Neuling heute beim Arzt wegen Lasik/Lasek nun eure Meinung

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Re: Neuling heute beim Arzt wegen Lasik/Lasek nun eure Meinung

von Satoshi » 20.07.2012, 13:29

Ich habe mich gestern einer Lasek unterzogen, bin (noch) 19 Jahre alt und hatte auf beiden Augen -2. Ich kenne 3 Leute, die sich die Augen haben lasern lassen, jeweils 2 davon mit 18 Jahren. Ist jung, keine Frage. Meine Werte waren seit guten 3 Jahren stabil, gab keine Verschlechterung. Das Risiko, dass sich die Sehleistung verschlechtert bleibt natürlich, ist ganz klar. Aber ich verstehe ToniQ insoweit, weil ich erst in der 6. Klasse meine Brille bekommen habe. Ich konnte nicht damit aufwachsen und habe mich nie an das blöde Teil gewöhnt. Hatte ab diesem Zeitpunkt (mit 13 Jahren) IMMER harte Kontaktlinsen, mit denen ich auch gut zurechtgekommen bin.
Aber auch mit Kontaktlinsen ist man eingeschränkt. Ich konnte nicht wirklich lange Schwimmen gehen, weil ich immer Kopfschmerzen bekommen habe, weil sich meine Augen fürs Sehen in die Ferne eben anstrengen mussten.
Auf Reisen, im Urlaub, etc. musste ich dann fürs Fliegen oder Abends natürlich auch meine Brille tragen, weil ich die Kontaktlinsen nicht länger als 10-11 Stunden tragen konnte. Spontanaktionen mit meinen Freunden, die spätnachts auf einmal bei mir klingeln, waren auch immer etwas problematisch. Da musste ich dann auch mit Brille raus, in die ich dauernd reingegriffen habe, an der meine Wimpern an den Gläsern gerieben haben etc. etc. Mal ganz abgesehen davon, dass ich sie (Ja, ich weiß. Jetzt denken sich bestimmt viele, wie oberflächlich ich doch bin.) einfach rein optisch überhaupt nicht schön fand. Lieber bin ich oft ohne Brille in die Stadt gegangen und habe Kopfschmerzen bekommen, als mit Brille und dafür ohne Kopfschmerzen. Die Eitelkeit, die Eitelkeit.

Mir gehts jetzt einen Tag nach der Lasek super. Ich sehe noch leicht verschwommen in die Ferne, was ja zu erwarten war. War heute Morgen bereits bei der Nachkontrolle, war alles in Ordnung. Ich tropfe fleißig, brennen und tränende Augen hatte ich gestern. War aber alles halb so wild. Wenn sich meine Sehleistung in den nächsten Wochen gut einpendelt bin ich absolut zufrieden. Froh, diesen Schritt gegangen zu sein, bin ich jetzt schon.
Und wenn sich mit 26 Jahren meine Sehleistung wirklich verschlechtern SOLLTE - dann hatte ich wenigstens 6 Jahre, in denen ich mehr Lebensqualität genießen durfte, als in den letzten 7 Jahren...

LG

von ToniQ » 03.06.2008, 22:42

Glasbaustein

Das gibt mir schonwieder mit Mut ;)

mehr oder weniger aber ich werde es auf jeden fall machen!!

Ja ich habe mich bei diesem artz-preisvergleich angemeldet und da ist der der für mich in Frage kommt argus2 (Oberhausen)

Vieleicht kennt den heir ja schon wer den Namen sieht man leider ja erst später

Der gute mann hat in Sachen wies gelaufen ist spitzen Bewertungen im gegensatz zu den beiden anderen bietern

von Glasbaustein » 03.06.2008, 13:52

Hallo ToniQ,

Die OP an sich wird schon klappen, so Gott will. Hauptsache, Du wählst deinen Arzt/Chirurgen gut aus. Dabei wird Dir dieses Forum ja sicherlich eine gute Hilfe sein. Nur solltest Du dich darauf vorbereiten, dass, wie gesagt, in einigen Jahren....kann alles wieder anders "aussehen". Das mit den trockenen Augen ist nur ein Beispiel. Bei den meisten ist das in spätestens ein paar Monaten wieder auf dem Level von vor der OP. Das kann man hier jedenfalls häufig in Erfahrungsberichten lesen. Also vorübergehende Komplikationen, zumindest in 19 von 20 Fällen. :wink:

Kann natürlich auch alles gutgehen. Du bist zwar "gefühlt" noch etwas zu jung für eine OP, aber Du kannst natürlich auch Glück haben. Ganz ehrlich gesagt glaube ich aber, dass es wieder etwas schlechter wird mit deinen Augen. Muß aber nicht passieren. Du bist da in einem Alter, bei dem sich die Gelehrten nicht einig sind, ob zu früh oder nicht. Wichtig ist dabei auch, dass deine Werte sich in den letzten 1-2 Jahren nicht mehr als ca. 0,5 Dioptrien verändert haben.

Ob das dann wirklich kostenlos über deinen Arzt läuft, würde ich nicht unbedingt so glauben. Meist wird doch ein relativ bedeutender Betrag in Rechnung gestellt, und wenn´s "nur" 100,- € sind. Lass Dich überraschen.

Kann Dich als laaaaangjähriger Brillenträger allerdings auch irgendwo verstehen. Wenn Du die finanziellen Mittel hast und Dir über die meisten Risiken im klaren bist, würde ich es als Zwanzigjähriger vermutlich auch als sehr verlockend ansehen.

Vergiß hinterher nicht hier zu berichten wie´s gelaufen ist. :!:

von ToniQ » 03.06.2008, 11:51

@Glasbaustein

Genau solche Antworten wie deine wünsche ich mir


Da haste glaube ich auch verdammt recht wenne sagst das ich mir das in den Kopf gesetzt habe
Merk ich selber ...

Das ist aber einfach eine Sache die mir wichtig ist

Wie gesagt ich kann mich nicht in, ich sage mal, noch schlechtere Augen hineinversetzen...

Aber alleine schon das ich Sachen die wirklich keine 2 M von mir weg sind nicht oder nur sehr sehr schwer lesen kann.

Mir fallen noch etliche weitere Gründe ein warum ich das machen soll.

dagegen wüsste ich nicht was mich daran hindern sollte
Das sich das ganze nach der OP verschlechtert also ich weniger sehe wie vorher ist fast ausgeschlossen ...
Das ich trockene augen bekommen könnte nehme ich in kauf

Ja ...

Ich weiss nicht wie andere Brillenträger so die Welt sehen
Bei mir ist es wie gesagt eine Behinderung - finde ich.

Und sollte wirklich der Fall eintreten das sich meine Augen wieder verschlechtern in einigen Jahren .. dann kann wie du bereits gesagt hast nachgelasert werden - und das völlig umsonnst so sagte mir der Artz


Ich wundere mich auch wirklich sehr das mir nun soviele Leute hier sagen mach das nicht

von Glasbaustein » 03.06.2008, 09:21

OK, Du bist mit 20 zwar, nach meinem Dafürhalten, noch etwas zu jung, aber da streiten sich ja selbst die Gelehrten. Ich würde, an deiner Stelle, noch bis 23 oder 25 warten. Aber für gutgemeinte Ratschläge bist Du offenbar nicht besonders empfänglich. Überhaupt habe ich den Eindruck, Du machst sowieso dein Ding wie es schon in deinem Kopf festliegt.

Gut, mit 20 die OP machen lassen, kann gut gehen, muß aber nicht. Das musst Du immer vor Augen haben: In ein paar Jahren kann sich dein Auge wieder auf ein paar Dioptrien verändern (Regression) und dann bist Du möglicherweise wieder an derselben Stelle wie jetzt. Einzige Lösung: Nachlasern!

Was ich noch sagen muß, ist: Deine Chancen stehen keinesfalls 1:10.000. Die (ehrliche) Komplikationsrate liegt bei refraktiven Eingriffen, nach meinem Kenntnisstand, bei 5%. Das entspricht einer Quote von 1:20. Also Probleme bei jedem zwanzigsten operierten Augenpaar. Das hört sich schon ganz anders an, oder? Mal eben 9.980 Desinformationen näher an der Realität.

Das muß nichts Schlimmes sein, da das wohl auch zeitlich begrenzte oder behandelbare Schwierigkeiten wie trockene Augen beinhaltet. Aber darin sind wohl eher die "richtigen" Probleme statistisch erfasst, nehme ich an. Welche das im einzelnen sind, kann der aufmerksame Leser hier im Forum überall nachlesen.

Will Dir keine Angst machen, nicht dass Du das missverstehst. Wollte nur einiges aus meiner Sicht schildern.

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