Hallo,
ich habe gestern (Femto-Lasik 18. Februar) einmal die Augenstärke von meinem "normalen" Augenarzt kontrollieren und für seine Unterlagen protokollieren lassen.
Er hat mich im Hinblick auf die OP auf Sportarten und Gartenarbeit angesprochen. So nach dem Motto: Passen Sie ja auf, dass Sie nichts ins Auge bekommen, sonst bekäme ich riesige Probleme.
Ist es wirklich so schlimm, wenn mal was ins Auge kommt?
Ich dachte der Flap wächst wieder richtig an.
Grüße
Chrissu
Empfindlichkeit Flap oder Panikmache?
Moderator: Frankyboy
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hagid_muc
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Halte ich eher für Panikmache!
Hallo,
ich arbeite selbst seit über 15 Jahren in dieser Branche, bin selbst gelasert und kann Dich beruhigen.
Grundsätzlich: ein Flap wächst zwar nur nach vielen Jahren weitgehend an, so kann man z.B. eine Re-LASIK (Flapanhebung, danach nachlasern) auch noch nach 3-4 Jahren machen, wenn auch das Anheben des Flaps etwas dauert, da der Operateur mit einem Spatel den Flap nur vorsichtig lösen kann. Allerdings verschliessen sich die Wundränder des Flaps recht bald, die Gefahr einer Infektion ist - wenn überhaupt - nur in den ersten Tagen nach OP gegeben. Dafür bekommt der Patient ja antibiotische AT.
Und in all den Jahren habe ich nur einen einzigen Fall in unserer Klinik gehabt, dass eine junge Frau es irgendwie geschafft hat, durch starkes Reiben den Flap (ca. 1 Woche nach LASIK) tatsächlich zum Verrutschen zu bringen. Also das ist praktisch unmöglich! Wenn Du sowas tatsächlich zustande bringen würdest, merkt man das sofort, weil man total verschwommen sehen würde und der Lidschlag Probleme bereiten würde. Dann sollte man natürlich umgehend seinen Operateur aufsuchen, damit der Flap angehoben, gespült und wieder faltenfrei aufgelegt würde.
ABER - wie gesagt - das ist praktisch unmöglich. Das ist also eher Panikmache von Deinem "Hausaugenarzt"... und da stehen ja viele konservative AÄ der refraktiven Chirurgie noch immer kritisch gegenüber... nicht zuletzt auch wegen der Tatsache, dass ein LASIK-behandelter Patient i.d.R. seinen AA nur noch selten benötigt, also Brillenrezepte, CL-Anpassung entfallen... Ebenso reagieren auch viele Optiker entsprechend... = Umsatzeinbusse!
Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Informationen die Sorgen etwas nehmen.
Schöne Grüsse
ich arbeite selbst seit über 15 Jahren in dieser Branche, bin selbst gelasert und kann Dich beruhigen.
Grundsätzlich: ein Flap wächst zwar nur nach vielen Jahren weitgehend an, so kann man z.B. eine Re-LASIK (Flapanhebung, danach nachlasern) auch noch nach 3-4 Jahren machen, wenn auch das Anheben des Flaps etwas dauert, da der Operateur mit einem Spatel den Flap nur vorsichtig lösen kann. Allerdings verschliessen sich die Wundränder des Flaps recht bald, die Gefahr einer Infektion ist - wenn überhaupt - nur in den ersten Tagen nach OP gegeben. Dafür bekommt der Patient ja antibiotische AT.
Und in all den Jahren habe ich nur einen einzigen Fall in unserer Klinik gehabt, dass eine junge Frau es irgendwie geschafft hat, durch starkes Reiben den Flap (ca. 1 Woche nach LASIK) tatsächlich zum Verrutschen zu bringen. Also das ist praktisch unmöglich! Wenn Du sowas tatsächlich zustande bringen würdest, merkt man das sofort, weil man total verschwommen sehen würde und der Lidschlag Probleme bereiten würde. Dann sollte man natürlich umgehend seinen Operateur aufsuchen, damit der Flap angehoben, gespült und wieder faltenfrei aufgelegt würde.
ABER - wie gesagt - das ist praktisch unmöglich. Das ist also eher Panikmache von Deinem "Hausaugenarzt"... und da stehen ja viele konservative AÄ der refraktiven Chirurgie noch immer kritisch gegenüber... nicht zuletzt auch wegen der Tatsache, dass ein LASIK-behandelter Patient i.d.R. seinen AA nur noch selten benötigt, also Brillenrezepte, CL-Anpassung entfallen... Ebenso reagieren auch viele Optiker entsprechend... = Umsatzeinbusse!
Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Informationen die Sorgen etwas nehmen.
Schöne Grüsse
Man muss hierbei nochmal festhalten das Kontrollbesuche beim Augenarzt generell alle 1-2Jahre durchgeführt werden sollten, unabhängig davon ob man fehlsichtig ist oder nicht! Es gibt bestimmte, wenn auch seltene Augenkrankheiten die bis zur Erblindung führen können, rechtzeitig erkannt aber zu heilen sind. Das gehört zur normalen Gesundheitsvorsorge wie die Kontrolle beim Zahnarzt, auch wenn es nicht so stark propagiert wird.Das ist also eher Panikmache von Deinem "Hausaugenarzt"... und da stehen ja viele konservative AÄ der refraktiven Chirurgie noch immer kritisch gegenüber... nicht zuletzt auch wegen der Tatsache, dass ein LASIK-behandelter Patient i.d.R. seinen AA nur noch selten benötigt
Bzgl. der Flap-Gefahren habe ich den Eindruck das es von den Lasik-Ärzten etwas herruntergespielt wird, weil der Flap in Situationen wie Balltreffer beim Sport, Schlägerei oder Airbag-Auslösung eben doch noch verrutschen kann. Diese Gefahr wird von Lasik-Ärzten oft nur auf ausdrückliches Nachfragen erwähnt und behauptet diese Gefahr bestünde nach 3 Monaten nicht mehr, realistisch ist aber eher ein Zeitraum von 2 Jahren bis der Flap auch in Extremsituationen sicher hält.
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