FEMTO-LASIK bei Frau Dr. Lege in der ALZ München Dez. 2007

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1 Monat nach der OP

von Brille-Ade! » 30.01.2008, 23:31

-------------------------------------1,5 MONATE NACH DER OP-------------------------------------

Liebe Leser,

da meine OP jetzt 7 Wochen her ist (sie war am 13.12.2007), möchte ich euch kurz berichten, wie es mir so ergangen ist:

Nachdem ich Weihnachten und Silvester sehr gut überstanden hatte (ich habe selber gefeuerwerkelt und viel Rauch abbekommen --- alles bestens), bin ich am 2.1.2008 für 10 Tage in den Urlaub. Sandstrand und Sonne waren überhaupt kein Problem. Auch in der Nacht war die Sicht scharf und es gab keine Lichthöfe. Das Klima tat meinen Augen so gut, dass ich in der Zeit nur einmal täglich getropft habe. Manchmal sogar gar nicht. Vorsichtshalber habe ich aber nach jedem Mal, wo ich Meerwasser oder Wasser aus dem Pool in die Augen bekam, getropft. Es gab auch keine Probleme beim Jetski fahren oder beim Reifenrutschen und Schwimmen.

Bei der Rückkehr nach Deutschland, habe ich den Unterschied in der Luft gemerkt und ich tropfe jetzt regelmäßig einmal täglich. Ich denke, damit kann ich derzeit prima leben und ich schätze, dass ich es im Frühjahr dann ganz einstellen kann. Nur bei langen Flügen muss ich öfters tropfen, aber das merkt man recht gut, weil man müde wird. ;)

Schwimmen im Schwimmbad hier in München war ebenfalls kein Problem und für mich eine tolle Erfahrung: Endlich sehen, wohin man schwimmt. Endlich sehen, wer einem entgegen kommt und wie schnell derjenige ist. :)

Morgen bin ich das erste Mal snowboarden und schon sehr gespannt...

Alles in allem, kann ich nur sagen, dass alles wunderbar und plangemäß verläuft. Die nächste Untersuchung ist dann im März. Dann melde ich mich wieder.

Ganz viele liebe Grüße an euch alle!

von nicole_ » 21.12.2007, 17:00

Brille-Ade! hat geschrieben:
Der Professor ist über 60, alterssichtig und hat um die 4 Dioptrien. Die Brille braucht er nur zum Autofahren, denn Lesen und Arbeiten kann er ohne. Und da er dies die meiste Zeit des Tages tut, ist für ihn eine OP nicht von Nutzen, außerdem stört ihn die Brille, die er schon seit 60 Jahren hat, nicht.
Naja......mit 4 Dioptrien in der Brille wegen Kurzsichtigkeit kann man OHNE Brille kaum noch etwas anderes machen, ausser lesen. :wink:
Ich frage mich, wie er ohne Brille arbeitet.......das hätte ich seinerzeit mit "nur" 3 Dioptrien nicht wirklich gut gekonnt ohne Sehhilfe.

lg

von Brille-Ade! » 21.12.2007, 15:54

Vorab möchte ich mich noch persönlich bei den "Machern" (Ideengeber, Besitzer, Admins, Moderatoren, Schreiber & Leser) dieses Forums bedanken. Es hat mir sehr geholfen und trägt auch sehr zum Informationsaustausch bei. VIELEN DANK EUCH ALLEN! :)


-------------------------------------8. TAG NACH DER OP-------------------------------------

Hallo ihr Lieben,

ich war heute bei der zweiten Nachuntersuchung, eine Woche nach der OP und meinen Augen geht es blendend. Sie fühlen sich nicht besonders trocken an und die nächtlichen Halos sind ausgeblieben. Die Tropfen und das Gel habe ich schon vor 3 Tagen abgesetzt und nehme nur noch die Ersatztränen (circa 4 bis 5 Mal täglich), die ich mir in der Apotheke geholt habe. Am besten sind die ohne Konservierungsstoffe mit Hyaluronsäure, wie mir Frau Dr. Lege heute noch bestätigte.

Auto fahren geht prima, tägliches 8-stündiges Arbeiten am Computer geht super, Sport darf ich wieder und ebenfalls mit offenen Augen duschen. Das freut mich am meisten, nachdem ich mir gestern böse das Knie am Wasserhahn in der Duschbadewanne angestoßen habe und es heute seltsame Farben und Formen annimmt. Tja, blindes Füße waschen auf einem Bein ist wohl ziemlich dämlich... :D


-------------------------------------BRILLE VON PROF: DR. NEUHANN-------------------------------------

Natürlich habe ich die Frage zur Brille von Prof. Dr. Neuhann gestellt und von Frau Dr. Lege ausführlich beantwortet bekommen. Anbei nochmals DANKE für ihre Zeit:
Der Professor ist über 60, alterssichtig und hat um die 4 Dioptrien. Die Brille braucht er nur zum Autofahren, denn Lesen und Arbeiten kann er ohne. Und da er dies die meiste Zeit des Tages tut, ist für ihn eine OP nicht von Nutzen, außerdem stört ihn die Brille, die er schon seit 60 Jahren hat, nicht. Es hat also nichts mit den Risiken zu tun, denn bei ihm fällt einfach der Grund weg, den die meisten, die sich operieren lassen, haben. Bei mir war es z.B. der Sport und dass ich keine Kontaktlinsen tragen konnte. Bei einem SEK-Beamten war es z.B. der Beruf, als er sich seine 0,25 hat weglasern lassen, die ihn störten... usw.
Prof. Dr. Neuhann hat aber z.B. seine eigene Tochter operiert, die in den 20gern ist. Und viele andere, die in der ALZ arbeiten, wurden ebenfalls vom Team operiert.

Frau Dr. Lege würde sich übrigens jederzeit selbst lasern lassen, wenn sie eine Sehschwäche hätte; sie denkt sogar über eine OP bei einer nahenden Altersweitsichtigkeit nach (AcuFocus Presbyopie-Implantat).

So, nun sind wir alle wieder um ein paar Infos reicher und beruhigter. :)


In diesem Sinne "FROHE WEIHNACHTEN EUCH ALLEN" und jederzeit eine gute Sicht. :)



P.S: In der Zwischenzeit habe ich noch von einem Arbeitskollegen (Simon) meines Mannes gehört, dass seine Lasik in London vor einem Monat ebenfalls bestens verlaufen ist. Also sind es mittlerweile 7 Menschen (mit mir), die sich haben lasern lassen und bei denen bis dato keiner Probleme hatte.

von Brille-Ade! » 17.12.2007, 11:53

Hallo liebe Leser,

ich werde bezüglich Prof. Dr. Neuhann mal nachfragen. Es ist aber davon ab bekannt, dass Ärzte selber schlechte Patienten sind und mehr als ungern selbst zum Arzt gehen. Und da man sich noch nicht selber lasern kann... :)

Es kann aber auch sein, dass er einfach alterweitsichtig ist und das kann man ja bekanntlich noch nicht lasern lassen.
Aber bevor zuviel spekuliert wird, werde ich am Freitag gerne nachfragen und euch selbstverständlich Bericht erstatten. Ich persönlich habe ihn noch nicht live gesehen und weiß nicht, ob er die Brille nur auf den Fotos auf hat.


Keine OP ist risikolos und das sollte jeder vorher wissen. Man muss seine Risiken selber einschätzen und gut abwägen. Ich habe für mich bis dato richtig entschieden und kenne persönlich jetzt (Jan, Waltraud, Dawn, Jane, Mitsportlerin, Freundin von Kerstin) 5 Leute, also 6 mit mir, die sich haben lasern lassen (3 davon in München, der Rest in Europa, Nord- und Südamerika) und es nicht bereuen und bis dato auch keine Folgeschäden haben. Die älteste OP liegt über 10 Jahre zurück.


@Gabi
Ich würde ungern alleine eine OP durchstehen und mir generell immer seelische Unterstützung mitnehmen (damit Du dich auch wirklich erholst und die Augen die ersten Stunden zulässt). Es ist schwierig dir da zu etwas zu raten, denn ich weiß ja nicht, wie weit du von der ALZ weg wohnst und wie stark deine Sehschwäche ausgeprägt ist. Vorab würde ich in jedem Fall abklären, wo du bei dir zu Hause hingehen kannst, solltest Du dich unwohl fühlen (telefonisch ist immer ein Arzt 24h zu erreichen). Vielleicht kannst du ja auch ein paar Tage Urlaub dranhängen und dann nach den kritischen ersten Tagen abreisen. Die Hornhaut schließt sich ja nach 5 bis 10 Tagen bzw. ist soweit verheilt, dass dann Entzündungen mehr als unwahrscheinlich sind (so sagte man es mir jedenfalls).


-------------------------------------4. TAG NACH DER OP-------------------------------------

Heute geht es wieder besser als gestern. Ich werde jetzt ein paar Stunden arbeiten, aber immer wieder Pausen einlegen und die Augen schließen, damit ich sie nicht überanstrenge. Ich meide bewusst klimatisierte Räume und die kalte Winterluft und lüfte regelmäßig. Und der liebgewonnene Karottensaft (würg) steht immer noch auf der Speisekarte ganz hoch im Kurs. Ich trinke ihn seit über 1 Woche morgens zum Frühstück und esse viele Karotten zwischendurch.

Re: ALZ München

von nicole_ » 17.12.2007, 06:41

Gabilein hat geschrieben: ps. wieso trägt denn der Prof. Neuhann eine Brille
Es gibt viele Augenärzte (niedergelassene mit eigener Praxis und in den Kliniken), die selbst eine Brille tragen und sich nicht lasern lassen.
Und ich denke, die haben ihre Gründe. :wink:

lg
Nicole

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