von hagid_muc » 26.06.2009, 23:53
Hallo,
ich arbeite selbst seit über 15 Jahren in dieser Branche, bin selbst gelasert und kann Dich beruhigen.
Grundsätzlich: ein Flap wächst zwar nur nach vielen Jahren weitgehend an, so kann man z.B. eine Re-LASIK (Flapanhebung, danach nachlasern) auch noch nach 3-4 Jahren machen, wenn auch das Anheben des Flaps etwas dauert, da der Operateur mit einem Spatel den Flap nur vorsichtig lösen kann. Allerdings verschliessen sich die Wundränder des Flaps recht bald, die Gefahr einer Infektion ist - wenn überhaupt - nur in den ersten Tagen nach OP gegeben. Dafür bekommt der Patient ja antibiotische AT.
Und in all den Jahren habe ich nur einen einzigen Fall in unserer Klinik gehabt, dass eine junge Frau es irgendwie geschafft hat, durch starkes Reiben den Flap (ca. 1 Woche nach LASIK) tatsächlich zum Verrutschen zu bringen. Also das ist praktisch unmöglich! Wenn Du sowas tatsächlich zustande bringen würdest, merkt man das sofort, weil man total verschwommen sehen würde und der Lidschlag Probleme bereiten würde. Dann sollte man natürlich umgehend seinen Operateur aufsuchen, damit der Flap angehoben, gespült und wieder faltenfrei aufgelegt würde.
ABER - wie gesagt - das ist praktisch unmöglich. Das ist also eher Panikmache von Deinem "Hausaugenarzt"... und da stehen ja viele konservative AÄ der refraktiven Chirurgie noch immer kritisch gegenüber... nicht zuletzt auch wegen der Tatsache, dass ein LASIK-behandelter Patient i.d.R. seinen AA nur noch selten benötigt, also Brillenrezepte, CL-Anpassung entfallen... Ebenso reagieren auch viele Optiker entsprechend... = Umsatzeinbusse!
Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Informationen die Sorgen etwas nehmen.
Schöne Grüsse
Hallo,
ich arbeite selbst seit über 15 Jahren in dieser Branche, bin selbst gelasert und kann Dich beruhigen.
Grundsätzlich: ein Flap wächst zwar nur nach vielen Jahren weitgehend an, so kann man z.B. eine Re-LASIK (Flapanhebung, danach nachlasern) auch noch nach 3-4 Jahren machen, wenn auch das Anheben des Flaps etwas dauert, da der Operateur mit einem Spatel den Flap nur vorsichtig lösen kann. Allerdings verschliessen sich die Wundränder des Flaps recht bald, die Gefahr einer Infektion ist - wenn überhaupt - nur in den ersten Tagen nach OP gegeben. Dafür bekommt der Patient ja antibiotische AT.
Und in all den Jahren habe ich nur einen einzigen Fall in unserer Klinik gehabt, dass eine junge Frau es irgendwie geschafft hat, durch starkes Reiben den Flap (ca. 1 Woche nach LASIK) tatsächlich zum Verrutschen zu bringen. Also das ist praktisch unmöglich! Wenn Du sowas tatsächlich zustande bringen würdest, merkt man das sofort, weil man total verschwommen sehen würde und der Lidschlag Probleme bereiten würde. Dann sollte man natürlich umgehend seinen Operateur aufsuchen, damit der Flap angehoben, gespült und wieder faltenfrei aufgelegt würde.
ABER - wie gesagt - das ist praktisch unmöglich. Das ist also eher Panikmache von Deinem "Hausaugenarzt"... und da stehen ja viele konservative AÄ der refraktiven Chirurgie noch immer kritisch gegenüber... nicht zuletzt auch wegen der Tatsache, dass ein LASIK-behandelter Patient i.d.R. seinen AA nur noch selten benötigt, also Brillenrezepte, CL-Anpassung entfallen... Ebenso reagieren auch viele Optiker entsprechend... = Umsatzeinbusse!
Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Informationen die Sorgen etwas nehmen.
Schöne Grüsse