von Taurusli007 » 14.02.2009, 20:53
Ich hatte ähnliche Ausgangswerte und kann sehr wohl nachvollziehen, was Weitsichtigkeit mit diesen Werten bedeutet. Mit Brille ein echter Mist und stundenlanges Auspobieren beim stirnerunzelnden Augenarzt um dann mit einem fast verzweifelten 'naja, versuchen wir es mal so ...' entlassen zu werden. Manchmal dachte ich, es könnte geradesogut 0.25/0.50+/- mehr oder weniger sein, spielt fast gar keine Rolle, sehe trotzdem nicht besser. Und dann noch das "Sehen Sie die grüne oder rote Schrift besser?". Idiotischerweise fand ich kaum je einen Unterschied

.
Das Lasern mit solcher Ausgangslage ist in der Tat sehr komplex, doch Du darfst hoffen, es ist nicht unmöglich. Nebest der peripheren 'Grabenlaserung' muss auch noch die der Zahl 8 gleichende Fläche über das Zentrum (Hornhautverkrümmung) gelasert werden.
Ich kann Dich nur ermutigen dazu und es würde mich nicht überraschen, wenn auch Du nach der Heilungszeit über ein viel entspannteres und angenehmeres Sehen berichten könntest, als Du es je mit Brille erlebt hast

. Früher oder später kommt dann sowieso auch die Lesebrille bei Alterssichtigkeit. Aber, glaube mir, dass macht schon ein Unterschied aus, ob die Brille bei 0.25+ anfängt oder ob Du nebst der massiven Hornhautverkrümmung und der Weitsichtigkeit von 4.0+ noch zusätzliche 0.25+ und mehr im unteren Lesebereich auf der Brille drauf haben musst. Aber damit ist es noch nicht getan. Viele Weitsichtige akzeptieren in jüngeren Tagen nur die subjektiven Refraktionswerten und das bedeutet bei nachlassender Akkomodationsfähigkeit nochmal 1 - 2 oder mehr Dioptrien auf dem gesamten Glas.
Bei der Bestimmung der Refraktionswerte für die Laserung wird wenn immer möglich die objektiven Refraktionswerte gerade bei Weitsichtigkeit angestrebt, was Weitsichtige - vorher mit Brille kaum - nun plötzlich erstaunlich gut verkraften, vielleicht auch durch die ausgeprägte bessere Akkomodationsfähigkeit insgesamt gegenüber einem Kurzsichtigen. Ich kann jedenfalls nachvollziehen, dass gerade wegen der subjektiven Refraktion das Auge auch durch die Brille immer etwas angespannter war.
Hier ist mein Bericht:
http://augenlaser.operationauge.de/c-te ... t5795.html
Überlegungen zu Brille usw.:
http://augenlaser.operationauge.de/view ... tml#165044
Ich hatte ähnliche Ausgangswerte und kann sehr wohl nachvollziehen, was Weitsichtigkeit mit diesen Werten bedeutet. Mit Brille ein echter Mist und stundenlanges Auspobieren beim stirnerunzelnden Augenarzt um dann mit einem fast verzweifelten 'naja, versuchen wir es mal so ...' entlassen zu werden. Manchmal dachte ich, es könnte geradesogut 0.25/0.50+/- mehr oder weniger sein, spielt fast gar keine Rolle, sehe trotzdem nicht besser. Und dann noch das "Sehen Sie die grüne oder rote Schrift besser?". Idiotischerweise fand ich kaum je einen Unterschied :cry: .
Das Lasern mit solcher Ausgangslage ist in der Tat sehr komplex, doch Du darfst hoffen, es ist nicht unmöglich. Nebest der peripheren 'Grabenlaserung' muss auch noch die der Zahl 8 gleichende Fläche über das Zentrum (Hornhautverkrümmung) gelasert werden.
Ich kann Dich nur ermutigen dazu und es würde mich nicht überraschen, wenn auch Du nach der Heilungszeit über ein viel entspannteres und angenehmeres Sehen berichten könntest, als Du es je mit Brille erlebt hast :D . Früher oder später kommt dann sowieso auch die Lesebrille bei Alterssichtigkeit. Aber, glaube mir, dass macht schon ein Unterschied aus, ob die Brille bei 0.25+ anfängt oder ob Du nebst der massiven Hornhautverkrümmung und der Weitsichtigkeit von 4.0+ noch zusätzliche 0.25+ und mehr im unteren Lesebereich auf der Brille drauf haben musst. Aber damit ist es noch nicht getan. Viele Weitsichtige akzeptieren in jüngeren Tagen nur die subjektiven Refraktionswerten und das bedeutet bei nachlassender Akkomodationsfähigkeit nochmal 1 - 2 oder mehr Dioptrien auf dem gesamten Glas.
Bei der Bestimmung der Refraktionswerte für die Laserung wird wenn immer möglich die objektiven Refraktionswerte gerade bei Weitsichtigkeit angestrebt, was Weitsichtige - vorher mit Brille kaum - nun plötzlich erstaunlich gut verkraften, vielleicht auch durch die ausgeprägte bessere Akkomodationsfähigkeit insgesamt gegenüber einem Kurzsichtigen. Ich kann jedenfalls nachvollziehen, dass gerade wegen der subjektiven Refraktion das Auge auch durch die Brille immer etwas angespannter war.
Hier ist mein Bericht:
http://augenlaser.operationauge.de/c-ten-customized-transepithelial-noncontact-erfahrung-t5795.html
Überlegungen zu Brille usw.:
http://augenlaser.operationauge.de/viewtopic,p,165044.html#165044