Man wisse noch nicht genau woher eine schlechte Nachtsicht komme...
Ist es nicht "beruhigend", dass der Großteil der Laseroperationen klappt, obwohl man eigentlich nur Versuchskaninchen ist
Ist es nicht ebenso "beruhigend", dass viele Ärzte Pupillenmessungen vornehmen (naja, manche Ärzte schätzen eher), obwohl bei mehreren Messungen oft stark abweichende Ergebnisse geliefert werden und man noch nicht einmal weiß, warum die Nachtsicht manchmal überraschend gut, und manchmal überraschend schlecht wird.
Manche Ärzte - z.B. auch mein Erstoperateur - vertreten die Ansicht, dass die opt. Zone nicht so groß sein muss wie die Dunkelpupille, weil der äußere Teil der Pupille für´s Sehen nicht sehr wichtig ist.
Mag sein, dass diese für viele Patienten zutrifft; meine Erfahrung hat leider anderes gezeigt. Wenn bei Dämmerung oder Dunkelheit die Pupille die "Auslaufzone" erreicht treten mit großer Wahrscheinlichkeit Sehprobleme auf.
Die Vergrößerung der opt. Zone auf einer Seite (bei einem anderen Arzt) brachte bei mir z.B. deutliche Besserung.
Ich denke, es wird schon seinen Grund haben, dass die vorsichtige Gruppe von Ärzten zu einer opt. Zone tendiert, die ausreichend groß ist.
Ich würde die OP daher nur mehr bei einem Arzt durchführen lassen, der glaubhaft versichert, dass er die opt Zone (also excl. Übergangsbereich) mind. i.d. Größe der Dunkelpupille lasern kann. Auf Aussagen wie "Randbereich ist meist nicht relevant ...." würde ich mich nicht mehr einlassen. Schließlich weiß man erst im Nachhinein, ob man zu den "angeblich wenigen Patienten" zählt, die bei zu kleiner opt. Zone Probleme bekommen.
Man weiß auch nicht, wie sensibel man auf Aberrationen, welche im Zuge der OP entstehen, reagiert, oder ob die Augen nach der OP trockener werden als der Arzt erwartet

.
Ich denke, man sollte die möglichen Risikofaktoren vor der OP minimieren, soweit dies möglich ist und nicht durch Leichtsinn (sowohl des Operateurs als auch durch eigene Unvernunft und intensives Drängen) mögliche Probleme heraufbeschwören.
Das Testen einer zu kleinen opt. Zone mit CL vor der OP finde ich schlau. Alle möglichen Sehprobleme wirst du damit aber nicht simulieren können. Außerdem rutschen CL im Auge leicht hin und her (harte CL mehr, weiche CL wenig). - Die gelaserte opt. Zone bewegt sich nicht.
[quote]Man wisse noch nicht genau woher eine schlechte Nachtsicht komme...[/quote]Ist es nicht "beruhigend", dass der Großteil der Laseroperationen klappt, obwohl man eigentlich nur Versuchskaninchen ist :? :?
Ist es nicht ebenso "beruhigend", dass viele Ärzte Pupillenmessungen vornehmen (naja, manche Ärzte schätzen eher), obwohl bei mehreren Messungen oft stark abweichende Ergebnisse geliefert werden und man noch nicht einmal weiß, warum die Nachtsicht manchmal überraschend gut, und manchmal überraschend schlecht wird.
Manche Ärzte - z.B. auch mein Erstoperateur - vertreten die Ansicht, dass die opt. Zone nicht so groß sein muss wie die Dunkelpupille, weil der äußere Teil der Pupille für´s Sehen nicht sehr wichtig ist.
Mag sein, dass diese für viele Patienten zutrifft; meine Erfahrung hat leider anderes gezeigt. Wenn bei Dämmerung oder Dunkelheit die Pupille die "Auslaufzone" erreicht treten mit großer Wahrscheinlichkeit Sehprobleme auf.
Die Vergrößerung der opt. Zone auf einer Seite (bei einem anderen Arzt) brachte bei mir z.B. deutliche Besserung.
Ich denke, es wird schon seinen Grund haben, dass die vorsichtige Gruppe von Ärzten zu einer opt. Zone tendiert, die ausreichend groß ist.
Ich würde die OP daher nur mehr bei einem Arzt durchführen lassen, der glaubhaft versichert, dass er die opt Zone (also excl. Übergangsbereich) mind. i.d. Größe der Dunkelpupille lasern kann. Auf Aussagen wie "Randbereich ist meist nicht relevant ...." würde ich mich nicht mehr einlassen. Schließlich weiß man erst im Nachhinein, ob man zu den "angeblich wenigen Patienten" zählt, die bei zu kleiner opt. Zone Probleme bekommen.
Man weiß auch nicht, wie sensibel man auf Aberrationen, welche im Zuge der OP entstehen, reagiert, oder ob die Augen nach der OP trockener werden als der Arzt erwartet :roll: .
Ich denke, man sollte die möglichen Risikofaktoren vor der OP minimieren, soweit dies möglich ist und nicht durch Leichtsinn (sowohl des Operateurs als auch durch eigene Unvernunft und intensives Drängen) mögliche Probleme heraufbeschwören.
Das Testen einer zu kleinen opt. Zone mit CL vor der OP finde ich schlau. Alle möglichen Sehprobleme wirst du damit aber nicht simulieren können. Außerdem rutschen CL im Auge leicht hin und her (harte CL mehr, weiche CL wenig). - Die gelaserte opt. Zone bewegt sich nicht.