C-Ten / Lasek __ Welches Oberflächenverfahren?

Antwort erstellen

Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist ausgeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: C-Ten / Lasek __ Welches Oberflächenverfahren?

genau so....

von Taurusli007 » 19.10.2009, 18:59

Als ehemalig C-TEN-Gelaserten (möchte nicht mehr zurück...) kann ich den letzten Einträgen trotzdem voll zustimmen. Die genannten Aspekte sind gut getroffen, sowohl das zu erwartete Ergebnis betrifft sowie die Folgen am Auge. Soweit sind die Möglichkeiten heute nicht, das ein Auge effektiv normalsichtig "gedrückt" werden könnte; es ist und bleibt eine optische Korrektur, die der 'eingelaserten Kontaktlinse' wohl am nächsten kommt. Ich stelle mir das als Laie so vor, dass auf einer kleinen Fläche die Krümmung soweit angepasst wird, dass die Bündelung exakt auf dem Zentrum im Augenhintergrund liegt. Beim Kurzsichtigen ist diese Bündelung weiter und beim Weitsichtigen kürzer als beim Normalsichtigen.

Die Laserung nach dem Einsetzen der Augenliedsperre dauert zwischen 20' und 40', stärkere Korrekturen bis zu 50' Sekunden, inkl. Epithelpräparation.

von Brilli » 07.10.2009, 18:03

Ruhrma hat geschrieben:
Für mich persönlich komme ich langsam zu dem Schluß, daß ein kurz- oder weitsichtiges Auge eben kein normalsichtiges ist, und dies auch nach einer Laserung nicht sein wird. Das mag sich jetzt banal anhören, aber es gibt keine Garantie auf einen anhaltend guten Seheindruck und ein stabiles Ergebnis des Sehens wie bei Leuten ohne Sehfehler.

Auch wenn der Vergleich jetzt nicht ganz fair ist, mir kommen die heutigen Lasermethoden vor wie die Behandlungen beim Zahnarzt im Mittelalter. Was wir für modern und fortschrittlich halten, ist bei objektiver Betrachtung ein ziemlich kruder und brutaler Eingriff. Alles eine Frage der Perspektive. – Und der Traum vom guten Sehen bleibt.

Sehe ich ähnlich,der Eingriff verkürzt den Augapfel ja nicht.Wovon ja der Sehfehler kommt.Funktioniert denk ich mal ähnlich wie eine Kontaktlinse,nur das die mittels Laser auf die Hornhaut gebraten wird sag ich mal.
Bei C-ten liegt der Hauptsächliche vorteil für mich da drin,das am Auge nicht rumgefummelt wird.Macht alles der Laser,ist halt angenehmer denk ich mal.Und dauert wahrscheinlich nicht so lange die ganze Protzedur.
Ansonsten muß man sich halt entscheiden.Gibt halt leider nichts anderes zur Zeit,entweder Brille oder man Riskierts mit Augenlasern.
Für mich aufjedenfall eine sehr schwere Entscheidung.

von Ruhrma » 07.10.2009, 15:10

Habe inzwischen Nachricht aus Luzern erhalten. Der Laserabtrag des Epithels wirkt sich wohl nicht auf die Refraktion aus. Es wurde so erklärt, daß es wie bei einer therapeutischen Laserung der Hornhaut ist, wo es nicht um eine Veränderung der Sehkraft geht. Ist mir zwar nicht ganz einleuchtend, wie ein Lasern der Hornhaut sich nicht irgendwie refraktiv auswirkt, aber ich glaube dieser Aussage jetzt erstmal.

Dann noch eine Aussage der Augenklinik Neumarkt, die ich in deren Forum gefunden habe:
C-TEN: interessante Variante der PRK, bei der das Epithel, also die form-instabile oberflächliche Zellschicht, nicht mechanisch, sondern mit dem Excimerlaser entfernt wird.
Da der Laser das Epithel und die darunter liegende Schicht, das Stroma, etwa gleich abträgt, sehe ich das Problem, den formverändernden Abtrag im Stroma so genau zu definieren wie bei der PRK.
Der Heilungsverlauf wird ähnlich sein.
Wenn ich das richtig verstehe, sehen die eigentlich ein ähnliches Problem in Bezug auf die Genauigkeit der Laserung und sind sogar zurückhaltend, C-Ten eine bessere und schnellere Heilung zu attestieren.

Für mich persönlich komme ich langsam zu dem Schluß, daß ein kurz- oder weitsichtiges Auge eben kein normalsichtiges ist, und dies auch nach einer Laserung nicht sein wird. Das mag sich jetzt banal anhören, aber es gibt keine Garantie auf einen anhaltend guten Seheindruck und ein stabiles Ergebnis des Sehens wie bei Leuten ohne Sehfehler.

Auch wenn der Vergleich jetzt nicht ganz fair ist, mir kommen die heutigen Lasermethoden vor wie die Behandlungen beim Zahnarzt im Mittelalter. Was wir für modern und fortschrittlich halten, ist bei objektiver Betrachtung ein ziemlich kruder und brutaler Eingriff. Alles eine Frage der Perspektive. – Und der Traum vom guten Sehen bleibt.

Das Problem scheint ja wirklich nicht die Lasertechnik als solches zu sein, sondern die Reaktion des Auges auf das zugefügte Trauma. Bin von den momentanen Möglichkeiten der Chirurgie etwas ernüchtert und gleichzeitig völlig genervt von der Brille als Dauerlösung.

von dartom » 15.09.2009, 21:11

Servus Ruhrma,

um wieviel größer der Epithelabtrag bei Lasek als die Korrekturfläche ist kann man nicht sagen da das von Patient zu Patient verschieden ist. Fakt ist, dass bei Lasek eine runde Fläche vollständig abgetragen wird, die größer ist als die zu lasernde Fläche.

Dann gibt es Patienten, bei denen muss tatsächlich eine kreisrunde Fläche gelasert werden, andere haben vielleicht aufgrund einer nicht ganz ebenen HH "Flecken", die unberührt bleiben, auch abhängig vom Grad der Sehschwäche.

von Brilli » 15.09.2009, 19:01

Ob das stimmt oder nicht,wer weis,weiter unten gibts auch noch nen Punkt Marketing,könnte ich mir auch vorstellen.
Aufjedenfall von der Prozedur her scheint`s bis jetzte das "angenehmste" Verfahren zu sein.Man legt sich einfach hin und los gehts,kein rumgefummel im Auge,kein abkratzen kein Alkohol.
Also wenns das in meiner Umgebung gäbe und ich dafüer geeignet wäre,würd ich wohl mal ein Auge machen lassen.
Aber Lutzern is für mich zu weit.
Die größe des Abtrags kann man auf nem OP video ganz gut sehen
Gib bei youtube einfach mal Lasek ein.

Nach oben