Lasik, wenn machbar, der Lasek immer vorzuziehen?

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Re: Lasik oder Lasek

von Donauwelle » 03.06.2009, 14:28

Hallo!
Spark hat geschrieben:Hi Nobody, der Trend geht gerade hier im Forum zur Lasek. Warum?? Das weiß niemand.
Ist mir noch gar nicht aufgefallen; ich wundere mich immer, dass hier so viele ausschließlich Lasik wollen. - Wahrscheinlich liest jeder das, was er gerade lesen will :) .
Spark hat geschrieben:
Die beratende Ärztin meinte bei mir komme Lasik, Lasek und Femto- Lasik in Frage. Sie empfahl mir Femto- Lasik oder alternativ Lasek. Normale Lasik wäre Ihr persönlich zu unsicher, aber natürlich machbar.
Das verstehe ich nicht. Konventionelle Lasik nicht, aber Femtolasik oder Lasek. Das ist nicht plausibel!
Würde ich auch eher unter "der Femtolaser muss sich auch abbezahlen" einstufen; besonders wenn man eine relativ dicke HH hat. Oder mit dem Keratom fehlt die Erfahrung :lol: .
Spark hat geschrieben:Ebenfalls sehe ich auch keine dringende Veranlassung, die schwankenden Werte und Schmerzen einer Lasek in Kauf zu nehmen.
lG, Spark
Die Schmerzen halten sich aber bei vielen sehr in Grenzen. Dass eine eventuell stark schwankende Sicht über einen längeren Zeitraum belastend sein kann, ist leider unumstritten.

Viel mehr als vor dem Verrutschen des Flaps würde mich ein später auftretender Keratokonus beunruhigen. - Schließlich beteiligen sich die meist >100µm des Flaps kaum an der HH-Stabilität. Wenn Zellen unter den Flap einwachsen, ist es auch kein Honiglecken; wenn wieder eine Fehlsichtigkeit auftritt, ist eine Korrektur nach Lasik häufiger mangels HH-Dicke nicht mehr möglich und eine Korrektur einer zu klein geratene optischen Zone scheint auch schwieriger zu sein.
Ich würde jedem mit durchschnittlicher Fehlsichtigkeit eher zu einer Oberflächenbehandlung raten (....raten würde ich eine OP eigentlich niemandem..., aber machen würde ich sie immer wieder...)

Warum soll man über 100µm, die für die HH-Stabilität vorteilhaft sind, in den Wind schießen, wenn man vor einem langsamen Heilungsverlauf keine große Angst hat und zu jenen Personen zählt, die eventuell auftretende Schmerzen für 1 oder 2 Tage wegstecken können.

von minibaron » 03.06.2009, 14:16

[Wenn du mal gesehen hättest, wie schwierig es sein kann den Flap zu einer Re-Lasik anzuheben, dann hättest du keine Angst, den Flap durch Reiben oder Berührung zu verschieben.
]
Das kann ich nur bestätigen. Bei meiner Relasik hat die Präperation des Flaps die meiste Zeit in Anspruch genommen. Der Flap saß nach 4 Monaten bombenfest.

Lasik oder Lasek

von Spark » 03.06.2009, 12:45

Hi Nobody, der Trend geht gerade hier im Forum zur Lasek. Warum?? Das weiß niemand. Tatsache ist, dass der Flap nach wenigen Stunden vom Epithel überwachsen wird und nach wenigen Tagen so fest haftet, dass er nicht mehr verrutscht.
Flapverschiebungen durch Gewalteinwirkung sind dokumentiert, allerdings wäre in diesen Fällen eine normale Hornhaut mit hoher Warscheinlichkeit ebenfalls verletzt worden.
Zitat der Ärztin:
Die beratende Ärztin meinte bei mir komme Lasik, Lasek und Femto- Lasik in Frage. Sie empfahl mir Femto- Lasik oder alternativ Lasek. Normale Lasik wäre Ihr persönlich zu unsicher, aber natürlich machbar.
Das verstehe ich nicht. Konventionelle Lasik nicht, aber Femtolasik oder Lasek. Das ist nicht plausibel!
Von der Komplikationsrate liegt die konventionelle Lasik gleichauf mit Femto und vor der Lasek. Das Risiko des Schnittes ist gering höher, die postoperativen Komplikationen aber geringer. Die Heilungsdauer ist bei der Lasik viel kürzer und die Ergebnisse wesentlich stabiler.
Ich kann mir diesen Trend nicht erklären. Wenn du mal gesehen hättest, wie schwierig es sein kann den Flap zu einer Re-Lasik anzuheben, dann hättest du keine Angst, den Flap durch Reiben oder Berührung zu verschieben.
Allerdings muss man auch sehen, dass eine Femtolasik wesentlich teurer ist, und bei der Lasek die Kosten und der Aufwand für das Laserzentrum wesentlich geringer sind. Kann das den Trend und diese Empfehlung erklären. Ich sehe definitiv keinen Grund, bei diesen Werten eine Femtolasik durchführen zu müssen!
Ebenfalls sehe ich auch keine dringende Veranlassung, die schwankenden Werte und Schmerzen einer Lasek in Kauf zu nehmen.
lG, Spark

von Nobody » 02.06.2009, 23:18

Danke Euch. Das bestärkt mich doch, dass die Lasek für mich die richtige Wahl ist.

Re: Lasik, wenn machbar, der Lasek immer vorzuziehen?

von Donauwelle » 31.05.2009, 10:00

Nobody hat geschrieben:Geht oder ging es jemand ähnlich und hat der Lasek den Vorzug gegeben?
Hallo!
Ich hatte ähnliche Gedanken wie du und tendierte daher bereits während meiner "Informationszeit" zu Lasek.

Mangels HH-Dicke wurde mir die Entscheidung allerdings abgenommen :) .

Wenn man bezüglich Heilungsdauer nicht unter Stress steht, nicht bereits nach kurzer Zeit auf das eigene Auto angewiesen ist und sich die Ausgangswerte der Fehlsichtigkeit im Rahmen halten, finde ich Lasek auf lange Sicht sicherer.

Meine Meinung - aber ich bin kein Fachmann :) .

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