von Ruhrma » 07.10.2009, 15:10
Habe inzwischen Nachricht aus Luzern erhalten. Der Laserabtrag des Epithels wirkt sich wohl nicht auf die Refraktion aus. Es wurde so erklärt, daß es wie bei einer therapeutischen Laserung der Hornhaut ist, wo es nicht um eine Veränderung der Sehkraft geht. Ist mir zwar nicht ganz einleuchtend, wie ein Lasern der Hornhaut sich nicht irgendwie refraktiv auswirkt, aber ich glaube dieser Aussage jetzt erstmal.
Dann noch eine Aussage der Augenklinik Neumarkt, die ich in deren Forum gefunden habe:
C-TEN: interessante Variante der PRK, bei der das Epithel, also die form-instabile oberflächliche Zellschicht, nicht mechanisch, sondern mit dem Excimerlaser entfernt wird.
Da der Laser das Epithel und die darunter liegende Schicht, das Stroma, etwa gleich abträgt, sehe ich das Problem, den formverändernden Abtrag im Stroma so genau zu definieren wie bei der PRK.
Der Heilungsverlauf wird ähnlich sein.
Wenn ich das richtig verstehe, sehen die eigentlich ein ähnliches Problem in Bezug auf die Genauigkeit der Laserung und sind sogar zurückhaltend, C-Ten eine bessere und schnellere Heilung zu attestieren.
Für mich persönlich komme ich langsam zu dem Schluß, daß ein kurz- oder weitsichtiges Auge eben kein normalsichtiges ist, und dies auch nach einer Laserung nicht sein wird. Das mag sich jetzt banal anhören, aber es gibt keine Garantie auf einen anhaltend guten Seheindruck und ein stabiles Ergebnis des Sehens wie bei Leuten ohne Sehfehler.
Auch wenn der Vergleich jetzt nicht ganz fair ist, mir kommen die heutigen Lasermethoden vor wie die Behandlungen beim Zahnarzt im Mittelalter. Was wir für modern und fortschrittlich halten, ist bei objektiver Betrachtung ein ziemlich kruder und brutaler Eingriff. Alles eine Frage der Perspektive. – Und der Traum vom guten Sehen bleibt.
Das Problem scheint ja wirklich nicht die Lasertechnik als solches zu sein, sondern die Reaktion des Auges auf das zugefügte Trauma. Bin von den momentanen Möglichkeiten der Chirurgie etwas ernüchtert und gleichzeitig völlig genervt von der Brille als Dauerlösung.
Habe inzwischen Nachricht aus Luzern erhalten. Der Laserabtrag des Epithels wirkt sich wohl nicht auf die Refraktion aus. Es wurde so erklärt, daß es wie bei einer therapeutischen Laserung der Hornhaut ist, wo es nicht um eine Veränderung der Sehkraft geht. Ist mir zwar nicht ganz einleuchtend, wie ein Lasern der Hornhaut sich nicht irgendwie refraktiv auswirkt, aber ich glaube dieser Aussage jetzt erstmal.
Dann noch eine Aussage der Augenklinik Neumarkt, die ich in deren Forum gefunden habe:
[quote]C-TEN: interessante Variante der PRK, bei der das Epithel, also die form-instabile oberflächliche Zellschicht, nicht mechanisch, sondern mit dem Excimerlaser entfernt wird.
Da der Laser das Epithel und die darunter liegende Schicht, das Stroma, etwa gleich abträgt, sehe ich das Problem, den formverändernden Abtrag im Stroma so genau zu definieren wie bei der PRK.
Der Heilungsverlauf wird ähnlich sein.[/quote]
Wenn ich das richtig verstehe, sehen die eigentlich ein ähnliches Problem in Bezug auf die Genauigkeit der Laserung und sind sogar zurückhaltend, C-Ten eine bessere und schnellere Heilung zu attestieren.
Für mich persönlich komme ich langsam zu dem Schluß, daß ein kurz- oder weitsichtiges Auge eben kein normalsichtiges ist, und dies auch nach einer Laserung nicht sein wird. Das mag sich jetzt banal anhören, aber es gibt keine Garantie auf einen anhaltend guten Seheindruck und ein stabiles Ergebnis des Sehens wie bei Leuten ohne Sehfehler.
Auch wenn der Vergleich jetzt nicht ganz fair ist, mir kommen die heutigen Lasermethoden vor wie die Behandlungen beim Zahnarzt im Mittelalter. Was wir für modern und fortschrittlich halten, ist bei objektiver Betrachtung ein ziemlich kruder und brutaler Eingriff. Alles eine Frage der Perspektive. – Und der Traum vom guten Sehen bleibt.
Das Problem scheint ja wirklich nicht die Lasertechnik als solches zu sein, sondern die Reaktion des Auges auf das zugefügte Trauma. Bin von den momentanen Möglichkeiten der Chirurgie etwas ernüchtert und gleichzeitig völlig genervt von der Brille als Dauerlösung.