Lasik nach Linsen-OP

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Re: Lasik nach Linsen-OP

von Lupo67 » 11.11.2011, 11:59

Freitag 11.11., eine Woche nach Lasik:
Seit heute nehme ich keine Cortison Tropfen mehr :-), Ich hoffe, das es jetzt stetig besser wird, denn irgendwie lähmen die Tropfen die Augen etwas, sind aber notwendig, damit keine Infektionen entstehen.

Stand heute:
Linkes Auge: tagsüber sehr gut, manchmal gefühlt über 100%, Nachts jedoch noch deutlich schwächer, Halos sind nach wie vor vorhanden und Kontrast ist noch nicht optimal.

Rechtes Auge: tagsüber vielleicht eine Spur besser als vor einer Woche, aber sehr schwankend, immer noch unscharf mit leichten Doppelbildern, was vor allem beim lesen ab einer bestimmten Entfernung auffällt. Gefühlt vielleicht bei 70-80%
Nachts nochmal deutlich schlechter.

Wahrscheinlich liegt das schlechtere sehen nachts auch noch daran, das ich den ganzen Tag am PC sitze und die Augen zum Abend dann ziemlich angestrengt sind, vielleicht auch noch trockener als morgens, trotz Tropfen..

Mal sehen wie sich das bis zum nächsten Freitag entwickelt, sollte es dann rechts noch nicht deutlich besser geworden sein, werde ich mal im Augenzentrum anrufen und nachfragen....

Gruss
Lupo

Re: Lasik nach Linsen-OP

von Lupo67 » 07.11.2011, 23:34

Montag 07.11. 4. Tag nach der Lasik:

Ausser unglaublich trockenen Augen und manchmal eine Art Überanstrengungsgefühl, wahrscheinlich durch die beiden unterschiedlichen Augen, keine Veränderung.
Linkes Auge tagsüber sehr gut, Nachts noch etwas kontrastarm und Blendempfindlich
Rechtes Auge tagsüber deutlich schlechter als das linke, relativ unscharf und leichtes Ghosting, Nachts Katastrophe.

Im Moment muss ich noch bis einschließlich Donnerstag 5x täglich Isopto-Max tropfen zwischdurch jede Menge Tränentropfen, trotzdem zwickts und drückts häufiger, vor allem im rechten Auge...

Ich weiss, es ist erst der 4. Tag, trotzdem muss ich mich bemühen Geduld zu haben.

Es kann doch nicht sein, das eines der besten Augenzentren für Lasik es nicht schafft eine kleine Kurzsichtigkeit von 1,5 Dioptrien zu beheben... :(

...ich will es nicht hoffen.

Lasik nach Linsen-OP

von Lupo67 » 05.11.2011, 11:10

Hallo zusammen,
nachdem ich an beiden Augen im Juli eine Linsen-OP habe durchführen lassen und eine Restfehlsichtigkeit + HHV zurückblieb, habe ich mich nun im Augenzentrum Maus einer Lasik unterzogen um diese zu beheben.
Siehe auch:
http://augenlaser.operationauge.de/erfa ... 80-15.html

Zuerst muss ich sagen, das diese Nachkorrektur normalerweise 1000 Euro pro Auge kostet (hatte für die Linsen-OP schon 5200 Euro bezahlt), aber durch die Komplikationen und das bescheidene Ergebnis hat Herr Maus mir die Nachkorrektur "geschenkt". Dafür schon mal Daumen hoch!

Am Tag der OP wurden die Augen nochmal komplett gemessen und die Werte bestätigten sich (links -1,0 und -0,5 HHV, rechts -1,25).
Um 12 Uhr hatte ich Termin, um 14 Uhr lag ich unter dem Laser.
Beim rechten Auge gab es etwas Probleme beim Aufklappen des Flaps. Herr Maus musste mit seinem "Gerät" mehrere Versuche unternehmen, um den Flap abzulösen. Angeblich war das Epithel dort extrem dünn, so hieß es nachher. Deshalb entschied er auch, die Schutzkontaktlinse über Nacht bei diesem Auge drauf zu lassen.
Angeblich kommt dieses Phänomen nur bei Männern vor, bei Frauen so gut wie nie....
Zur OP an sich, muss man glaub ich keine Worte mehr verlieren....

Die ersten 3-4 Stunden waren nicht leicht. Starkes Brennen und Fremdkörpergefühl auf beiden Augen, links schlimmer als rechts (lag vielleicht an der Linse im rechten Auge). Normalerweise nehme ich selten Schmerzmittel, aber hier habe ich mir doch eine IBU eingefahren. So gegen 19:00 gings dann langsam und wir konnten eine Kleinigkeit essen gehen. Vor dem Schlafen habe ich mir dann noch sicherheitshalber die Augenklappen angelegt und die Schlaftablette genommen.

Am nächsten Morgen konnte ich auf dem linken Auge schon verdammt gut sehen, zwar nicht so kontrastreich, also leicht milchig, aber scharf. Rechts dafür recht unscharf mit leichtem Doppel/Geisterbild. Ich dachte, das muss an der Schutzlinse liegen.

Ab zur Nachkontrolle, dort kam ich erst zu Herrn Brunner, der mir die Schutzlinse entfernte und danach zum Sehtest.
Rechts ganz schlecht... Zwar konnte ich 100% erkennen, aber das hatte mehr mit raten als mit scharfem sehen zu tun. Ich würde es auf 60-70% schätzen
Links war ich bereits bei 100% knapp an der 125% und das ganze auch scharf.

Danach wieder zu Herrn Brunner, der mir erklärte, warum ich auf dem rechten Auge noch nicht so gut sehen würde, eben wegen des dünnen Epithels und an den momentan trockenen Augen, aber mit dem Heilungsprozess sollte das relativ schnell besser werden.

In der Tat ist es heute, also einen weiteren Tag später, auf dem rechten Auge etwas besser, bilde ich mir zumindest ein, trotzdem bin ich nach der ganzen Tortur nach den Linsenoperationen wieder etwas verunsichert. Warum ist das rechte Auge nicht gleich so gut wie das linke und kann ich den Aussagen von Herrn Brunner diesmal glauben?
Ich werde berichten...
Gruss
Lupo

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