von presbyop » 19.06.2006, 19:28
blizzard hat geschrieben:
Seriöse Laserkliniken, die ihre Patienten nicht erst am Tag des Eingriffs zum erstenmal sehen, geben den Patienten Tropfen, die zur Infektionsvorbeugung genommen werden. Darüber hinaus werden Patienten mit Infektionen nicht operiert
Fälle einer Infektionsübertragung von einem Auge ins andere über die Klinge sind gänzlich unbekannt. In neueren Studien müsste ich erst recherchieren.
Stulting berichtete schon in der Studie von 1999 von zwei Fällen.
blizzard hat geschrieben:
Kalibrierte Präzisionsklingen werden strengen Qualtätskontrollen unterzogen und in vielen Laserkliniken vor dem Einsatz unter einem Mikroskop kontrolliert. Die Wahrscheinlichkeit, daß man mit einer defekten Klinge operiert wird, ist kleiner als die Wahrscheinlichkeit eines Defekts beim Femto-Laser.
Seit vor einigen Jahren ein bekannter und seriöser Hersteller Keratomklingen auslieferte, die zwar steril, nicht jedoch von Schleifsäure befreit waren, glauben zumindest die Menschen mit einer dadurch verursachten Verätzung der Hornhaut nicht emhr an deren Unfehlbarkeit. Die Fälle verliefen alle nicht so berauschend, in einem mir bekannten davon wurde auch eine Keratoplastik fällig.
blizzard hat geschrieben:
Eine Klinge für beide Augen hat den Vorteil, daß der zweite Schnitt mit der gleichen Klinge in der Regel einen etwas dünneren Flap liefert. Man kann somit bei höheren Kurzsichtigkeiten, die für die einzelnen Augen unterschiedlich sind, das Auge mit der höheren Kurzsichtigkeit als zweites behandeln und somit noch ein wenig Hornhautgewebe sparen.
Fuzzy logic im OP halte ich nicht für begrüßenswert. Die Behandlung eines jeden Auges ist ein separater Eingriff und sollte auch so behandelt werden. Alle mir bekannten seriösen und erfahrenen refraktiven Chirurgen behandeln stets das gleiche Auge zuerst, nicht einmal das linke und einmal das rechte. Wenn man mit so etwas erstmal das Chaos bei seinem Assistenzpersonal verbreitet, ist m. E. reproduzierbare Ergebnisqualität im OP nicht mehr zu gewährleisten.
[quote="blizzard"]
Seriöse Laserkliniken, die ihre Patienten nicht erst am Tag des Eingriffs zum erstenmal sehen, geben den Patienten Tropfen, die zur Infektionsvorbeugung genommen werden. Darüber hinaus werden Patienten mit Infektionen nicht operiert
Fälle einer Infektionsübertragung von einem Auge ins andere über die Klinge sind gänzlich unbekannt. In neueren Studien müsste ich erst recherchieren.[/quote]
Stulting berichtete schon in der Studie von 1999 von zwei Fällen.
[quote="blizzard"]
Kalibrierte Präzisionsklingen werden strengen Qualtätskontrollen unterzogen und in vielen Laserkliniken vor dem Einsatz unter einem Mikroskop kontrolliert. Die Wahrscheinlichkeit, daß man mit einer defekten Klinge operiert wird, ist kleiner als die Wahrscheinlichkeit eines Defekts beim Femto-Laser.[/quote]
Seit vor einigen Jahren ein bekannter und seriöser Hersteller Keratomklingen auslieferte, die zwar steril, nicht jedoch von Schleifsäure befreit waren, glauben zumindest die Menschen mit einer dadurch verursachten Verätzung der Hornhaut nicht emhr an deren Unfehlbarkeit. Die Fälle verliefen alle nicht so berauschend, in einem mir bekannten davon wurde auch eine Keratoplastik fällig.
[quote="blizzard"]
Eine Klinge für beide Augen hat den Vorteil, daß der zweite Schnitt mit der gleichen Klinge in der Regel einen etwas dünneren Flap liefert. Man kann somit bei höheren Kurzsichtigkeiten, die für die einzelnen Augen unterschiedlich sind, das Auge mit der höheren Kurzsichtigkeit als zweites behandeln und somit noch ein wenig Hornhautgewebe sparen.[/quote]
Fuzzy logic im OP halte ich nicht für begrüßenswert. Die Behandlung eines jeden Auges ist ein separater Eingriff und sollte auch so behandelt werden. Alle mir bekannten seriösen und erfahrenen refraktiven Chirurgen behandeln stets das gleiche Auge zuerst, nicht einmal das linke und einmal das rechte. Wenn man mit so etwas erstmal das Chaos bei seinem Assistenzpersonal verbreitet, ist m. E. reproduzierbare Ergebnisqualität im OP nicht mehr zu gewährleisten.