. Breyer ist als Reviewer (Gutachter) für mehrere internationale wissenschaftliche Fachpublikationen tätig – das wäre nicht so, wenn er und sein Team sich nicht auf wissenschaftliches Arbeiten verstünden.
Trozdem bin ich verwundert über die Aussage
Man könnte die Vorteile der RS auch provokativ zusammenfassen: kein
Flap, keine Komplikationen
Auch wenn geschrieben wird das es provokativ formuliert ist, so ist dies nicht richtig. Die Smile hat durchaus Komplikation. Eine solche Aussage würde das Ende des fortschrittes in der Refraktiven Chirugie bedeuten. Sei es durch mangelnde Erfahrung des Operateurs oder entsprechend folgende ...
suction-loss during surgery
epithelial abrasions
small tears at the incision site
difficult lenticule extraction
opaque bubble layer
perforated cap
cap tear
lenticule rupture
transient epithelial dryness
interface inflammation
diffuse lamellar keratitis (DLK)
corneal abrasion
corneal edema
interface infiltrates
loss of best corrected visual acuity
ghost images
blurred vision
haze
undercorrection
overcorrection
induced astigmatism
black spots
treatment decentration
corneal ectasia
irregular astigmatism
epithelial ingrowth
interface fluid
mud crack-type microfolds in the cap

In the SMILE group, 43 eyes (26.9%) had complications, including an epithelial defect (the most frequent), suction loss, opaque bubble layer, cap rupture, and lenticule rupture.
http://www.lasikcomplications.com/relex-smile.htm

Nur weil diese bei ihnen nicht vorgekommen sind heißt es ja noch lange nicht dass diese nicht auftretten könne.

Auch war es mir nicht bekannt, dass man in wissenschaftlichen Artikel personalpronomen verwendet.

Zudem wird nicht die behandelte optische Zone genannt oder das im Vergleich zu welchem Exicmerlaser die rede ist. Relevante Informationen werden für die Aussagekraft der Studie nicht genannt.



In der Liste der Femto-LASIK-Komplikationen, die Dr. Kermani aufführt, fehlt die Gefahr von Kindfingerverletzungen. Das sind Verletzungen, die durch eine Einwirkung von außen entstehen, z.B. bei einer Kontakt- oder Ballsportart und bei einem Autounfall, bei dem ein Airbag aktiviert wurde. Durch diese kann der Flap abgerissen oder verschoben werden.
Das wird allerdings sehr wohl angesprochen [12:31]
Ich stimme ihnen aber vollkommen zu, dass das ein großes Vorteil der Smile ist.



Zitiert wird weiterhin ein Bericht von einem Patienten, bei dem es nach SMILE zu einer Hornhautschwächung (Ektasia) kam. Er wurde operiert, obwohl die Topografie schon Anzeichen eines beginnenden Keratokonus zeigte.(13) Wie oben bereits erwähnt, hätte Dr. Breyer ihn nicht gelasert, sondern therapiert.
Es gibt jedoch auch Fälle, wo keine Anzeichen vorher erkennbar waren. Hier verweiße ich auf das Video von Dr. Kermani [12:35]


Und zu den Nebenwirkungen des Ansaugens: Diese treten sowohl nach LASIK durch den Saugring, als auch nach einer Femto-LASIK auf, bei der das Auge während der Präparation des Flaps mit dem Femtolaser angesaugt wird.
Es stimmt also, dass es beim Ansaugen des Auges zu einem anstieg von Floaters kommen kann? Bisher wurde dies immer dementiert. Besonders bei hohen myopien habe ich von einer auftrittswahrscheinlichkeit von um bis zu 33% gelesen.


Ich bin ihnen wirklich sehr dankbar für ihre ausführliche Antwort und die fachliche Auskunft. Jedoch finde ich es schade, dass sie den folgenden Punkten keine Aufmerksamkeit geschenkt haben.

-Zykoloroation

-Nachbehandlung incl. den Erfahrungswerten und Aussichten. (Ich habe gelesen, dass eine Nachbehandlung mit PRK zu extremer Haze führt, wenn man vorher eine Smile Behandlung hatte)

- Die optische Zone, welche maximal 6.5 ist

- Nachteile! Alles was Vorteile hat hat auch Nachteile.

Und auch finde ich es schade, dass diese Äußerung erst nach massiver Kritik an der Glaubwürdigkeit des hier geschrieben Erfahrungsbericht kam. Allerdings muss man ihnen sehr hoch anrechnen, dass sie sich dazu bekennen aktiv in diesem Forum unterwegs zu sein. Das zeigt wie wichtig ihnen diese Community ist :wink: und wie sehr diese geschätzt wird.


Über eine Auskunft bezüglich der noch offenen Punkte würde ich mich freuen.
Zuletzt geändert von Loading am 16.08.2016, 16:16, insgesamt 3-mal geändert.

Donauwelle
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Re: Relex OP bei Dr. Breyer

Beitrag von Donauwelle » 15.08.2016, 21:09

Hallo Frau Luther, schön, dass sich hier im Forum wieder einmal jemand zu Wort meldet, der mit der Materie vertraut ist.

Zwei Fragen sind mir zu ihrem ausführlichen Text spontan eingefallen.

1. Bei Smileys werden weniger Aberrationen festgestellt, als bei Femto-Lasik:
Wie ist das erklärbar? Wäre es auch möglich, dass dieses Ergebnis so ausfiel, weil die Smile-Testpersonen zufällig einen besseren Tränenfilm hatten, oder würde ein "Ausgleich durch den Tränenfilm" das Ergebnis des Diagnosegeräts nicht beeinflussen?


2. Smile lässt sich mit den Ergebnissen des MEL 80 vergleichen:
Das bedeutet dann, dass Patienten, die z.B. mit dem Allegretto Eye Q oder dem EX500 operiert worden wären, in vielen Fällen ein besseres Ergebnis zu erwarten hätten?

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Nett wäre auch, wenn Sie oder ein anderer Insider die Vorteile und ev. Nachteile von Wellenfrontbehandlungen schildern könnten und die Unterscheidung Wellenfront gesteuert bzw optimiert in einfachen Worten erklären könnten. Diskussionen über dieses Thema sorgen immer wieder für Verwirrung
LG
Donauwelle

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