von Gast » 04.09.2003, 08:50
Bisher erfolgt die Laserbehandlung mittels LASIK anhand des Meßwertes, der bei der Bestimmung der optimalen Brille oder Kontaktlinse ermittelt wurde. Dieser Meßwert wird in Dioptrien ausgedrückt, z.B. -3 Dioptrien. Während der LASIK "schleift" der Laser die Hornhaut gleichmäßig, um überall eine Korrektur von -3 Dioptrien zu erzielen. Zum Teil winzige Unterschiede in der Brechkraft des Auges oder der Hornhaut, die nur in einem Sektor auftreten, werden dabei nicht berücksichtigt.
Ein sogenanntes Aberrometer ermöglicht ein neuartiges Meßverfahren. Das Aberrometer bestimmt nicht nur einen Meßwert, z.B. - 3 Dioptrien wie in dem Beispiel oben, sondern es mißt die Brechkraft des Auges an mehr als fünfzig verschiedenen Punkten und erzeugt eine Art Landkarte, die für jeden Punkt des Auges die Brechkraft exakt angibt. Mit anderen Worten: statt eines Anzugs der Größe 52 von der Stange wird ein Maßanzug geliefert.
Theoretisch ist somit die Messung der Fehlsichtigkeit mittels eines Aberrometers genauer. Das eigentliche LASIK - Verfahren unterscheidet sich nicht.
Die aberrationsgesteuerte LASIK wird seit 2000 angewandt. Es konnte gezeigt werden, dass in einigen Fällen eine Sehschärfe von über 100 % erreicht wurde. Als Hauptvorteil ist jedoch ein im Vergleich zur "normalen" LASIK besseres Sehvermögen bei Dämmerung und Nacht anzusehen: Bei der aberrationsgesteuerten LASIK kann, vereinfacht ausgedrückt, ein etwas größerer Teil der Hornhaut in einer optimalen Form neu geschliffen werden. Hierdurch werden die gerade bei weiter Pupille, also in der Dämmerung, nach LASIK auftretenden Halos seltener und weniger störend. Da Halos gerade bei Patienten mit relativ weiten Pupillen und höherer Kurzsichtigkeit auftreten, ist die aberrationsgesteuerte LASIK gerade in diesen Fällen häufig vorteilhaft.
: ganz ruhig, Susanne! Es wurde hier schon des Öfteren erwähnt, dass hier verstärkt die Menschen schreiben, die Probleme haben und weniger die, bei denen alles glatt ging. Also lass Dich nicht verunsichern.
: Bei mir hat zum Beispiel alles geklappt. Mit LASIK.
: Aber es gibt selbstverständlich Risiken bei diese Operation, die man meiner Meinung nach dadurch vermindern kann, indem man sich so gut wie möglich informiert und in Grenzfällen auch mehrer Kliniken aufsucht.
: Ich habe da sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, da die Operation zu einem grossen Teil auch von den technischen Möglichkeiten abhängen, die in der jeweiligen Klinik zur Verfügung stehen.
: Wenn Du abwägen kannst, dass Dir ein Leben ohne Brille soviel wert ist, dass Du unter Umständen Einschränkungen hinnimmst, dann wage die OP. Wenn nicht, dann lasse auf jeden Fall die Finger (oder die Augen) davon.
: Thomas
: : : Hallo Susanne,
: : : wie dick ist deine Hornhaut? Laß dir in Fürth sagen, wieviel µ pro Dioptrie abgetragen wird und bei welchem Durchmesser der Abtragung.
: : : Grüße
: : : Martina
: :
: : Hallo Martina,
: : meine Hornhaut ist nur so dick, dass auf dem rechten Auge nur noch die international festgeschriebene Restdicke stehen bleiben würde d.h. ein Nachlasern wäre hier nicht mehr möglich.
: : Links schon!
: : Was mich mehr verunsichert als das, sind die negativen Beiträge in diesem Forum. Gibt es denn niemand, der gerade mit einer Wellenfront LASIK gute Ergebnisse hinterher hatte? Ich gewinne so langsam den Eindruck, dass alle Menschen nach einer LASIK unzufrieden sind und zum großen Teil schlechter sehen als vorher mit Brille und Kontaktlinsen. Das ist sehr entmutigend.
Bisher erfolgt die Laserbehandlung mittels LASIK anhand des Meßwertes, der bei der Bestimmung der optimalen Brille oder Kontaktlinse ermittelt wurde. Dieser Meßwert wird in Dioptrien ausgedrückt, z.B. -3 Dioptrien. Während der LASIK "schleift" der Laser die Hornhaut gleichmäßig, um überall eine Korrektur von -3 Dioptrien zu erzielen. Zum Teil winzige Unterschiede in der Brechkraft des Auges oder der Hornhaut, die nur in einem Sektor auftreten, werden dabei nicht berücksichtigt.
Ein sogenanntes Aberrometer ermöglicht ein neuartiges Meßverfahren. Das Aberrometer bestimmt nicht nur einen Meßwert, z.B. - 3 Dioptrien wie in dem Beispiel oben, sondern es mißt die Brechkraft des Auges an mehr als fünfzig verschiedenen Punkten und erzeugt eine Art Landkarte, die für jeden Punkt des Auges die Brechkraft exakt angibt. Mit anderen Worten: statt eines Anzugs der Größe 52 von der Stange wird ein Maßanzug geliefert.
Theoretisch ist somit die Messung der Fehlsichtigkeit mittels eines Aberrometers genauer. Das eigentliche LASIK - Verfahren unterscheidet sich nicht.
Die aberrationsgesteuerte LASIK wird seit 2000 angewandt. Es konnte gezeigt werden, dass in einigen Fällen eine Sehschärfe von über 100 % erreicht wurde. Als Hauptvorteil ist jedoch ein im Vergleich zur "normalen" LASIK besseres Sehvermögen bei Dämmerung und Nacht anzusehen: Bei der aberrationsgesteuerten LASIK kann, vereinfacht ausgedrückt, ein etwas größerer Teil der Hornhaut in einer optimalen Form neu geschliffen werden. Hierdurch werden die gerade bei weiter Pupille, also in der Dämmerung, nach LASIK auftretenden Halos seltener und weniger störend. Da Halos gerade bei Patienten mit relativ weiten Pupillen und höherer Kurzsichtigkeit auftreten, ist die aberrationsgesteuerte LASIK gerade in diesen Fällen häufig vorteilhaft.
: ganz ruhig, Susanne! Es wurde hier schon des Öfteren erwähnt, dass hier verstärkt die Menschen schreiben, die Probleme haben und weniger die, bei denen alles glatt ging. Also lass Dich nicht verunsichern.
: Bei mir hat zum Beispiel alles geklappt. Mit LASIK.
: Aber es gibt selbstverständlich Risiken bei diese Operation, die man meiner Meinung nach dadurch vermindern kann, indem man sich so gut wie möglich informiert und in Grenzfällen auch mehrer Kliniken aufsucht.
: Ich habe da sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, da die Operation zu einem grossen Teil auch von den technischen Möglichkeiten abhängen, die in der jeweiligen Klinik zur Verfügung stehen.
: Wenn Du abwägen kannst, dass Dir ein Leben ohne Brille soviel wert ist, dass Du unter Umständen Einschränkungen hinnimmst, dann wage die OP. Wenn nicht, dann lasse auf jeden Fall die Finger (oder die Augen) davon.
: Thomas
: : : Hallo Susanne,
: : : wie dick ist deine Hornhaut? Laß dir in Fürth sagen, wieviel µ pro Dioptrie abgetragen wird und bei welchem Durchmesser der Abtragung.
: : : Grüße
: : : Martina
: :
: : Hallo Martina,
: : meine Hornhaut ist nur so dick, dass auf dem rechten Auge nur noch die international festgeschriebene Restdicke stehen bleiben würde d.h. ein Nachlasern wäre hier nicht mehr möglich.
: : Links schon!
: : Was mich mehr verunsichert als das, sind die negativen Beiträge in diesem Forum. Gibt es denn niemand, der gerade mit einer Wellenfront LASIK gute Ergebnisse hinterher hatte? Ich gewinne so langsam den Eindruck, dass alle Menschen nach einer LASIK unzufrieden sind und zum großen Teil schlechter sehen als vorher mit Brille und Kontaktlinsen. Das ist sehr entmutigend.