Femto-LASIK - Funktionsweise - optischer Effekt

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von berliner_andy » 29.09.2007, 11:27

Hallo,
deine Auseinandersetzung mit der Thematik finde ich gut. Lasik stellt immer ein Risiko da - egal ob Femto oder normal. Ich hatte im Juni eine Epi-Lasik und bin absoluter Anhänger der Oberflächenmethode, trotz der damit einhergehenden zeitlich begrenzten längeren Heilungsphase und Schmerzen. Momentan gibt es noch keinen Vorteil der Femtobehandlung gegenüber der normalen Lasik, auch wenn sie sich verbessert hat. Bald werde ich einen umfangreichen Erfahrungsbericht einstellen, sobald ich meine letzte Nachuntersuchung hatte.

Gruß berliner_andy

von stareyes » 27.09.2007, 11:02

neo3380 hat geschrieben:Hallo Zusammen,



Ich hab an meinen Augen schon so extem rumgerieben und es ist nix passiert. Kann mit nicht vorstellen das dieses Flap verruscht...
Und wenn eine so extreme Einwirkung aufs Auge kommt dass der Flap sich löst, hätte vielleicht ein gesundes (eine Auger ohne Flap) auch schaden davon getragen.

.

Grüße
neo3380
Wie gesagt, die biomechanische Eigenschaften sind ganz gut. Es stimmt, dass ein Auge ohne Flap auch Schaden davon traegt( z.B Netzhautablosung).

Es ist mehr der juristische Sachverhalt: Der Flap ist vom Arzt verursacht und ist" ein Eingriff in die korperliche Unversehrtheit." Wenn sich dies loest, kann u.U. der Arzt zur Verantwortung gezogen werden. Deshalb weigern sich manche Aerzte, sich eine Lasik bei einem Boxer oder Polizeibeamten durchzufuehren

Relasik

von stareyes » 27.09.2007, 08:59

Der Flap sitzt gut fest. Es werden spezielle Instrumente benoetigt zum Flap anheben. Auch wird das schon lange wieder zugewachsene Epithelium an einer bestimmten Stelle bearbeitet um das anheben des Flaps zu ermoeglichen.(kann nicht verbalisieren) Ich kan kratzen sagen, aber es ist kein richtiges kratzen.Ein zwicken bis zu etwa 2 Tage nach Relasik ist deshalb moeglich.


Wie schon gesagt. trotz nachweislich gute biomechanische Eigenschaften weiss man zu wenig ueber die tatsaechlichen Eigenschaften des Flaps

von Glasbaustein » 27.09.2007, 08:44

neo3380 hat geschrieben:..., konnte der Arzt das Flap fast nicht anheben!

Ich kann die Aufregung wegen des Flap nicht verstehen.
Du sagst es ja selbst: "Fast nicht anheben". Schließlich ist es aber dennoch gelungen. Was ja beweist, dass der Flap auch nach langer Zeit noch replatzierbar, also nicht fest angewachsen ist. Z. B. nach einer starken Kraftanwendung, wie im Falle eines Boxhiebes eben auch.

Andererseits will ich auch nicht bestreiten, dass die Festigkeit des Flaps nach 2 Jahren, möglicherweise auch schon lange vorher, für den alltäglichen Gebrauch völlig ausreicht (sorgloses Reiben der Augen, etc.), der Flap also fest genug sitzt. Das kann man anhand deiner, und der Erfahrung anderer Operierter, eben auch sagen. Zumindest kann man das immer wieder hier und in anderen Foren lesen.

Von Aufregung um das Thema kann aber nicht die Rede sein, finde ich. Es ist einfach ein Punkt der nicht verschwiegen oder verharmlost werden sollte.

von justwatchin » 26.09.2007, 22:53

IMHO ist ja die (neue) Oberfläche ausschlaggebend für die Brechkraft. Und die ist ja nun anders gewölbt (siehe OrbScans)...

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