von Thierry » 18.12.2003, 12:22
Hallo lieber Huss,
ja, Dein Beitrag fand ich auch lustig. Sieht so aus, als wärest Du gut drauf (sagt man so, auf deutsch, glaub ich

).
Jedenfalls freut es mich, zu hören, daß es Deinen Augen gut geht.
Das mit dem Absetzen der Augentropfen, würde ich an Deiner Stelle aber nicht machen.
Meinen Augen geht es mittlerweile viel besser: mein linkes Auge scheint sich zu stabilisieren, zumindest was das Sehvermögen anbetrifft. Und der leichte Schleier bzw. Trübung der Sicht am linken Auge ist auch verschwunden. Ich vermute, daß der Hautpgrund dafür, das regelmässig Tropfen ist. Ist aber nur eine Vermutung, da ich seit Anfang November bei keinen Arzt bzw. Augenarzt mehr war. Es könnte auch die ganz normale Heilung und Genesung sein. Jedenfalls werde ich vermutlich wieder im Januar meine Augen beim Augenarzt kontrollieren lassen.
Rechts habe ich den subjektiven Eindruck, als habe sich das Sehvermögen sehr leicht verändert. Aber, das ist nur subjektiv. Solange ich immer noch ein Visus von über 1,0 habe, reicht es mit vollkommen. Ich hätte mich auch mit einem Visus von 1,0 begnügt, ehrlich gesagt. Denn anfangs hat ich Angst, wegen des großen Unterschiedes zw. beiden Auge (links 90%, rechts 150%), daß, wenn es so bleiben würde, ich wohl über eine Nachkorrektur nachdenken sollte. Aber, zum Glück hat sich mittlerweile das linke Auge auf 1,0 verbessert und das rechte Auge ein wenig "verloren", und somit ist die binokulare Sicht nicht mehr störend. Denn damals konnte ich mich nur alternativ mit den einen oder anderen Auge auf ein Objekt konzentrieren, da der Sehvermögensunterschied so groß war und musste mich dran gewönnen, immer monokular zu sehen. Welch ein Glück, daß sich das verbessert hat. *schweiß*
Aber, um zu Dir zurückzukommen: Frau Celikkol hat sich wahnsinnig gefreut, als meine Frau und ich sie Anfang November besucht haben. Sie hat damals gemeint, daß sie sich zwar über die guten Ergebnisse ihrer Patienten/innen freut, und daß sie diesbezüglich versteht, daß sich nur noch die wenigsten bei ihr melden, und einfach nur ihre "neue Sicht" geniessen. Aber, sie meinte auch, daß sie sich besonders darüber freuen würde, wenn sich mehr Patienten/innen bei ihr melden würden, sei es nur durch eine kleine Email (man braucht ja nicht unbedingt dorthin zu fliegen - mittlerweile gibt es ja das Internet). Daher denke ich, daß sie sich bestimmt über eine kleine Mail freuen würde. Meine Frau und ich werden ihr auf jeden Fall eine kleine Email für Neujahr schicken. Das ist das Mindeste, was wir tun können. Denn schliesslich, hat sie etwas unglaubliches für mich getan, daß ich ihr niemals zurückgeben könnte. Denn, wenn man bedenkt, daß ich drei Jahre lang überlegt habe, mich behandeln zu lassen, und daß ich ein lästiger Perfektionnist bin (womit sie auch zu schaffen musste) und damals den Ruf bekam, mehr als die Ärzte zu wissen, da ich an diversen Vorträgen teilgenommen hatte und soviele Informationen gesammelt hatte, daß ich monatelang brauchte, um alles bis ins kleinste Detail zu lesen und zu verstehen (natürlich mit Hilfe meiner Freunde aus der Branche - denn ohne sie, hätte ich auch mit meinem Allgemeinwissen in Physik, Chemie und Biologie, niemals alles verstanden), und das 2-stündige-Gespräch mit Frau Celikkol... Lästig, lästig (muß sie wohl gedacht haben). Zumindest konnte ich beruhigt sein, da sie nicht nur sehr kompetent zur Beantwortung jeder meiner Fragen stand, sondern auch, daß sie mich mit verständlichen Argumenten davon überzeugen konnte, mich eher auf dem Allegretto behandeln zu lassen, anstatt des Zyoptix, den ich damals bevorzugte. Denn wenn ich mittlerweile hier und dort von Ärzteberichte lese, wie sich einige Kliniken vom Zyoptix mittlerweile entfernt haben, und mit Grund, bin ich froh, nicht mit diesem Lasergerät behandeln worden zu sein.
Was Deine Freundin anbetrifft, kennst Du Dich ja jetzt gut aus, wie alles läuft und so. Bleibt nur zu sehen, ob sie dafür geeignet ist, und ob sie sich den Risiken einer Behandlung bewusst ist, und damit leben könnte. Denn eins vergißt man oft zu sagen, und daher finde ich französische Ärzte diebezüglich viel ehrlicher als ihre deutsche Kollegen : bei Frauen kommt es durchschnittlich zu mehr Komplikationen bei Laserbehandlungen als bei Männer. Wieder mal eine Ungerechtigkeit (als gäbe es nicht genügend Ungerechtigkeit unter denen Frauen leiden müssen). Tja, das Leben ist eben ungerecht, wie schon Sokrates merken konnte.
Das erinnert mich an die Ungerechtigkeit im Zusammenhang mit den Folgen des Zigarettenkonsums bei Frauen : anhand wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen weiß man heute, daß der Lungenkrebs bei Frauen im Durchschnitt nach 25 Jahren Rauchens und 250.000 Zigaretten stattfindet, und bei Männer erst nach 30 Jahren Konsums und 400.000 Zigaretten. Wieder einmal ein ungerechter Unterschied.
Ich habe mit großem Interesse zuletzt die Langzeitstudien in Bezug auf Unterschied Frauen/Männer bei Krankheiten verfolgt. Sehr interessant, wenn auch nicht sehr erfreulich.
So, genug geredet. Wünsche Dir alles gute bei Genuß Deiner "neuen Sicht".
Herzliche Grüße,
Thierry
Hallo lieber Huss,
ja, Dein Beitrag fand ich auch lustig. Sieht so aus, als wärest Du gut drauf (sagt man so, auf deutsch, glaub ich ;-)).
Jedenfalls freut es mich, zu hören, daß es Deinen Augen gut geht.
Das mit dem Absetzen der Augentropfen, würde ich an Deiner Stelle aber nicht machen.
Meinen Augen geht es mittlerweile viel besser: mein linkes Auge scheint sich zu stabilisieren, zumindest was das Sehvermögen anbetrifft. Und der leichte Schleier bzw. Trübung der Sicht am linken Auge ist auch verschwunden. Ich vermute, daß der Hautpgrund dafür, das regelmässig Tropfen ist. Ist aber nur eine Vermutung, da ich seit Anfang November bei keinen Arzt bzw. Augenarzt mehr war. Es könnte auch die ganz normale Heilung und Genesung sein. Jedenfalls werde ich vermutlich wieder im Januar meine Augen beim Augenarzt kontrollieren lassen.
Rechts habe ich den subjektiven Eindruck, als habe sich das Sehvermögen sehr leicht verändert. Aber, das ist nur subjektiv. Solange ich immer noch ein Visus von über 1,0 habe, reicht es mit vollkommen. Ich hätte mich auch mit einem Visus von 1,0 begnügt, ehrlich gesagt. Denn anfangs hat ich Angst, wegen des großen Unterschiedes zw. beiden Auge (links 90%, rechts 150%), daß, wenn es so bleiben würde, ich wohl über eine Nachkorrektur nachdenken sollte. Aber, zum Glück hat sich mittlerweile das linke Auge auf 1,0 verbessert und das rechte Auge ein wenig "verloren", und somit ist die binokulare Sicht nicht mehr störend. Denn damals konnte ich mich nur alternativ mit den einen oder anderen Auge auf ein Objekt konzentrieren, da der Sehvermögensunterschied so groß war und musste mich dran gewönnen, immer monokular zu sehen. Welch ein Glück, daß sich das verbessert hat. *schweiß*
Aber, um zu Dir zurückzukommen: Frau Celikkol hat sich wahnsinnig gefreut, als meine Frau und ich sie Anfang November besucht haben. Sie hat damals gemeint, daß sie sich zwar über die guten Ergebnisse ihrer Patienten/innen freut, und daß sie diesbezüglich versteht, daß sich nur noch die wenigsten bei ihr melden, und einfach nur ihre "neue Sicht" geniessen. Aber, sie meinte auch, daß sie sich besonders darüber freuen würde, wenn sich mehr Patienten/innen bei ihr melden würden, sei es nur durch eine kleine Email (man braucht ja nicht unbedingt dorthin zu fliegen - mittlerweile gibt es ja das Internet). Daher denke ich, daß sie sich bestimmt über eine kleine Mail freuen würde. Meine Frau und ich werden ihr auf jeden Fall eine kleine Email für Neujahr schicken. Das ist das Mindeste, was wir tun können. Denn schliesslich, hat sie etwas unglaubliches für mich getan, daß ich ihr niemals zurückgeben könnte. Denn, wenn man bedenkt, daß ich drei Jahre lang überlegt habe, mich behandeln zu lassen, und daß ich ein lästiger Perfektionnist bin (womit sie auch zu schaffen musste) und damals den Ruf bekam, mehr als die Ärzte zu wissen, da ich an diversen Vorträgen teilgenommen hatte und soviele Informationen gesammelt hatte, daß ich monatelang brauchte, um alles bis ins kleinste Detail zu lesen und zu verstehen (natürlich mit Hilfe meiner Freunde aus der Branche - denn ohne sie, hätte ich auch mit meinem Allgemeinwissen in Physik, Chemie und Biologie, niemals alles verstanden), und das 2-stündige-Gespräch mit Frau Celikkol... Lästig, lästig (muß sie wohl gedacht haben). Zumindest konnte ich beruhigt sein, da sie nicht nur sehr kompetent zur Beantwortung jeder meiner Fragen stand, sondern auch, daß sie mich mit verständlichen Argumenten davon überzeugen konnte, mich eher auf dem Allegretto behandeln zu lassen, anstatt des Zyoptix, den ich damals bevorzugte. Denn wenn ich mittlerweile hier und dort von Ärzteberichte lese, wie sich einige Kliniken vom Zyoptix mittlerweile entfernt haben, und mit Grund, bin ich froh, nicht mit diesem Lasergerät behandeln worden zu sein.
Was Deine Freundin anbetrifft, kennst Du Dich ja jetzt gut aus, wie alles läuft und so. Bleibt nur zu sehen, ob sie dafür geeignet ist, und ob sie sich den Risiken einer Behandlung bewusst ist, und damit leben könnte. Denn eins vergißt man oft zu sagen, und daher finde ich französische Ärzte diebezüglich viel ehrlicher als ihre deutsche Kollegen : bei Frauen kommt es durchschnittlich zu mehr Komplikationen bei Laserbehandlungen als bei Männer. Wieder mal eine Ungerechtigkeit (als gäbe es nicht genügend Ungerechtigkeit unter denen Frauen leiden müssen). Tja, das Leben ist eben ungerecht, wie schon Sokrates merken konnte.
Das erinnert mich an die Ungerechtigkeit im Zusammenhang mit den Folgen des Zigarettenkonsums bei Frauen : anhand wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen weiß man heute, daß der Lungenkrebs bei Frauen im Durchschnitt nach 25 Jahren Rauchens und 250.000 Zigaretten stattfindet, und bei Männer erst nach 30 Jahren Konsums und 400.000 Zigaretten. Wieder einmal ein ungerechter Unterschied.
Ich habe mit großem Interesse zuletzt die Langzeitstudien in Bezug auf Unterschied Frauen/Männer bei Krankheiten verfolgt. Sehr interessant, wenn auch nicht sehr erfreulich.
So, genug geredet. Wünsche Dir alles gute bei Genuß Deiner "neuen Sicht".
Herzliche Grüße,
Thierry