Vom ersten Nach-OP-Tag an habe ich bemängelt, dass ich schlecht sehe. Von Untersuchung zu Untersuchung weiter vertröstet, ohne ein einziges Mal eine definitive Aussage zum tatsächlichen Ergebnis bekommen zu haben, erstellte ich schließlich einen Beschwerdebrief und erhielt zunächst prompt "Telefonseelsorge" von der Zentrale. Angekündigt wurde ein Termin zur subjektiven Refraktionsbestimmung, dessen Vereinbarung dann aber wieder einige Zeit in Anspruch nahm.
Endlich durchgeführt, wurde mein schlechtes Sehvermögen (weit unter 50% Sehleistung) bestätigt und ein Termin zum Nachlasern am 25.3. angeboten. In dieser Woche (also bis gestern) sollte ich dann den neuen Arzt kennen lernen, vorab sollte sich aber die Dame der Zentrale noch einmal melden. Das geschah jedoch nicht, sondern ich musste dort anrufen!
Von Lasertermin aber keine Spur - und ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, ob ich das tun soll. Der bisherige Operateur steht - so die Auskunft - im betreffenden Zentrum nicht mehr zur Verfügung, da ja eine Reihe weiterer Zentren aufgekauft wurden. Der bisherige Zweitoperateur wird auf den Internet-Seiten nicht mehr als Arzt geführt. In wessen Hände man sich jetzt begeben soll, muss man dann erst mal sehen - und warum mein Ergebnis so (schlecht) ist, wie es nun mal ist und was man dagegen tun kann, habe ich bisher nicht erfahren können.
Die im Zentrum immer hochgelobte Optometristin ist seit einiger Zeit auch nicht mehr da, was natürlich private Gründe haben kann. Insgesamt habe ich aber das Gefühl, das durch die Expansion einiges verloren geht.
Augen lasern - Werbung und Wirklichkeit
Moderator: Frankyboy
Augen lasern - Werbung und Wirklichkeit
Zuletzt geändert von assac am 28.04.2013, 14:48, insgesamt 1-mal geändert.
ehemals L -3/cyl -1,25 R -3,75/cyl -1,75
angestrebt L 0/0 R -0,5/0
erreicht L -0,5/-0,75 R -1,25/-0,5
Ich war NICHT bei Dr. Maus!!!!
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Donauwelle
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Re: Augen lasern - Werbung und Wirklichkeit
Man bekommt stark den Eindruck, dass es auch bei diesem Zentrum so ist, dass man sehr gern gesehen ist, solange man keine bzw. keine schwer lösbaren Probleme hat. - Schade.
Das ist aber leider bei mehreren Laser-Anbietern so.
.
Sehe ich es richtig, dass der Profioperateur die Femtoflapanhebung nach 8 Monaten scheut und zur Sicherheit einen anderen (womöglich weniger erfahrenen) Operateur vorschiebt (um seinem eigenen Ruf nicht zu schaden, falls der Versuch in die Hose geht
) ?
Wie es scheint, entwickelt sich der "Vorteil" des besser haftenden Femtoflaps in deinem Fall zu einem Nachteil.
Darf ich fragen, ob PRK zur Nachbesserung angeboten wurde, oder sprechen diverse Gründe dagegen?
Das ist aber leider bei mehreren Laser-Anbietern so.
Sehe ich es richtig, dass der Profioperateur die Femtoflapanhebung nach 8 Monaten scheut und zur Sicherheit einen anderen (womöglich weniger erfahrenen) Operateur vorschiebt (um seinem eigenen Ruf nicht zu schaden, falls der Versuch in die Hose geht
Wie es scheint, entwickelt sich der "Vorteil" des besser haftenden Femtoflaps in deinem Fall zu einem Nachteil.
Darf ich fragen, ob PRK zur Nachbesserung angeboten wurde, oder sprechen diverse Gründe dagegen?
Re: Augen lasern - Werbung und Wirklichkeit
Mein Eindruck war / ist, dass die Entscheidung Relasik ja/nein bewusst so lange herausgezögert wurde (niedrige einstellige Quote bei "meinen Lasern in meinen Händen"), dass ich mich dagen entscheide, da ich nie einen Zweifel gelassen habe, dass eine PRK nicht in Frage kommt - und somit die niedrige Quote nicht verschlechtert wird.
Was sonst noch gegen eine erfolgreiche Nachbesserung (zunächst hieß es ja immer "da polieren wir einfach noch etwas nach") spricht, hat mir ja niemand bisher gesagt.
Ob der "Chef" den Misserfolg scheut, wage ich nicht zu bestätigen, aber vielleicht mangelt es an der Zeit, nachzubessern, wahrend anderswo kostenpflichtige Eingriffe vorgenommen werden könnten?
Weiterhin glaube ich nämlich, dass inzwischen ausschließlich der schnöde Mammon im Vordergrund steht: Expansion in der Breite geht irgendwie doch auf Kosten der Qualität und der individuellen Betreuung sowieso, oder?
Was sonst noch gegen eine erfolgreiche Nachbesserung (zunächst hieß es ja immer "da polieren wir einfach noch etwas nach") spricht, hat mir ja niemand bisher gesagt.
Ob der "Chef" den Misserfolg scheut, wage ich nicht zu bestätigen, aber vielleicht mangelt es an der Zeit, nachzubessern, wahrend anderswo kostenpflichtige Eingriffe vorgenommen werden könnten?
Weiterhin glaube ich nämlich, dass inzwischen ausschließlich der schnöde Mammon im Vordergrund steht: Expansion in der Breite geht irgendwie doch auf Kosten der Qualität und der individuellen Betreuung sowieso, oder?
Zuletzt geändert von assac am 28.04.2013, 15:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Donauwelle
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Re: Augen lasern - Werbung und Wirklichkeit
Nachpolieren würde ich spontan als PRK bezeichnen. Schließlich poliert man Oberflächen, und PRK ist ein Oberflächenverfahren.....da polieren wir einfach noch etwas nach ....
Du hattest offensichtlich das Pech, dass deine Femto-Laserung nicht ganz den gewünschten Erfolg brachte.assac hat geschrieben:....da ich nie einen Zweifel gelassen habe, dass eine PRK nicht in Frage kommt ...
Selbst wenn ein erfahrener Operateur vorwiegend glückliche Laserpatienten vorweisen kann, kommt es leider hie und da vor, dass keine Punktlandung beim ersten Versuch erreicht wird.
Ich habe jetzt eher den Eindruck, dass sich der Arzt nicht streubt eine Nachkorrektur vorzunehmen, sonder eher dass er eine andere Art der Korrektur vorzieht als jene, die dir vorschwebt.
Wenn dem erfahrenen Arzt ein Oberflächenverfahren sicherer erscheint, finde ich es durchaus OK, wenn er die Finger von der Flapanhebung lässt. Es wäre vielleicht wünschenswert gewesen, wenn man dir vor der OP erklärt hätte, was auf dich zukommt, wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend wird, aber wenn du dich mit deiner derzeitigen Sicht ebensowenig anfreunden kannst wie mit dem Gedanken wieder zur Brille zu greifen, solltest du dich vielleicht mit dem PRK-Gedanken anfreunden. Wie würdest du reagieren, wenn das Lösen des Flaps in die Hose gehen würde? - Lass dich doch über die mögichen Folgen aufklären.
PRK wird meiner Meinung nach mehr gefürchtet als notwendig. Natürlich kann eine sehr langsame Heilung die Nerven strapazieren und sogar die Existenz gefährden (z.B. wenn man Berufslenker ist).
Ich habe aber den Eindruck, dass die meisten Personen sich gegen diese OP-Art entscheiden, weil sie entweder keine Lust haben für einige Zeit ein öffentliches Verkehrsmittel zu benutzen oder weil sie keine Urlaubstage opfern wollen, um auf gute Sicht zu warten.
Macht es wirklich Sinn, wegen Bequemlichkeit ein erhöhtes Risiko einzugehen?
Re: Augen lasern - Werbung und Wirklichkeit
Mit "nachpolieren" ist vermutlich keineswegs PRK vs. Femto gemeint, sondern das letzliche Bearbeiten mittels Excimer-Laser. Angedeutet werden soll damit wohl, dass nur noch minimale Korrekturen vonnöten sind.
Was die Aufklärung angeht: angestrebt war 0 bzw. -0,5 bis 5 Minuten vor dem Eingriff und langwierig getestet, dann kam der Operateur mit dem Vorschlag, ihn "einfach machen zu lassen, dann würde ich nachher zu 80% brillenfrei sein", was immer das heißen sollte.
Zur Hornhautverkrümmung hatte ich schon vorher angemerkt, dass es für diese Korektur sicher deutlich besser geeignete Laser gibt. Was eine eventuelle Nachkorrektur angeht, so wurde mir immer versichert, dass das völllig problemlos erfolgen könne. Es war nicht meine Entscheidung, immer länger und länger zu warten. Meine Werte waren von Anfang an was die HHV angeht, abolut stabil (schlecht) und die Restsichtigkeit links mit objektiven -0,25 und subjektiven -0,5 ist auch genau so verblieben. Lediglich mein für die Nähe zustandiges Auge hat sich für die Ferne noch um ca. -0,5 verschlechtert.
Für mich stellt die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel überhaupt kein Problem dar und da ich ohnehin Ferienzeiten nutzen muss, stellt sich auch die Frage nach dem Urlaub nicht.
Ich möchte eben keine Behandlung, bei der ich evtl. Schmerzen und einen längeren Heilungsprozess in Kauf nehmen muss. Außerdem gelten die Ergebnisse als weniger genau planbar - Pluswerte wären für mich eine Horrorvorstellung.
Was die Aufklärung angeht: angestrebt war 0 bzw. -0,5 bis 5 Minuten vor dem Eingriff und langwierig getestet, dann kam der Operateur mit dem Vorschlag, ihn "einfach machen zu lassen, dann würde ich nachher zu 80% brillenfrei sein", was immer das heißen sollte.
Zur Hornhautverkrümmung hatte ich schon vorher angemerkt, dass es für diese Korektur sicher deutlich besser geeignete Laser gibt. Was eine eventuelle Nachkorrektur angeht, so wurde mir immer versichert, dass das völllig problemlos erfolgen könne. Es war nicht meine Entscheidung, immer länger und länger zu warten. Meine Werte waren von Anfang an was die HHV angeht, abolut stabil (schlecht) und die Restsichtigkeit links mit objektiven -0,25 und subjektiven -0,5 ist auch genau so verblieben. Lediglich mein für die Nähe zustandiges Auge hat sich für die Ferne noch um ca. -0,5 verschlechtert.
Für mich stellt die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel überhaupt kein Problem dar und da ich ohnehin Ferienzeiten nutzen muss, stellt sich auch die Frage nach dem Urlaub nicht.
Ich möchte eben keine Behandlung, bei der ich evtl. Schmerzen und einen längeren Heilungsprozess in Kauf nehmen muss. Außerdem gelten die Ergebnisse als weniger genau planbar - Pluswerte wären für mich eine Horrorvorstellung.
Zuletzt geändert von assac am 28.04.2013, 14:52, insgesamt 1-mal geändert.
ehemals L -3/cyl -1,25 R -3,75/cyl -1,75
angestrebt L 0/0 R -0,5/0
erreicht L -0,5/-0,75 R -1,25/-0,5
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angestrebt L 0/0 R -0,5/0
erreicht L -0,5/-0,75 R -1,25/-0,5
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